CD des Monat

Hier findet ihr unser CD des Monat – und könnt versuchen, eins zu gewinnen ! –

Thomas Azier – Rouge

Thomas Azier – Rouge

Es ist nur folgerichtig, dass Thomas Aziers zweites Album, Rouge, einen französischen Titel bekommen hat. Dafür sollte man wissen, dass der 29-jährige Künstler sich nach fast einem Jahrzehnt in Berlin nun in Paris niedergelassen hat, was sicherlich auch etwas mit dem Erfolg seines ersten Albums Hylas in Frankreich zu tun hat. Außerdem ist der Einfluss großer französischer Künstler und Songwriter, ganz im Gegensatz zum Debüt, in vielen Songs des neuen Albums offenkundig.

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Matthieu Chedid und Toumani Diabaté: Lamomali

Matthieu Chedid und Toumani Diabaté: Lamomali

Ein hervorragendes Beispiel dafür, wie großartige afrikanische Popmusik entstehen kann, ist Lamomali, das neue Album des französischen Gitarristen und Rocksängers Matthieu Chedid – auch bekannt unter seinem Pseudonym -M-. Das Album zeigt die Empathie zwischen Chedid, einem Rockstar, und Toumani Diabaté – Grammy-Gewinner und Mitglied einer Familiendynastie aus Mali, die das bekannteste afrikanische Instrument, die 21-saitige Kora mit ihrem großen Kürbis-Resonator perfekt beherrscht.

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Eric Legnini: Waxx Up

Eric Legnini: Waxx Up

Nach seinen zuletzt in Deutschland erschienen Alben The Vox (Victoires du Jazz 2011- jährlich vergebener Jazzpreis) und dem Nachfolger Sing Twice, ist Legnini mit einem neuen Album zurück. Waxx Up wird am 17.03.2017 in Deutschland veröffentlicht. Auf dem neuen Album schlüpft der Pianist, Arrangeur und Komponist Legnini endgültig in die Rolle des Produzenten und liefert uns einen kraftvollen Sound voller Soul und Pop, zwischen Akustik und Electro, Vergangenheit und Gegenwart: “an old-school yet not backward-looking sound”…

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Yuksek – Nous Horizon

Yuksek – Nous Horizon

Der französische Disco-/ Electro-Pop-Mastermind Yuksek steht mit seinem neuen Album in den Startlöchern: Sein dritter Longplayer Nous Horizon, auf dem er mit der Sängerin Monika, Roman Rappak von Breton und dem französischen Duo Her gearbeitet hat, erscheint am 24. Februar 2017. Klanglich bewegt sich Yuksek im Spannungsfeld zwischen Post-Disco, House, Electro und Pop.

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Vitalic – Voyager

Vitalic – Voyager

Gut fünfzehn Jahre arbeitet Vitalic aka Pascal Arbez-Nicolas inzwischen bereits an seiner persönlichen Techno-Definition, an einem Sound, in dem ganz klar auch seine französischen Wurzeln durchschimmern, wenn er elektronische Beats und ultraeingängige Melodien zu seinem ganz eigenen Trademark-Style verbindet. Am 20.01.2017 wird sein neues Album Voyager bei Clivage / Caroline International / Universal erscheinen. Wir verlosen 3 Exemplare! Ab Ende März könnt ihr seine Titel live erleben, wenn er drei Shows in Deutschland spielt.

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Le Pop La Boum

Le Pop La Boum

Polka! Cherie! Voulez-Vous Coucher Avec Moi? Bordel! Baby-Boom!

Eine neue Spezialausgabe der Le Pop – Reihe. Vielleicht die ungewöhnlichste bisher. Statt den Blick wie gewohnt auf die aktuelle Chanson-Szene zu werfen, wird hier eine Party zusammen kompiliert, die Spaß machen soll, die unabhängig von Release-Plänen ist und die zeigt, wie tanzbar und vielseitig das moderne Chanson ist. Wer „Le Pop La Boum“ hört, dem wird sie unweigerlich ein seliges Grinsen ins Gesicht zaubern. Die neue Le Pop ist raffiniert, energiegeladen, humorvoll und äußerst abwechslungsreich.

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MEHR INFOS

  • http://www.lepop.de/cms/

Acid Arab Debütalbum: Musique de France

Acid Arab Debütalbum: Musique de France

Das Pariser Electronic Music-Kollektiv Acid Arab hat sich in den letzten Jahren mit seinem betörenden Mix aus elektronischer Musik und arabischen Sounds und Vocals einen Namen in der europäischen Festival- und Clubszene gemacht.

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Inna Modja – Motel Bamako

Inna Modja – Motel Bamako

Schon nach den ersten Klängen von Inna Modja’s neuen Album fühlt man sich nach Mali versetzt. Die inzwischen in Paris beheimatete Künstlerin (Hits wie “Mister H”, “French Cancan”, “La Fille du Lido” und zwei “Victoires de la Musique” Nominierungen) nimmt uns auf ihrem dritten Album (Warner Music France) mit auf eine Reise in ihre Kindheit…

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Cocoon – Welcome Home

Cocoon – Welcome Home

Vor ziemlich genau zehn Jahren tauchten Cocoon in der französischen Musiklandschaft auf und wurden schlichtweg zur Speerspitze einer neuen Folk-Bewegung erklärt. Die beiden Alben My Friends all Died in a Plane Crash (2007) und Where the Oceans End (2010), die der Singer-Songwriter Mark Daumail in Zusammenarbeit mit Morgane Imbeaud seither veröffentlicht hat, erlangten in ihrer Heimat Platinstatus.

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Metronomy – Summer 08

Metronomy – Summer 08

2013 legte er mit “Love Letters” sein erstes Top-10-Album vor, das auch von den Medien entsprechend gefeiert wurde. Jetzt veröffentlicht das Projekt Metronomy sein neues Werk “Summer 08”, komplett aus der Feder von Mount, der das Album selbst schrieb, einspielte und produzierte.

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AaRON – We Cut The Night

AaRON – We Cut The Night

Das französische Pop-Duo bestehend aus Simon Buret und Olivier Coursier ist in Frankreich schon längst nicht mehr unbekannt, Doppelt-Gold Auszeichnungen für die ersten beiden Alben, weit über 6 Mio Youtube Klicks für ihren Song der 2006 den Film “Keine Sorge, mir geht’s gut” unterlegte und John Malkovich als Protagonist in ihrem Video zur neuen Single “Blouson Noir”. Das ehemalige Vollzeit-Model und Schauspieler so wie Sänger der Band Simon Buret besticht mit seiner eindringlichen Stimme umspielt von den düsteren Klängen von “We Cut The Night”. Das Album gibt es jetzt bei uns zu gewinnen!

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Jain – Zanaka

Jain – Zanaka

Die französische Senkrechtstarterin Jain veröffentlicht ihr Debütalbum “Zanaka” am 18. März 2016. In Frankreich wird Jain schon seit Monaten als Newcomer-Sensation gefeiert. Ihr gefeiertes Video zur Hit-Single “Come” verzeichnet inzwischen mehr als fünf Millionen Views.

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Jeanne Added – Be Sensational

Jeanne Added – Be Sensational

Mit Mittelmäßigkeit will sich Jeanne Added nicht abgeben. Schon das Cover ihres Debüt-Albums ziert der ziemlich offensive Titel Be Sensational. Und was das eventuell heißen könnte, damit fällt dann gleich der erste Song wie mit der Tür ins Haus. Der apokalyptisch anmutende Titelsong “A War Is Coming” ist ein aufregender Track und Jeanne Added, eine extravagante Künstlerin, in deren Musikerdasein Dan Levy von der Band The Dø eine tragende Rolle spielt. Im vergangenen November war sie als einer der Acts des CHIC SCHNACK Festivals zu bestaunen. Ihr erinnert Euch?

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Tricatel XX

Tricatel XX

Anlässlich des zwanzigjährigen Labeljubiläums erscheint jetzt mit »Tricatel XX« ein großartig zusammengestellter Sampler mit 20 Highlighttracks…

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Paris Combo – “5”

Paris Combo – “5”

Das fünfte Album der französischen Band Paris Combo erscheint im Februar 2016 und trägt den einfachen Titel “5”. Die Gruppe machte außerdem eine fünfjährige Pause ohne CD und Konzerte. Und es sind immer noch fünf Musiker – die Sängerin Belle du Berry, Pianist und Trompeter David Lewis, Gitarrist  Potzi, Schlagzeuger François Jeannin und der neue Kontrabassist Emmanuel Chabbey.

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Tricatel RSVP

Tricatel RSVP

Das französische Label Tricatel hat seine Künstler für ein einzigartiges Erlebnis zusammengebracht: fünf Tage kollektiver Komposition und Improvisation in den Red Bull Studios in Paris, gefilmt und live aufgenommen mit Label-Gründer Bertrand Burgalat, allen Musikern von Tricatel und ihren Freunden. Daraus ist ein erstaunliches und brilliantes Album entstanden: Tricatel RSVP.

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Caravan Palace – “Robot”

Caravan Palace – “Robot”

Frankreichs Electroswing-Pioniere sind mit drittem Studioalbum zurück! <I°_°I> – wird “Robot” ausgesprochen – besteht aus 11 Tracks im puren Stil von Caravan Palace: vintage und modern gleichzeitig, mit einer immer ansteckenden Partylaune. Im Februar 2016 wird die Band wieder live in Deutschland zu sehen sein… Da freuen sich Elektro-Swing Liebhaber! Als Vorfreude verlosen wir Exemplare des neuen Albums.

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La Maison Tellier – Beauté Pour Tous

La Maison Tellier – Beauté Pour Tous

Helmut und Raoul kennen sich aus mit Literatur. Ihre 2004 gegründete Band nannten die beiden Franzosen “La Maison Tellier” wie die Novelle von Maupassant. Darin spielt das Haus Tellier als Bordell in einer Kleinstadt der Normandie eine zentrale Rolle, weil hier Moral und Unmoral massiv hinterfragt werden. Ihr Album “Beauté Pour Tous” könnt Ihr bei uns gewinnen!

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Louane: Chambre 12

Louane: Chambre 12

Mit umwerfender Natürlichkeit und einer Stimme, die unter die Haut geht, wurde Louane bereits als Teenie zum gefeierten Casting-Show Star. Mit ihrer Hauptrolle in der französischen Erfolgs-Komödie ‘Verstehen Sie die Béliers?’ erlangte sie schließlich den großen Durchbruch. Ihr Debütalbum Chambre 12 ist in Frankreich bereits ein riesen Erfolg!

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Chassol – Big Sun

Chassol – Big Sun

Big Sun, Christophe Chassol’s brilliantes drittes Album ist eine 70-minütigen West Indian Space Odyssey, seine Vertonung der westindischen Insel Martinique. Captain Nemo meets Fender Rhodes… Chassol lädt uns ein auf eine gleichzeitig eigenartige als auch absolut organisierte Reise der Entdeckung…

Big Sun
(KW 2015/29, Tricatel / Broken Silence)

...JETZT GEWINNEN
Um an der Verlosung teilzunehmen, bitte “an der Verlosung teilnehmen” klicken, das Formular ausfüllen, auf ‘Senden’ klicken und mit etwas Glück das Album ‘Big Sun’ von Chassol gewinnen! Einsendeschluss war am 11. August 2015

Big Sun, Christophe Chassol’s brilliantes drittes Album krönt seine Triologie der Ultrascores (eine Methode die er ausarbeitete, das “hier und jetzt” in Einklang mit dem wahren Leben zu bringen). Begonnen hat dieses im kreolischen Teil von New Orleans (Nola Chérie, 2011) bevor sie ihre Reise durch Indien (Indiamore, 2013) fortsetze.

Im März 2014 reiste Christophe Chassol nach Martinique, die Geburtsstätte seiner Familie. Er träumte davon, diese westindischen Inseln, die alles für ihn verkörpern, in Töne zu fassen. Vom rein persönlichen zum perfekten Rundumeindruck arbeitete er Hand in Hand mit dem Mixer Marie-France Barrier und dem Soundtechniker Johann Levasseur. Das Trio filmte eine Unzahl an außergewöhnlichen Begegnungen, Szene des alltäglichen Lebens, dem Karneval… Heraus kam eine hochinteressante Dokumentation, die als Matrix von BIG SUN fungierte.

Zurück in Frankreich komponiert, arrangiert und kreiert Chassol 27 Tracks einer 70-minütigen West Indian Space Odyssey. BIG SUN ist eine bunte Welt von Vögelgesängen und Pipo Gertrude’s Pfeifen, Joby Bernabés Poesie und einem tête-à-tête mit einer weiblichen Bergbewohnerin, Sissido und Samak’s rap, Mario Masse’s Flöte, dem Karneval in Fort de France, Muschelhornechos, Musik des Ozeans und den Tumult bei Domino-Spiel. Dazu kommen musikalische Auszüge der La Route de la Trance oder Reich & Darwin, die plötzlich aufkommen und in die Straße einbiegen und uns den Atem nehmen.

Nach seinen X-Pianos, Indiamore und Ultrascores fährt Chassol fort und revolutioniert seine Sprache der Harmonie die ihn augenblicklich von der Masse abhebt. Lawrence Clais, Drummer auf früheren Alben, ist Teil dieses Abenteuers und wird begleitet auf diesem Weg von Mienniel an der Flöte, Alice Lewis im Gesang und Bertrand Burgalat am Bass.

Chassol spielt mit einem natürlichen Gefühl, mit einer natürlichen Seele und Stücke, die weit entfernt von natürlich sind. Frank Ocean hat sich nicht geirrt, als er Chassol für sein kommendes Album auswählte. Auch nicht Laurie Anderson, Terry Riley und Gilles Peterson. The Martinique illustriert auf BIG SUN zerrüttet Clichés, Codes und musikalische Genres. Captain Nemo meets Fender Rhodes… Chassol lädt uns ein auf eine gleichzeitig eigenartige als auch absolut organisierte Reise der Entdeckung. Was er durch sein Sonar sieht, die Art wie er die Realität interpretiert, nun ja, wir sind aufgesprungen auf seine Strömung und sind definitiv auf einer Wellenlänge! Chassol ist diese magische, mystifizierende Insel und wir sind das auch.

Übrigens ist Chassol einer der teilnehmenden Musiker des Projekts Soundhunters von Arte.

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Yael Naim – Older

Yael Naim – Older

Vier Jahren nach She Was A Boy ist die französisch-israelische Sängerin  zurück mit einer neuen CD.

Older
(KW 2015/24, Embassy of Music / Warner Music)

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Make The Girl Dance – Extraball

Make The Girl Dance – Extraball

Pierre Mathieu und Greg Kozo, den meisten wohl besser bekannt als Make The Girl Dance, sind zurück! Ihr Debütalbum erschien vor nunmehr vier Jahren…

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Denai Moore – Elsewhere

Denai Moore – Elsewhere

Nachdem das 22-jährige Ausnahmetalent zuletzt mit ihrer eindringlichen “I Swore”-EP wohlwollend auf sich aufmerksam machen konnte, legt Ms. Moore nun mit “Elsewhere” ihr mit Spannung erwartetes Albumdebüt vor.

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Selah Sue: Reason

Selah Sue: Reason

Vier Jahre nach ihrem Debütalbum und einer exzessiven Zeit des Tourens ist Selah Sue mit ihrem zweiten Album Reason zurück, welches am 27.03. auch in Deutschland erscheint. Gewohnt gefühlvoll und musikalisch gereift!

 

Reason
Selah Sue
VÖ: 27.03.15 (Because/ Warner)

Vor vier Jahren erschien ihr Debütalbum. Die Songs des neuen Albums Reason sind durchdrungen von Energie, Licht und Emotion: Überwältigende Stücke von einer Künstlerin, die eins ist mit ihrer Gitarre und sich selbst als emotional beschreibt. So erzählt sie erneut sowohl von den Sonnen- als auch von den Schattenseiten des Lebens:

Der Erfolg hat nicht meine Wunden geheilt, sagt sie. Nichts hat sich geändert. Es ist eine Reise, ein Kampf, der mein ganzes Leben andauern wird.

Auf Reason findet Selah Sue nun zu ihrem wahren, musikalischen Ich, zwischen wallendem Elektro-Soul, verträumtem Trip-Hop und vielschichtigen House-Beats. “Diese Formel hat viele Variablen”, sagt sie. Auf ihrer Suche nach der perfekten Balance, besuchte sie zahlreiche Aufnahmestudios in Belgien, in London, auf Jamaica und in Los Angeles. Dabei standen ihr stets zwei erfahrene Produzenten zur Seite, der Däne Robin Hannibal (Little Dragon, Kendrick Lamar) und der Schwede Ludwig Göransson, bekannt für seine Arbeit mit dem Pop-Trio HAIM und dem amerikanischen Rapper Childish Gambino. Mit Letzterem schrieb Selah Sue den Song “Together”, eine leuchtende Hip-Hop-Liebeserklärung, gebettet auf urbanen Drums und punktierten Synth-Akkorden.

Matt Schwartz, der in London lebende Songwriter und DJ, der auch an “Dissolved Girl” von Massive Attack mitschrieb, komponierte und produzierte den im Trip-Hop inspirierten Song “Fear Nothing“.

Die beiden Songs “I Won’t Go for More” und “Reason” sind ein Echo der Selah Sue, so wie wir sie kennen und lieben. In beiden Stücken fusionieren die  wunderschönen Melodien ihrer Taylor Akustik-Gitarre mit den Motown Background-Vocals, den Streicher-Arrangements und der zwischen Funk, Jazz und Bossa Nova gelegenen Tempi untermalten Stimme. Auf dem verträumten “Always Home“, einer Zusammenarbeit mit ihren zwei Produzenten, beeindruckt Selah Sue durch ihre stimmliche Virtuosität. Auf einzelnen Tönen ruhend, ruft der Song das süße ‘Girl aus Ipanema’ in Erinnerung, entfliegt dann jedoch plötzlich, dem Fall trotzend, in waghalsige, harmonische Höhen.

Hört man den, vom Disco Sound der 80er Jahre inspirierten, Song “Alone”, den sie 2012 in Los Angeles schrieb, in derselben Nacht als Whitney Houston starb, so kann man sich dazu bildlich Selah Sue auf der Bühne vorstellen, mit dem unendlichen Drang ihre Gefühle zu teilen, entschlossen und unverfälscht. Wie ein Spiegelbild ruft “Sadness“, geschrieben und produziert auf Jamaica von Troy Taylor (Whitney Houston, ArethaFranklin), die große Ära der Soul-Musik hervor, mit Marvin Gaye und Diana Ross als Schutzengel. Die sinnlich-schillernde Ballade, gesungen mit der kratzigen Stimme einer schwarzen Diva, wird durch einen unerwarteten, ergreifenden Ragamuffin-Break unterbrochen, ein Schmelztiegel der Epochen und Stile, im Zentrum der Macht von “Reason”.

Dank der architektonischen Sorgfalt der Kompositionen und dem nicht ganz greifbaren Gefühl, dass sie allesamt einer Late-Night Jam-Session entspringen, bildet dieses akustische Stückwerk eine außergewöhnliche Einheit.

Ich folge stets meinen Instinkten. Ich bin zwar kein Musik-Experte, doch wenn ich einmal einen Song höre, dann kann ich ihn mit all seinen Nuancen nachsingen, auch zwanzig Jahre später noch.

Selah Sue bleibt ihrem Publikum, ihrer Band, sich selbst und ihrem unstillbaren Durst nach Musik treu und schafft es ganz nebenbei, mit schillernden Texturen, ihr Gefühl fürLicht und Dunkelheit in uns allen zu wecken. Sie geht keine Kompromisse ein, ihr Herz splitternackt, beunruhigend, bezaubernd. Bei ihr haben selbst Blumen eine Schattenseite.

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The Avener – The Wanderings Of The Avener

The Avener – The Wanderings Of The Avener

Mit “Fade Out Lines” lieferte The Avener den Überraschungshit des Sommers ab, der sich sofort auf Platz #1 der Charts in Deutschland positionierte. Inzwischen erreichte die Single hierzulande Goldstatus. Sein Debütalbum The Wanderings Of The Avener erschien am 20.02.2015 via Universal.

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Natas Loves You – The 8th Continent

Natas Loves You – The 8th Continent

Die in Paris ansässige Band hat eine überbordende Phantasie bei ihrem Konzept des akustischen “Achten Kontinents” bewiesen. Dieser achte Kontinent wird mit dem Longplayer “The 8th Continent” deutlich genauer umrissen.

The 8th Continent
(KW 2015/05, Cinq7 / Wagram / Indigo)

Indie und Electro-Pop, Psychedelic und Soul tanzen Hand in Hand über glitzernde Tanzflächen, luftig und leicht schwingen sich tolle Harmonien in immer neue Höhen auf und der Gesang wirkt so niedlich verschlafen wie ein guter Freund auf der Couch nach einer tollen Party.

In Dänemark hat sich dieser Sound mit Bands und Künstlern wie WhoMadeWho, Asbjörn oder Vinnie Who längst hervorragend durchgesetzt und auch in Deutschland viele Fans gefunden. Die Einflüsse von Natas Loves You reichen von Curtis Mayfield und Metronomy über die Zombies, A Tribe Called Quest bis zu Astrud und João Gilberto.

The 8th Continent erscheint in Deutschland am 30.01. bei Cinq7/Wagram via Indigo in Deutschland und ist eine moderne Odyssee, eine Suche nach Humanität in einer hoffnungslosen Welt. Sollten Soulmusiker versuchen, wie Air zu klingen, wäre das Ergebnis Natas Loves You.

Im vergangenen Jahr spielte die Band bereits beim Appletree Garden Festival, im August beim c/o pop Festival, im September beim Reeperbahn Festival und im November schließlich beim CHIC SCHNACK Festival, präsentiert von FluxFM gemeinsam mit weiteren spannenden (Neu-)Entdeckungen aus Frankreich: Gaspard Royant, Mina Tindle und Owlle!

...Konzert: Eintritt frei!
Am 04.02. kommen Natas Loves You nach Berlin, wo sie anlässlich des Releases ein Konzert bei Dussmann das Kulturkaufhaus spielen werden. Mehr Infos und weitere Konzert-Termine unter natas-loves-you-am-04-02-bei-dussmann-marz-konzerte

 

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David Guetta: Listen

David Guetta: Listen

“Listen” ist das sechste Studioalbum von David Guetta – und das bisher anspruchsvollste und überraschendste. Die spektakuläre Gästeliste umfasst so unterschiedliche Künstler wie die UK-Sängerinnen Emeli Sandé und Miss Dynamite, Singer / Songwriter John Legend und US-Rapstar Nicki Minaj, die irische Band The Script und Nico & Vinz aus Norwegen, sowie einige mehr!

 

 Listen
(KW2014/47, What A Music / Parlophone / Warner Music)

Auf seinem neuen Werk Listen veränderte David Guetta komplett die Produktionsweise: Anstatt wie zuvor Beats zu kreieren und anschließend Vocals darüber zu legen, ist “Listen” ein Song-basiertes Album, das auf traditionelle Weise entstand, mit simplen Gitarre-Stimme- oder Piano/Stimme-Aufnahmen, die anschließend produziert wurden.

Neben den eingangs genannten Acts tut sich Guetta außerdem erneut mit der australischen Sängerin Sia zusammen, die bereits auf seinen beiden Smash Hits “Titanium” und “She Wolf” mitwirkte. Auf Listen setzt der französische Superstar-Producer außerdem seine stetige Mission fort, der Welt neue, herausragende Talente vorzustellen, allen voran Sam Martin, der auf den bereits bekannten Singles “Lovers On The Sun” und “Dangerous” mitwirkt und Guettas Fähigkeit unterstreicht, die Stars der Zukunft vorauszusehen.

In diesem Sinne dreht sich Listen auch darum, Risiken einzugehen – und die Ergebnisse sind spektakulär.

Ich hätte mich dafür entscheiden können, den Style zu wiederholen, der mir so viel Erfolg brachte. Aber ich wollte als Produzent wachsen und mich an meine eigenen Grenzen bringen”, kommentiert David Guetta. “Ich wollte neue Ideen ausprobieren, mich aus meiner Komfortzone herausbewegen. Songs kreieren, die bestehen können egal ob sie von einem DJ gespielt werden, von einer Rockband oder von einem Orchester. Ich habe mit Piano, Geigen, Gitarren gearbeitet und sie mit elektronischen Elementen verwoben”, so Guetta, der betont: “Es ist auch textlich mein persönlichstes Album, weshalb ich es ‘Listen’ getauft habe. Klar sollst du dazu tanzen, aber wirklich: es kommt von Herzen.

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Mina Tindle – neues Album Parades

Mina Tindle – neues Album Parades

Mina Tindle ist der lebende Beweis dafür, dass der perfekte Popsong durchaus Respekt für Sprachbarrieren mitbringt. Mit ihrem zweiten Studioalbum verbindet die gebürtige Pariserin die französische und englische Sprache zu ihrem jüngsten Werk “Parades”, das Anfang Oktober erscheint.

 

Parades
(KW 2014/42 , Believe Digital /Soulfood)

Dabei herausgekommen ist ein Album, das eine breite Palette an facettenreichen Stilmitteln beinhaltet, so lässt Tindle eingängige Hooklines mit unvergesslichen Melodien sowie sorgfältig eingefangenen Emotionen fusionieren. Trotz ihrer Wurzeln und Heimatverbundenheit war es nicht Paris sondern New York, das ihr den Weg zur Musik öffnete. Im Jahr 2007 lernte sie die Mitglieder der Bands Grizzly Bear und The National kennen, was sie bis heute musikalisch beeinflusst. Direkt auf diese erste Begegnung folgte eine prompte Zusammenarbeit mit The National und damit auch der Start ihrer Karriere. Auf The National’s “Boxer” LP etwa ist sie zum Beispiel als Gastsängerin zu hören und die gute Beziehung zwischen den Musikern hält bis heute an. So beinhalten die Songs “L’Astrakan” und “Taranta” von ihrem neuen Album nun umgedreht auch Arrangements von The National-Gitarrist Bryce Dessner.

Als ich in New York lebte, beschloss ich die Musik über andere Dinge zu stellen. Ich hatte eine Band und traf viele großartige Musiker, darunter auch Bryce Dessner. Er bot mir seine Hilfe an, wann immer ich sie brauchen sollte. Letztes Jahr kam ich dann auf sein Angebot zurück und wir nahmen ohne jeden Plan zwei Songs in ihrem Studio auf.

Das war der Startschuss für Parades. Das zweite Album von Mina Tindle ist auch in produktionstechnischer Sicht eine große Steigerung zum Debüt. Die junge Frau arbeitete für Parades mit den beiden Produzenten-Hochkarätern Olivier Marguerit und Craig Silvey zusammen. Letzterer zeichnet sich auch für den Mix verantwortlich und beeinflusste das Album maßgeblich.

Craig ist ein Mix-und Produzentenmusiker und nicht wie viele andere ein einfacher Techniker. Gemeinsam mit der Person zu arbeiten, die sowohl an der Entstehung von Portishead’s Third als auch Arcade Fire’s The Suburbs beteiligt ist, war eine absolute Ehre für mich. Er hat das ganze Album noch wunderbarer gemacht,noch akkurater und feinsinniger.

Auf Parades singt Mina Tindle zu großen Teilen in ihrer Muttersprache.

Das ergibt bei diesem Album mehr Sinn und die Songs brauchen die französische Sprache auch für ihre volle Wirkungskraft. Sprache ist eine eigene Welt und sie kreiert ihre eigene Poetik. Ich glaube an die Stärke meiner Songs. Wir leben in einer kosmopolitischen und aufgeschossenen Welt. Es wäre eine Schande diese nicht zu sehen und erkunden zu wollen!

Als Anspieltipps seien sowohl die Single “I Command” als auch “Pas Les Saisons” empfohlen. Beide Tracks verdeutlichen den Facettenreichtum von Mina Tindle und ihre Liebe zum Detail.

Übrigens könnt Ihr Euch am 29.11. auch von den Live-Qualitäten der Künstlerin überzeugen, wenn sie am selben Abend wie Gaspard Royant beim zweitägigen CHIC SCHNACK Festival im Berliner Fluxbau auf der Bühne steht.

TERMIN

29.11.2014 – Berlin – FluxBau – CHIC SCHNACK Festival

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...jetzt gewinnen!

Um an der Verlosung teilzunehmen, bitte folgendes Formular ausfüllen, auf 'Senden' klicken und mit etwas Glück das Album 'Parades' von Mina Tindle gewinnen! Einsendeschluss war am 29. November 2014

Cats on Trees: Cats On Trees

Cats on Trees: Cats On Trees

Ein Mädchen und ein Junge. Ein Klavier und ein Schlagzeug, plus eine faszinierende Stimme. Virtuosität und Energie. Cats on Trees haben die perfekte Balance gefunden – die Mischung aus Rhythmus und Sounds, die zu deinem Körper spricht … und zu deiner Seele.

Cats On Trees: Cats on Trees
(KW 2014/34 , Four Music/Sony)

2007 geboren, durch Bühnenauftritte ans Tageslicht gebracht und in Form einer ersten EP von der Fachpresse entdeckt, haben sich diese freiheitsliebenden Katzenwesen Zeit genommen – die Zeit, es richtig zu machen. Klugerweise haben Nina und Yohan ihr Projekt drei Jahre lang reifen lassen – ausprobiert, radiert, von vorn angefangen, erforscht. Nicht wie verrückte Wissenschaftler, sondern eher philosophisch. Jeden Moment genießend, um das Beste daraus zu machen.

Das wahre Leben als Rohmaterial, alltägliche Geschichten über das, worauf es am meisten ankommt, echte persönliche Gefühle, die universell werden; all dies veredelt durch einen fantasievollen Rahmen aus Schlagzeug und Klavier, der ganz neue Emotionen erzeugt. Ihre Musik ist eine Kombination wichtiger Essenzen der Musikgeschichte – von Schamanismus bis Romantik, von den Herzschlägen bis zu den Spaziergängen der Seele.

Während das Album entstand, ergaben sich neue Perspektiven und neue Sounds; wie die intensiven Streicherwellen, arrangiert von Albin de la Simone, die das Thema erweitern und tatsächlich wie ein echtes Orchester klingen. Aber es gibt auch ein anderes Echo und Weite, transportiert durch die Arbeit von Pierre Rougean und Jean-Christophe Urbain an den Akustikgitarren. Die zwei Freunde pendeln zwischen Hochglanz- und Easy-Listening-Pop und halten daran fest. Man möchte entweder tanzen oder mitsingen.
Sie sind scharf, sie sind glänzend – Songs, mit denen man etwas anfangen kann und die am Ende eine neue Perspektive erschaffen. Angeführt von Yohans einfallsreichem Rhythmus, der Wärme, Anmut und Überzeugung miteinander verbindet, deckt Ninas Stimme eine große Bandbreite der musikalischen Landschaft ab – von Agnes Obel bis Feist. Ihre Stimme ist ein Regenbogen der Gefühle, immer unverfälscht, zutiefst berührend, liebkosend und plötzlich auch himmelweit und wunderschön.

In Frankreich stiegen Cats On Trees mit dem Album bis in die Top 10 der Albumcharts, die Single “Sirens Call” ist aktuell aus Frankreichs Radiostationen nicht mehr wegzudenken. Cats On Trees begeistern weiter mit ihrem samtweichen Indie-Pop. Intim und ständig auf der Suche nach Authentizität, malen Cats On Trees ihr Leben – und damit auch unseres – auf einer riesengroßen und viel farbenfroheren Leinwand.

Übrigens kann man Cats on Trees beim diesjährigen Reeperbahn Festival vom 17.-20. Sepetember live erleben!

VERGANGENE TERMINE

19.09.14  Hamburg – Reeperbahn Festival – Gruenspan

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Sebastien Tellier: L’Aventura

Sebastien Tellier: L’Aventura

Auf seinem sechsten Album verbindet der französische Singer/Songwriter Sebastien Tellier die romantische Leichtigkeit des französischen Chansons mit der tropischen Hitze Brasiliens, wo er seine Kindheit verbrachte. L’Aventura wurde vollständig von Sebastien Tellier geschrieben und erstmals in seiner Karriere nur auf Französisch eingesungen.

Das Album entstand 2013 zwischen Paris und Rio de Janeiro in den Studios von Jean-Michel Jarre, Bernard Estardy und Philippe Zdar (Cassius/Phoenix), der den zehn Chansons auch ihren internationalen Pop-Schliff verpasste. Tellier beschreibt sein Album als wilde Mischung aus Liebe, Sonne, Träumen und Landschaften. Mit seiner auf Kindheitserinnerungen basierenden Offenherzigkeit und dem in naiver Kunst gehaltenen Coverartwork steht das neue Album Telliers dem von Guy-Manuel de Homem-Christo (Daft Punk) produziertem Klassiker “Sexuality” aus 2008 sehr nah.

Erhältlich seit dem 11.07.2014 (Record Makers/Rough Trade)


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VERGANGENE TERMINE

12.10.14 GE Düsseldorf – FrancoMusiques Live!Tanzhaus (New Fall Festival)
26.10.14 CH Bern – Rondel
27.10.14 GE Berlin – Astra Kulturhaus

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Féloche: Silbo

Féloche: Silbo

Am 23. Mai erschien das aktuelle Album Silbo von Féloche hierzulande via Ya Basta / Warner. Fans können ihn live am 19.07. auf der Open-Air Bühne des Pariser Platz in Berlin beim deutsch-französischen Fest am Brandenburger Tor erleben…

Die Mandoline im Gepäck und sein unglaublich breites, ansteckendes Lächeln im Gesicht, ist Féloche schon extrem weit herumgekommen in der Welt – jedoch niemals als Tourist oder als gewöhnlicher Reisender: Ganz gleich, wo dieser Mann aufschlägt, wird er wärmstens empfangen und knüpft im Handumdrehen neue Freundschaften. Binnen kürzester Zeit ist er mit den Einheimischen auf Augenhöhe, verwandelt sich selbst in eine Art Local, ganz egal, ob er nun auf La Gomera, in New York City, in der Ukraine, Rumänien oder im französischen Argenteuil vorbeischaut. Die Menschen öffnen sich ihm gegenüber, weil er sie anlächelt und letztlich dasselbe tut: In seinen Songs erzählt er Anekdoten aus dem eigenen Leben, spitzt die Lippen und legt los, und alles über einen Vintage-Klangteppich, in dem dreckiger Rock auf eingängigen Flow und satte Beats trifft.

Für die Aufnahmen zu seinem zweiten Album hat Féloche etliche seiner persönlichen Helden um sich versammelt und verknüpft die unterschiedlichsten Einflüsse mit Erlebtem, Geträumtem, Gepfiffenem – daher auch der Titel Silbo. Silbo heißt nämlich auch die Pfeifsprache der Ureinwohner von La Gomera, die auf der Kanareninsel tatsächlich auch heute noch verwendet wird, um über die Bergspitzen hinweg miteinander zu kommunizieren. Die UNESCO hat diese einzigartige Sprache schon vor Jahrzehnten als immaterielles Weltkulturerbe der Menschheit eingestuft. Féloche hat sie einst von seinem Stiefvater gelernt, dem Separatisten Bonifacio Santos Herrera, der ihm obendrein auch noch die Liebe zu La Gomera in die Wiege legte, jener kleinen Insel, von der er einst vertrieben wurde.

Wie anständiger Flow zu klingen hat, hatte sich Féloche schon als Kind bei Roxanne Shanté abgeschaut, der Mutter des New Yorker Raps (als Teil der Juice Crew!). Mit der weiblichen Rap-Legende jedoch gemeinsam einen Track aufzunehmen, hatte er stets als unrealistische Träumerei abgetan – bis er sie dann doch noch als Feature-Gast für den neuen Track “T2Ceux” gewinnen konnte. Auch Rona Hartner für eine Aufnahme zu gewinnen dauerte seine Zeit. Ähnlich wie beim Film “Gadjo Dilo” von Tony Gatlif, war er auf sie gestoßen, als er gerade auf der Suche nach neuen Sounds war: Auf Silbo singt sie nun das von Balkanklängen durchzogene “Mythologie” an seiner Seite. Im Fall von “Je Ne Mange Pas 6 Jours” ist es Oleg Skrypka, der Sänger der ukrainischen Kult-Institution VV, der ans Mikrofon tritt, während der in Richtung Dance-Sound gehende Beat massiv und treibend und romantisch zugleich klingt. Der Titel des Stücks ist in Russland und der Ukraine inzwischen zur bekanntesten französischen Redewendung avanciert – und kein Wunder, schließlich war Féloche vor einigen Jahren in dieser Region mit VV auf Tour unterwegs.

Klassische Gitarrensounds haben auf Silbo übrigens nichts verloren: Stattdessen setzt Féloche in seinen energiegeladen-verträumten Tracks immer wieder auf die Mandoline, die in seinen Händen mehr Gefühl versprüht als jedes andere Instrument. Für “NYC: ODC” benutzt er sie sogar, um die Begriffe Disco, Techno und HipHop unter einen Hut zu bringen und an die Art von Funk-Sound anzuknüpfen, die Prince in den Achtzigern gemacht hat; auf “Mémoire Vive” trifft die Mandoline daraufhin auf ein Klavier à la “Honky Tonk Women” (von den Stones). In jedem dieser Fälle gilt: Sein Mandolinenspiel ist mindestens so aussagekräftig und poetisch wie die Texte, die auf Silbo zu hören sind. Für den Song “A La Légère” hat sich Féloche schließlich sogar den einfach nur verrückt klingenden Traum erfüllt, mit einem richtigen Mandolinenorchester zu arbeiten: Er brachte insgesamt 64 Mandolinenspieler zusammen, 7 bis 87 Jahre alt, und allesamt von der Estudiantina d’Argenteuil. Gemeinsam mit ihnen hat Féloche ein Stück geschaffen, bei dem selbst das Wort “unvergleichlich” ausnahmsweise nicht übertrieben klingt. Insgesamt schafft es Féloche mit der expressiven und eklektischen Sprache von Silbo, das Versprechen einzulösen, das er schon mit La Vie Cajun, seinem Erstling, gemacht hatte: Musik jenseits von Genres und Ländergrenzen zu machen, leicht und lebensfroh, die sich gleichwohl immer wieder den französischen Humor auf die Fahne schreibt.

Und da er ein absoluter Perfektionist ist und auf jedes noch so kleine Detail achtet, bleibt ihm selten Zeit zum Durchatmen: Ausnahmslos jeden Aspekt seiner Musik – den ästhetischen Ansatz, das Erforschen neuer Regionen, das Humoristische, Politische, die Metaphern seiner Songs – geht er mit demselben Enthusiasmus und derselben Offenheit an. Und da seine diversen Gäste inzwischen wieder abgereist sind, ist Féloche momentan dabei, die neuen Songideen für die anstehenden Konzerte umzugestalten, wobei ihm wieder einmal seine Mitstreiter Caroline Daparo, Christophe Malherbe und David Rolland zur Seite stehen. Man darf jetzt schon gespannt sein auf die Umsetzung: Live hört man sein Lächeln nämlich nicht nur, sondern kann es dazu auch noch sehen.

VERGANGENE TERMINE:

19.07.2014 Berlin – Pariser Platz – Brandenburger Tor – deutsch-französischen Fest (Eintritt Frei)
Line-up : Féloche (ca. 19:30 Uhr ) / Puppetmastaz (ca 21:00 Uhr)

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We Have Band: Movements

We Have Band: Movements

Das neue Album “Movements” von We Have Band ist Musik direkt aus den verschwitzten Herzen der Mitglieder. Eiserne Regel bei der Songauswahl fürs Album: Wenn ein Song die Band beim ersten Hören nicht zum Tanzen bewegte, wurde er aussortiert…

We Have Band, die drei Freunde Darren Bancroft und das verheiratete Duo Thomas und Dede Wegg-Prosser, lernten sich durch ihre gemeinsame Arbeit bei einem Plattenlabel kennen, gründeten eine Band, spielten Glastonbury und haben mit “WHB” ein von Kritikern wie NME oder Dazed & Confused gefeiertes Album veröffentlicht, das sie auf Tour um die halbe Welt brachte.

Soweit die Entstehungsgeschichte. Denn We Have Band kehren in diesem Jahr mit ihrem dritten Album Movements (KW 2014/18, Naive, Indigo) zurück, das sie in ihrem East Londoner Studiokeller selbst aufgenommen haben. 11 Songs mit einer einfachen Regel: Wenn ein Song die Band beim ersten Hören nicht zum Tanzen bewegte, schaffte er es auch nicht auf’s Album. Denn die Tanzfläche war schließlich von Beginn an der Ort, der sie zum gemeinsamen Musizieren inspiriert hat. Das Resultat ist eine equisite Auswahl voller energetischer Goldstücke, von Thomas Wegg-Prosser selbst produziert und verfeinert und poliert durch die magischen Hände von Tim Goldsworthy (DFA Records, LCD Soundsystem, Unkle, Mo’ Wax, The Rapture, Hercules & Love Affair, Cut Copy). Movements ist Musik direkt aus den verschwitzten Herzen der Mitglieder. Es feiert die heilige Einheit von Beat und Text, von Puls und Gefühl, von Moogsynthies und Darrens “You Only” und von der Bassdrum und Dedes “Burning On My Lips”. Es ist dieses wiederholende, kraftvolle Mantra, das “Movements” zu einer Platte macht, die unmöglich nicht zu fühlen ist und unmöglich nicht bewegt. Eine Platte, die die Band immer machen wollte.

Die neue Single “Someone” erschien am 17. März 2014 und ist das erste veröffentlichte Stück des Albums. Nach 65.000 Soundcloud-Streams in zwei Tagen und einer Top-Ten-Platzierung auf dem Portal Hype Machine kann man wohl sagen,
dass das Album sehnlichst erwartet wird.

VERGANGENE TERMINE

26.05.14 Hamburg – Übel & Gefährlich
27.05.14 Berlin – Berghain/Panorama Bar
28.05.14 Jena – Kassablanca Gleis 1
29.05.14 München – The Atomic Café
30.05.14 Frankfurt – Das Bett
31.05.14 Köln – Gebäude 9
04.06.14 Switzerland – Zürich – Exil
05.06.14 Switzerland – Basel – Hinterhof

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Jamaica: Ventura

Jamaica: Ventura

Jamaica sind zurück. Mit ihrem zweiten Album Ventura, welches mit Laurent d’Herbécout produziert wurde (auch verantwortlich für das Phoenix Album Bankrupt!) verbreiten sie sonnigen Indie-Pop. Im Mai für zwei Clubshows in Köln und Berlin…

 

“No Problem” betitelten Jamaica ihr Debütalbum und genauso problemlos starteten sie durch: Befeuert durch den Erfolg ihrer Single “I Think I Like U 2”, spielten sie über 150 Shows rund um den Globus. Nun steht endlich die Veröffentlichung ihres zweiten Albums bevor. Am 21. März erscheint Ventura (PIAS/Rough Trade), das Jamaica anschließend auch ihren Fans in Deutschland live präsentieren möchten. Mitte Mai stehen Clubshows in Köln und Berlin auf dem Tourplan.

Antoine Hilaire (Gesang, Gitarre) und Florent Lyonnet (Bass), die mit David Aknin (Schlagzeug) Jamaica bilden, gingen motiviert und ohne jeden Erfolgsdruck ans Werk, als es darum ging, ihr zweites Album in Angriff zu nehmen. Sie beschlossen einfach, “ihr zweites erstes Album” zu schreiben. Aufgenommen haben sie die neuen Songs gemeinsam mit Peter Franco in Los Angeles, der sich durch seine Zusammenarbeit mit Daft Punk einen Namen gemacht hatte. Während der Recording-Session hatten sie Besuch von zahlreichen Gästen wie Tunde Adebimpe (TV On The Radio), Chris Caswell und DVNO, die sich mit ihren Feature-Beiträgen auf Ventura verewigten.

Der Unterschied zu ihrem Debüt liegt für die Musiker auf der Hand:

“Während ‘No Problem’ die Club-zentrierte, Nacht-bezogene Seite der Band zeigt, stellt für uns ‘Ventura’ das Tageslicht-Album von Jamaica dar.”

Mit der Unterstützung von Laurent d’Herbécout, der auch für die Produktion von PhoenixBankrupt! verantwortlich zeichnet, entstand ein neuartiger Sound, der die elektronischen Gewohnheiten mit einer fast magischen Herangehensweise an analoge Spielereien vereint. Das Ergebnis ist sonniger Indie-Pop, der so manches Geheimnis offenbart, wenn man sich auf die Reise in die Welt von Jamaica einlässt.

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PENDENTIF: Mafia Douce

PENDENTIF: Mafia Douce

Februar

Mafia Douce
(KW 2014/06, Discograph / Harmonia Mundi)

Der französische Pop boomt, aber es fehlt ihm noch am ansteckenden und leuchtenden Lächeln von Pendentif. Verkörpert durch die schelmische Stimme von Cindy, lässt die Gruppe aus Aquitaine die Herzen mit ihrer frühlingshaften Single “Embrasse Moi” schmelzen, getragen von einer tanzbaren Melodie und Worten, die ins Schwarze treffen: “Zwischen Küssen und Ohrfeigen verursachst du eine Lawine”. In ihrer noch jungen Karriere, die mit einer ersten Maxi-Single im Jahr 2011 begann, haben Pendentif bereits mehrere Leben kennengelernt, was die erstaunliche Reife des ersten Albums,  Mafia Douce erklärt, ein paradoxer Titel, der, in einem anderen Genre, die klassische Fantaisie Militaire (1998) von Bashung anklingen lässt.

Cindy Callède (Gesang, Tamburin), Benoit Lambin (Gesang, Gitarre), Mathieu Vincent (Bass, Chor), Ariel Tintar (Klavier, Gitarre, Chor) und Jonathan Lamarque (Schlagzeug, Chor) bilden einen glücklichen Zusammenschluss aus fünf Personen, vereint um gemeinsame und unterschiedliche Einflüsse – die freche Frische der Filme von Jacques Rozier, der allumfassende Erfindungsreichtum von Polnareff, die auserlesene Schelmerei von Lio, die unvergleichliche Nonchalance von Pavement, die beschauliche Elektronik von Toro Y Moi. Pendentif möchte dem französischen Pop die Farbe zurück geben, die manchmal fehlt und zu schwarz gesehen wird.

Um ihr Album auszuhecken haben Pendentif ihr umfangreiches Repertoire sortiert und ihren Toningenieur und Tonmischer, Antoine Cleavers (M83, Julien Doré …), hinzugezogen. Nach den ersten Aufnahme-Sessions ” im alten Stil im Januar 2012 hat die Gruppe ihren Arrangements den letzten Schliff verliehen und sieht nun ihre Stimme mit Cindy, auf perfekte Weise mit der von Benoit, begleitet. Sie konnten, gegebenfalls, nicht widerstehen, dass ein paar Augenblick in englischer Fassung erklingen (der Refrain von “Embrasse Moi” Passagen in  “Ondine” oder “Pendentif”). Von ihrer Atlantikküste aus verfassen Pendentif reversible Lieder, in denen man sich wiedererkennen kann – , die Unmittelbarkeit, Eleganz und Raffinesse vermischen. “Jerricane”, einer der ersten Titel, die veröffentlicht wurden, trägt bereits alle Früchte  : als ob Arcade Fire auf Mikado träfe. Oder als ob im Idealfall ihre angelsächsischen Einflüsse Real Estate, Girls, Poolside, Foals, Tennis, The Weeknd, Frank Ocean) sich mit dem französischen Erbe vermählten.  ” Um es in Französisch heraus zu tragen und um zu singen, ohne darüber nachzudenken”, wie sie einstimmig wiederholen.

Die zwölf Lieder von  Mafia Douce erzählen  auch von verflogenen Momenten, beginnenden Romanzen, nichtigen Balladen, nächtlichen Spritztouren.  Lauter Postkarten, die perfekt zum Altweibersommer passen, wo man den guten letzten Duft erhascht. Mit einem Gefühl für Groove, selten für eine französische Gruppe, und einem perfekt ausgearbeitetem Songwriting bietet Pendentif eine Reise über den Atlantik, einen Mittelweg zwischen Pop und leichter Tanzmusik :  “Ich habe mein Land verlassen, um Eleganz zu gewinnen”  , wie   Benoît und Cindy in “God Save la France” einstimmig singen.  Für Sie, um sich von Pendentif in Ihrem Club ab dem 14. Februar fesseln zu lassen.

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JAMES VINCENT MCMORROW : Post Tropical

JAMES VINCENT MCMORROW : Post Tropical

Januar

Post Tropical
(KW 2014/04, Believe Soulfood)

Post Tropical ist nach dem Vorgängers Early in the Morning von James Vincent McMorrow eine echte Überraschung: eigenwillig, surreal und verträumt schön.

Endlich ist es so weit und das neue Album von James Vincent McMorrow Post Tropical kommt bald in die Läden:

Ich wollte das Schönste schaffen, was ich mir vorstellen kann. Und das kam dabei heraus.

Mit dem neuen Album möchte McMorrow neue Wege einschlagen.

Post Tropical wird alle überraschen: Ich habe vor Kurzem eine Festplatte gefunden mit alten Songs von mir. Ich hatte damals das komplette N.E.R.D. Album neu aufgenommen – bis auf die Vocals. Einfach so zum Spaß. Ich wollte meinen neuen Aufnahmen eben dieses Feeling geben, das ich an solchen Hiphop-Aufnahmen liebe.

Post Tropical ist zweifellos ein Schritt nach vorn. Das wird schon bei der ersten Single “Cavalier” deutlich: ein Song, der sich langsam entwickelt: von sanft gespielten Keys, begleitet nur mit Handclaps bis zum großen, schnarrendem Brass-Arrangement mit Schlagzeug-Begleitung und McMorrows eigenwilligem Falsett. Auf dem Album werden neue Sounds und Klangwelten erkundet: 808-Sounds beim eindringlichen “Red Dust”gelooptes Klavier bei “Look Out” oder ein “Wasserfall-Effekt” mittels zwölf Mandolinen bei “The Lakes“.

McMorrows manchmal surreales Songwriting hält die einzelnen Elemente zusammen. Er hat quasi alle Songs in Eigenregie geschrieben, produziert und auch selbst eingespielt. Das Gesamtgerüst von Post Tropical entstand innerhalb von acht Monaten. Zurück von der Tour, brachte McMorrow hunderte Sound Files mit – unkategorisiert. Seiten über Seiten Songtexte wurden (aus)sortiert und überarbeitet. Kein einziger Song entstand auf der Gitarre – und nichts lief nach Plan ab. Die Aufnahme selbst fand schließlich auf der Farm nahe der mexikanischen Grenze statt. Die Location nutzten zuvor bereits die Yeah Yeah Yeahs, Beach House, Animal Collective oder At The Drive In. Drei Wochen Studiozeit boten McMorrow überraschend viel Freiraum. Er probierte neue Sounds aus, veränderte sie und brachte sie schließlich in die gewünschte “Form” für sein neues Album. Zur surrealen Platte passt auch das surreale Cover Artwork: eine Palme und ein Eisbär.

Es ist kräftezehrend, immer Schritt zu halten. Ein bestimmter Musikstil ist in der einen Woche angesagt, in der nächsten schon wieder komplett verschwunden, sagt McMorrow. Post Tropical dagegen kann man nicht genau einordnen. Die Songs klingen warm, irgendwie vertraut. Und doch gibt es immer auch eine bislang ungehörte Komponente. Ich wollte das Schönste schaffen, was ich mir vorstellen kann. Und das kam dabei heraus.

Mehr Infos zum Künstler und zur Tournee, sowie Freikartenverlosung!

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GESAFFELSTEIN: Aleph

GESAFFELSTEIN: Aleph

Dezember

ALEPH
(KW 2013/44, Parlophone / Warner)

Das Album Aleph von Gesaffelstein mit der Single  Hate Or Glory, die bereits vorab im Oktober raus kam, erschien am 01. November.

Gesaffelsteins Vision kristallisierte sich auf der ersten Single-Auskopplung von Aleph heraus, dem intensiven und insistierenden “Pursuit”, nicht zuletzt dank eines kontroversen Videos, produziert von dem Regisseur-Duo Fleur & Manu. Der Track ist der perfekte Appetizer für die sinistren Freuden von Aleph, einem Album, das die statische Technoszene mit den verstörenden Geschmäckern verbindet, die auch Künstler wie Skinny Puppy, frühe Human League, Colourbox und selbst Kraftwerk beflügelten. Zahlreiche Tracks wurden durch die Pariser Sängerin Chloe Raunet bereichert, die man von ihrer LoFi-Electro-Band Battant kennt und die sich aktuell um ihr Soloprojekt C.A.R. bemüht. Ihre Lyrics und die Stimme unterstützen die tiefschürfende Atmosphäre dieser Postpunk-Elektronik: eine kraftvolle weibliche Präsenz in einem dunklen Sturm beängstigender Elektronik.

Das Cover von Aleph ist am Ende gleichbedeutend mit der Musik, ein integraler Baustein des “Gesamtkunstwerks”. Levy kreierte es mit seinem Kollaborateur Manu Cossu.

“Das Cover ist rein und komplex zugleich – und alles nimmt Bezug auf ‚Aleph’, worin sich jeder Anfang ebenso findet wie die Rückkehr zum Beginn. Es ist ein wunderschönes Objekt geworden.”

Gesaffelsteins große Kunst liegt darin, seine Radikalität nicht über Tempo zu entwickeln. Im Gegenteil: Viele seiner Tracks – wie etwa das nachtschwarze “Obsession” oder das stoisch stampfende “Destinations” mit seinen misogynen
Vokal-Rezitationen – leben gerade von der vermeintlichen Downtempo-Attiüde, die ihre Dringlichkeit aus der
Entschleunigung ziehen und sich umso mehr zu fiesen Biestern einer durchtanzten Nacht auftürmen. Dazu höre man auch die zweite Single “Hate or Glory”, die am 30. September mit einem weiteren aufregenden Videoclip erschienen ist.

Doch es gibt auch Momente des Lichts. Der Titeltrack “Aleph” etwa umschmeichelt das Ohr mit einer nachdenklichen Gitarrenlinie, die durch lebendig kreierte Soundeinwürfe umspielt werden. In diesem Track erkennt man auch Gesaffelsteins Verbundenheit zum Motorik-Minimalismus Kraftwerks und seiner Passion für Melodie in all der Düsternis. “Hellifornia” wiederum bedient sich an der schleppenden Knarzigkeit eines Old-School-G-Funk und führt ihn in die Zukunft, während “Piece of Future” eben genau das ist: ein Stück Ambient-artiger Zukunftsmusik, deren Sounds und abstrakte Melodien in eine Sci-Fi-Geschichte im Stile von “Blade Runner” mitnehmen. “Values” wiederum wirkt wie ein schwereloser Ausflug in den Weltraum, während die Harmonien des Tracks offensive Film-Noir-Zitate tragen – eine gelungene Reminiszenz an das französische Kino vergangener Tage, transformiert in den Club von Morgen. Und wenn am Ende dieser 14 Tracks langen Tour de Force der über 12 Minuten lange nachdenkliche Track “Perfection”mit sehnsuchtsvollen Keyboardflächen und einer klassischen Piano-Etüde in eine andere Welt verschickt, hat man ein Album gehört, das in seiner abstrakten Eleganz eine grandiose Balance zwischen Abschreckung und Einbeziehung, zwischen Konfrontation und einnehmender Wärme hält. Das ist die ganz große Kunst Gesaffelsteins: Er brüskiert mit Härte, Kälte und Radikalität, nur um im nächsten Moment das Herz und den Geist mit zutraulichen Momenten und warmen Melodien zu umarmen. Eine Musik gewordene Dichotomie, die ihresgleichen sucht.

Betrachtet er seine Musik als etwas typisch Französisches? Schwer zu sagen, findet er. Wir leben in einer digitalen Welt, in der keine Grenzen mehr existieren. Ein Kid in Südfrankreich kann ebenso gut Detroit Techno machen, der durch nichts unterscheidbar ist von den vermeintlichen Originalen. Wer wüsste schon, woher das stammt? Und macht es einen Unterschied? Und doch finden sich typische Merkmale seines Heimatlandes in seiner Musik: die Melancholie, diese seltsame Traurigkeit von Air oder Serge Gainsbourg und selbst der 60s/70s-Filmsoundtracks von Francois de Roubaix. Dies sind die Dinge, auf die sich Gesaffelstein bezieht. Melancholie und Dunkelheit, die ekstatische Unausweichlichkeit eines 4/4-Beats und raue industrielle Aggression. Alles Dinge, die der Clubmusik viel zu lange gefehlt haben. All das findet man in Aleph, einem Wort, das viele Bedeutungen haben kann. Es ist der erste Buchstabe des hebräischen Alphabets. Es ist der Computer aus Neal Stpehensons Cyberpunk-Roman “Snow Crash”, der eine komplette neue Realität erschafft. Es ist der Buchstabe, der in der jüdischen Legende Golem zum Leben erweckt. Und vieles mehr.

“Ich besitze den Schlüssel zu meiner Musik”, sagt Levy, “und ich werde ihn für mich behalten. Aber es ist sehr aufregend zu beobachten, wie andere Leute ihn entdecken werden.”

Mehr zum Künstler und seinen Live-Terminen unter diesem Link!

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THE TOXIC AVENGER

THE TOXIC AVENGER

November

ROMANCE & CIGARETTES
(KW 2013/49, Roy / AL!VE)

The Toxic Avenger offizielle Webseite

The Toxic Avenger_Romance and Cigarettes_150x150
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THE INSPECTOR CLUZO

THE INSPECTOR CLUZO

Oktober

Gasconha Rocks
(KW 2013/42, Ter A Terre / Fuck The Bassplayer / Groove Attack)

Teilnehmen!

The Inspector Cluzo offizielle Webseite
Gasconha Rocks bei Amazon
Gasconha Rocks bei iTunes

Album Cover - Gasconha Rocks - The Inspector Cluzo
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STROMAE

STROMAE

September

Racine Carrée
(KW 2013/33, B1 / PIL)

Stromae offizielle Webseite
Racine Carrée bei Amazon
Racine Carrée bei iTunes

Stromae-Racine-Carrée_240x240
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ALEX HEPBURN

ALEX HEPBURN

Juli / August

Together Alone
(KW 2013/24, Warner / Warner)

Alex Hepburn im Internet
Alex Hepburn bei Amazon
Alex Hepburn bei iTunes

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ZAZ

ZAZ

Juni

Recto Verso
(KW 2013/19, Playon / Sony Music International / Sony Music)

Zaz im Internet
ZAZ bei Amazon
ZAZ bei iTunes

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AUFGANG

AUFGANG

Mai

Istiklaliya
(KW 2013/19, Infiné / Rough Trade)

Aufgang bei Soundcloud
Aufgang bei Amazon
Aufgang bei iTunes

Aufgang Album Istiklaliya
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TOMORROW’S WORLD

TOMORROW’S WORLD

April 2013

Tomorrow’s World
(KW 2013/15, Naive / Indigo)

Tomorrow's World - So Long My Love
Tomorrow's World bei Amazon
Tomorrow's World bei iTunes

Tomorrow's World Album Cover
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WOODKID

WOODKID

März 2013

The Golden Age
(KW 2013/12 Green United Music / Universal)

Tomorrow's World - So Long My Love
Tomorrow's World bei Amazon
Tomorrow's World bei iTunes

woodkid-golden-age-cover_240
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SCRATCH MASSIVE

SCRATCH MASSIVE

Februar 2013

Communion
(KW 2013/04, Pschent / Rough Trade)

vimeo
Amazon
Info

Scratch Massive Communion Album Cover
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FRANCOISE HARDY

FRANCOISE HARDY

Januar 2013

L’Amour Fou
(KW 2012/44, Virgin / EMI)

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BENJAMIN BIOLAY

BENJAMIN BIOLAY

Dezember 2012

Vengeance
(KW2012/45, Naive/ Indigo)

Benjamin Biolay_Vengeance_240
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TROY VON BALTHAZAR

TROY VON BALTHAZAR

November 2012

…Is With The Demon
(KW2012/41, Vicious Circle / Cargo)

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CHILLY GONZALES

CHILLY GONZALES

Oktober 2012

Solo Piano II
(KW2012/34, Gentle Threat / Wagram / Indigo)

Chilly Gonzales Solo Piano II
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BRIGITTE

BRIGITTE

Juli / August 2012

Et vous, tu m’aimes?
(KW2012/35, 3e bureau / Wagram / Indigo)

brigitte cover et vous tu m'aimes
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SÉBASTIEN TELLIER

SÉBASTIEN TELLIER

Juni 2012

My God is Blue
(KW 2012/23, Record Makers / AL!VE)

Sebastien Tellier My God is Blue
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AMADOU & MARIAM

AMADOU & MARIAM

Mai 2012

Folila
(KW 2012/13, Because / Warner)

Amadou & Mariam Folila
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REVOLVER

REVOLVER

April 2012

Let Go (KW 2012/10, Capitol / EMI)

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WE HAVE BAND

WE HAVE BAND

März 2012

Ternion
(KW 2012/04, Naïve / Indigo)

We Have Band Ternion
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CHARLOTTE GAINSBOURG

CHARLOTTE GAINSBOURG

Februar 2012

Stage Whisper
(KW 2012 / 02, Because Music / Warner)

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CHINESE MAN

CHINESE MAN

Januar 2012

Racing with the Sun
(KW 2012 / 04, Chinese Man Records / Groove Attack)

chinese_man_racing with the sun cover
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DANAKIL

DANAKIL

Dezember 2011

Echos du Temps
(KW 2011/48, X-Ray / Groove Attack)

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