Jain kommt nach Deutschland!

In Frankreich wird JAIN schon seit Monaten als Newcomer-Sensation gefeiert: Basierend auf musikalischen Wurzeln, die den gesamten Globus umspannen, präsentiert die 23-jährige Sängerin und Multiinstrumentalistin aus Toulouse einen Sound, der unzählige Facetten vereint. Ihr gefeiertes Video zur Hit-Single „Come“ verzeichnet inzwischen mehr als fünf Millionen Views.

ALBUM

Zanaka (KW 2016/11, Columbia / Sony Music International)

TERMIN

26.10.2016 Düsseldorf – New Fall Festival – 2×2 FREIKARTEN GEWINNEN – ABGESAGT!
13.12.2016  Köln – Live Muic Hall – 2×2 FREIKARTEN GEWINNEN – ABGESAGT!
14.12.2016  Berlin – Postbahnhof – 1×2 FREIKARTEN GEWINNEN – ABGESAGT!

Tickets

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Um an der Verlosung teilzunehmen, bitte das Kästchen anklicken, das Formular, welches sich öffnet ausfüllen, auf ‘Senden’ klicken und mit etwas Glück Freikarten für eines der Konzerte von Jain gewinnen! Einsendeschluss war am 24. Oktober 2016
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Um an der Verlosung teilzunehmen, bitte das Kästchen anklicken, das Formular, welches sich öffnet ausfüllen, auf ‘Senden’ klicken und mit etwas Glück Freikarten für eines der Konzerte von Jain gewinnen! Einsendeschluss war am 05. Dezember 2016

Unsere Wege hätten sich schon im Kongo kreuzen können. Du hättest mich damals gefragt, ob ich nicht vielleicht mitkommen und Mr. Flash besuchen möchte, diesen großen Musiker und Programmierer, der dich in seinem Ministudio in der Küstenstadt Pointe-Noire in die Kunst des Beat-Produzierens eingeweiht hat. Verschiedene Rapper aus der Gegend hätten vorbeigeschaut und ihren Flow dazu beigesteuert, in dem auch Rumba und Soukous mitschwingen, während du die Akkorde von „Wonderwall“ auf einer geliehenen Gitarre herausgehört hättest – eine von vielen unvergessenen Liebesgeschichten, die man in jenen Tagen bei MySpace auf der eigenen Wall präsentierte.

Ich hätte dir auch in Abu Dhabi begegnen können. Dort hättest du gesagt: „Komm schon, lass uns ‘Kinder des Olymp’ anschauen; es gibt keinen besseren Film vor dem Einschlafen.“ Du wärst, genau wie Arletty, davon überzeugt gewesen, dass „die Liebe ja so einfach“ ist. Du hättest davon geträumt, selbst dort zu sein im Théâtre des Funambules, wo alles so umwerfend ist, so intensiv, so strahlend-schön… der perfekte Hintergrund für dein Bühnenkostüm: Schwarz mit einem Anflug von Weiß. Die Nacht und die Reinheit. Nüchternheit und heller Glanz. Das unbeschreibliche Feingefühl von Nina Simone, umsäumt von der Düsternis, den Abgründen einer Amy Winehouse.

Ich hätte dich auch bei dir zu Hause antreffen können, umgeben von einem Synthesizer, einem Looper und einer MPC. Wir hätten Hummus gegessen und dabei deine alten Schallplatten gehört, Buena Vista Social Club und Kavinsky. Und kurz bevor ich wieder gegangen wäre, hättest du mir deinen Lieblingsspruch mit auf den Weg gegeben, verpackt in einem gerade mal 23 Jahre alten Lächeln, in dem Tausende von Jahren Lebenserfahrung mitzuschwingen scheinen: „Sei nicht enttäuscht, wenn du verlierst –  und sei nicht zu stolz, wenn du gewinnst.“

Unsere Pfade hätten sich auch im überschaubaren Pau oder in Madagaskar, in Dubai oder in Toulouse kreuzen können. Im Pariser Zénith oder im Amphithéâtre 3000 in Lyon, wo du im Vorprogramm von Seal, Christine and The Queens oder auch Yodelice aufgetreten bist. In diesem Rahmen hättest du afrikanische Tänze zum Sound von Eminem präsentiert. Hättest mit Percussion-Instrumenten zu Otis Redding improvisiert. Hättest mich mit Leuten wie Miriam Makeba, M.I.A. und Method Man bekannt gemacht. Von Ethno-Jazz über Alt-HipHop bis hin zu richtigem Hardcore-Mafioso-Rap: musikalische Grenzen existieren für dich einfach nicht. Keine Oktave liegt zu weit von einer anderen entfernt, denn du stehst ja gerade auf solche Kontraste. Auf Diskrepanzen. Auf Flickwerk. Auf unerwartete Kombinationen. Reggae, der in Electro übergeht. Auf poetische Tanzschritte. Den Clash von Beats und Pop, das Kommen und Gehen, die Übergangszonen. Entwurzeltes. Aufgetrenntes. Auf unerwartete Begegnungen, die sich so nur abseits der Hauptrouten ereignen können. Auf Flashbacks aus deiner Kindheit zwischen Wolkenkratzern und der endlosen Wüste. Ich hätte dich dann gefragt, woher eigentlich diese Mischung aus Schwermut und Lebensfreude kommt. Du hättest deine Glücksbringer angeschaut, den Ring aus Afghanistan von deiner Großmutter, den „Geheimen“ aus dem Senegal, deinen Armreif aus Madagaskar, den dein Großvater dir einst geschenkt hat. Sie sind es, die Älteren, die dir so eine strahlende Zukunft versprochen haben.

 

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