Inna Modja – Motel Bamako

Schon nach den ersten Klängen von Inna Modja’s neuen Album fühlt man sich nach Mali versetzt. Die inzwischen in Paris beheimatete Künstlerin (Hits wie “Mister H”, “French Cancan”, “La Fille du Lido” und zwei “Victoires de la Musique” Nominierungen) nimmt uns auf ihrem dritten Album (Warner Music France) mit auf eine Reise in ihre Kindheit…

ALBUM

Motel Bamako (23.09.2016, Warner / Warner)

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Um an der Verlosung teilzunehmen, bitte das Kästchen anklicken, das Formular, welches sich öffnet ausfüllen, auf ‘Senden’ klicken und mit etwas Glück eines von drei neuen Alben von Inna Modja gewinnen! Einsendeschluss war am 13. Oktober 2016

Termine

24.09.2016 Hamburg – Reeperbahn Festival – Angie’s Nightclub
17.11.2016 Köln –  Yuca
18.11.2016 Berlin –  Privatclub

Leider musste Inna Modja aus persönlichen Gründen die zwei Deutschlandtermine absagen. Bereits gekaufte Karten können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, bei der sie gekauft wurden.

Inna fesselt uns mit ihrer kraftvollen Art und den unverkennbaren afrikanischen Wurzeln. Um die Verbundenheit zu den alten Musikern ihres Landes zu zeigen, und um ein kleines Stück ihrer Wertschätzung weiterzugeben, benannte sie ihr Album MOTEL BAMAKO – nach dem Bamako Railway Station Buffet Hotel und der dort ansässigen Rail Band um den legendären malischen Musiker Salif Keita, der auch ihr Mentor war.

Inspiriert von der elterlichen Plattensammlung und ihren sechs Geschwistern, die alle auf Hip Hop, Disco und Heavy Metal standen, entschloss sich Inna Modja selbst Musik zu machen. Stück für Stück setzte sich die Persönlichkeit Inna Modja’s zusammen: Motown Soul, Sahel Wüsten Blues, Mandinka Gitarren, Fula Flöten, Kora trifft auf Hip-Hop – all die Musik, die ihre Teenagerzeit geprägt hat. Ihre Muttersprache Bambara nutzt sie als sprachliches Mittel, unterlegt mit dem für malische Musik typischen Electro Pop.

Der Song “Going Home” umreißt Inna’s Beweggründe nach Hause zu gehen; das jahrelange Leiden ihres Volkes und aktuelle Ereignisse zwangen sie dazu, Position zu beziehen. In “Tombouctou” verurteilt sie die kriegerischen Auseinandersetzungen in ihrem Heimatland mit Hilfe von Electro-Loops und selbstbewussten Textpassagen in Bambara.

My People“, entstanden in Zusammenarbeit mit dem kongolesischen Rapper Baloji, ist ein Electro Pop Song mit dem gewissen Etwas. Um Zerrissenheit und Schärfe ihres Anliegens zu unterstreichen, werden sie von einem traditionellen Chor unterstützt.

Auf ihrem Weg sich gegen den Krieg stark zumachen, fand Inna in Oxmo Puccino einen hervorragenden Mitstreiter und kreierte “Speeches“, eine Ode an die Ironie leerer Reden.

Songs zu erschaffen, bringt häufig die Möglichkeit mit sich, eigene Idole mit einbinden zu können. Inna ergriff die Gelegenheit und sang zusammen mit Oumou Sangaré „Boat People“, ein Lied über das hochbrisante Thema Lampedusa.

Mali ist ein Land der Traditionen und des Story-Telling. Geschichten leben durch das Weitererzählen, so auch die Erzählung einer leidenschaftlichen Liebe in “Diabary“. Hypnotisierend dagegen ist “Sambé“; auf dem Stück “Outlaw” vermischt Inna Modja Britpop, Kora und Percussion mit Elektronic des Spectra Soul, einem Drum’n Bass DJ Duo, das sich auch sehr von dem Projekt angesprochen gefühlt hat.

Nun versteckt sich hinter der Kämpferin Inna auch eine verletzte Frau, die in”Forgive Yourself” mit sich selbst hadert und in “Kana ta” ihren Liebsten zum Bleiben auffordert.

Die Künstlerin öffnet sich auch dem Britpop und der britischen Kultur in ihrem Blues Track mit The Noisettes “The Man Across the Street“, aufgenommen in deren Studio in Brighton.

Motel Bamako ist ein Einblick in Inna Modja’s Gefühlswelt, ein herzliches, einzigartiges Album, fast wie eine kleine Reise nach Afrika, mit puren Eindrücken und Emotionen im Gepäck und dem innigen Wunsch, es gleich noch einmal zu erleben.

Inna Modja gehört zu einer jungen, kritischen und politischen Generation und engagiert sich aktiv für Themen, die ihr wichtig sind. Unter anderem setzt sich die Sängerin für den Kampf gegen die Beschneidung oder Gewalt gegen Frauen und für medizinische Hilfe in Afrika ein.

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