Hamburg

Alle Veranstaltungen die in Hamburg stattfinden

Tinariwen sind schon wieder auf Tour in Deutschland!

Tinariwen sind schon wieder auf Tour in Deutschland!

Die Geschichte um die Wüstenrocker aus Mali wird immer eine besondere sein. Sie ist geprägt von tiefer Tragik und kleinen Hoffnungsschimmern. Eine Art Paradox, das sich kontinuierlich durch die Musik von Tinariwen zieht.

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Yasmine Hamdan mit neuem Album Al Jamilat auf Deutschlandtour

Yasmine Hamdan mit neuem Album Al Jamilat auf Deutschlandtour

Es ist schwer das Schaffen dieser Frau in simple Worte zu kleiden. Yasmine Hamdan ist Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin – aber diese Begriffe greifen viel zu kurz. Hamdan ist zugleich Wanderin, Botschafterin, Underground-Ikone. Sie lebte in über zwölf Ländern, sie baute feste Brücken zwischen arabischer Volksmusik und modernem westlichem Pop, und ihre damalige Band Soapkills wird oft als “die erste Indie-Band des Nahen Ostens” tituliert.

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Talisco im April mit neuem Album auf Deutschlandtournee!

Talisco im April mit neuem Album auf Deutschlandtournee!

Talisco gehört zu den Menschen, die stets in Bewegung sein müssen. “Man könnte sagen, dass ich ein Vagabund bin”, erzählt der französische Sänger. Sein neues Album Capitol Vision könnte persönlicher kaum sein…

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Les Yeux d’la Tête: live erleben und dem französischen Charme verfallen

Les Yeux d’la Tête: live erleben und dem französischen Charme verfallen

Les Yeux d’la Tête entführen uns in die Spelunken Paris’, in die ganz eigene Untergrund-Welt der Metrostationen, aber auch an die Ufer der Seine oder auf eine Hochzeit in Osteuropa.

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The Inspector Cluzo – Rockfarmers Tour

The Inspector Cluzo – Rockfarmers Tour

Das französische Funk-Rock-Duo The Inspector Cluzo veröffentlicht am 18. März das neue Doppel-Album “Rockfarmers” – und ist auf Deutschland Tour für vier Konzerte!

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DOPE D.O.D. Deutschland Tour Ende Februar

DOPE D.O.D. Deutschland Tour Ende Februar

Mit ihrem provozierenden, aggressiven Look drückt Dope D.O.D. ihren einzigartigen, düsteren und wummernden Sound perfekt aus. Dope D.O.D. live bedeutet Energie, explosive Stimmung und hämmernde Bässe!

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Les Yeux D’la Tête: Neues Album “Liberté Chérie” und Deutschland Tour

Les Yeux D’la Tête: Neues Album “Liberté Chérie” und Deutschland Tour

Die sechs Musiker von Les Yeux d’la Tête aus der Seine-Metropole sind auf ausgiebiger Deutschland-Tour mit ihrem neuen Album “Liberté Chérie”.

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Noiserv: Album A.V.O. und Deutschland Tour im März

Noiserv: Album A.V.O. und Deutschland Tour im März

“Almost Visible Orchestra” (A.V.O) wird vier Bonustitel enthalten, darunter ein Duett mit dem französischen Elektrokünstler Cascadeur, der vor kurzem mit dem Musikpreis Victoire de la Musique für das beste Elektroalbum 2015 ausgezeichnet wurde.

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Alejandra Ribera im März auf Tour

Alejandra Ribera im März auf Tour

Alejandra Ribera wurde die Liebe zum Reisen in die Wiege gelegt. Mittlerweile ist die Sängerin in Deutschland angekommen und hat “La Boca” im Gepäck – ein hochgelobtes Album, das sie mit dem renommierten Produzenten Jean Massicotte aufgenommen hat.

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Last Train Konzerte Berlin und Hamburg im Februar

Last Train Konzerte Berlin und Hamburg im Februar

“Wir sind nicht als Brüder geboren worden, wir sind über die Zeit zu Brüdern geworden.” Bereits seit dem elften Lebensjahr kennen sich die Bandmitglieder von Last Train. Inzwischen gibt es eine EP und die Band arbeitet am Debütalbum, von dem sie jetzt Auszüge live bei ihren Deutschlandkonzerten präsentieren.

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Mutiny On The Bounty Neues Album & Tour Ende Januar Anfang Februar

Mutiny On The Bounty Neues Album & Tour Ende Januar Anfang Februar

Groovende Rhythmen, Gitarrenakrobatik und wilde Liveshows sind Wörter die einem unwiderruflich in den Sinn kommen, wenn man an MUTINY ON THE BOUNTY denkt. Mit neuem Album ‘Digital Tropics’ sind die Jungs Anfang kommenden Jahres auf Tour…

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Pink Martini auf Tour im Oktober

Pink Martini auf Tour im Oktober

Das von Thomas M. Lauderdale geführte 12-köpfige Orchester tourt im Oktober 2015 durch ganz Deutschland. Pink Martini ist eine große musikalische Herausforderung, vor allem live – und vor allem für das Publikum. Allerdings eine der angenehmsten und kurzweiligsten Sorte!

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France @ Reeperbahn Festival 2015

France @ Reeperbahn Festival 2015

Es ist wieder soweit: bereits zum zehnten Mal findet in diesem Jahr vom 23. bis zum 26. September das Reeperbahn Festival in Hamburg statt. Wie jedes Jahr bietet das Festival die Gelegenheit, auf die nächste Kultband zu stoßen… und Musik aus aller Herren Länder zu entdecken. Auf Initiative des bureauexport, mit Unterstützung vom Institut Français, werden auch dieses Jahr wieder zahlreiche in Frankreich produzierte Bands in Hamburg zu sehen sein. Alle Infos zu den Acts von Künstlern “made in France” findet ihr hier!

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France @ Dockville (Hamburg) – 21.-23. August

France @ Dockville (Hamburg) – 21.-23. August

Das Kunst- und Musikfestival MS Dockville lockt einmal im Jahr in den Süden Wilhelmsburgs. Neben dem dreitägigen Musikfestival, in diesem Jahr vom 21. bis zum 23. August 2015, bietet es auch Raum für kleinere Musik- und Kunstfestivals wie dem MS Artville und dem Daughterville. 2015 stehen einige French Acts auf dem Programm…

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France @ Elbjazz Festival 2015, Hamburg – 29.+30 Mai

France @ Elbjazz Festival 2015, Hamburg – 29.+30 Mai

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird sich das hanseatische Flair des Elbjazz Festivals in Hamburg auch wieder mit französischen Charme paaren!

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Guts Anfang Mai in Deutschland

Guts Anfang Mai in Deutschland

Im Mai 2015 bringt GUTS mit kompletter Live-Band die Leidenschaft zur HipHop Musik auf die Bühne und seine Fans dürfen sich auf einen echten Profi freuen. Für Gesang und Trompete sorgt der begnadete Musiker Leeron Thomas aus New York, der bereits mit Künstlern wie Lauryn Hill oder Mos Def zusammen gearbeitet hat!

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Moriarty neues Album und im Juni auf Tour in Deutschland – Freikarten gewinnen!

Moriarty neues Album und im Juni auf Tour in Deutschland – Freikarten gewinnen!

Die Französisch-amerikanische Band ist, deren Name auf die Figur des Dean Moriarty aus dem Roman “On The Road” des Schriftstellers Jack Kerouac zurück geht, braucht man langsam nicht mehr vorstellen. Mit dem vierten Album “Epitaph” kommen sie, nach einem ausverkauften Berlin-Konzert Ende Januar, im Juni auf Tour!

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Bristol das neue Projekt von Nouvelle Vague in Deutschland –  Freikarten gewinnen!

Bristol das neue Projekt von Nouvelle Vague in Deutschland – Freikarten gewinnen!

Mit seinem aktuellen Projekt Bristol widmet sich Marc Collin, Mastermind des Projekts Nouvelle Vague, einer Musikrichtung, die in eben dieser Stadt ihren Ursprung hat: dem Bristol Sound, der später gerne TripHop genannt und 1991 dank “Blue Lines” von Massive Attack in den Mainstream gespült wurde…

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Manu Chao im Sommer live in Deutschland

Manu Chao im Sommer live in Deutschland

Die Welt hat José-Manuel Thomas Arthur Chao viel zu verdanken. Muss man mal so festhalten. Und wer sich jetzt fragt “Jose-Manuel wer?”, dem sei der Künstlername des Franzosen an die Hand gegeben: Manu Chao.

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Chinese Man im April auf Tour

Chinese Man im April auf Tour

Nachdem 2014 das Jahr des zehnjährigen Label-Jubiläums und das Jahr der Veröffentlichung der dritten Groove Session war, heißt es nun in 2015 endlich mal wieder Touren für Chinese Man…und Feiern für die Fans!

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Ibeyi auf Tour in Deutschland

Ibeyi auf Tour in Deutschland

Ibeyi sind langsam kein Geheimtipp mehr. Inzwischen laufen sie in so mancher Radioplaylist hierzulande und die Musik-Presse wie Intro, Rollingstone und Musikexpress, aber auch renommierte Zeitschriften wie Zeit- und Spiegel Online sind ganz begeistert von den beiden in Paris lebenden Schwestern und ihrem gleichnamigen Debüt-Album Ibeyi.

Ibeyi, das sind die 19-jährigen Zwillingsschwestern Naomi und Lisa-Kainde Diaz. Mit Naomi an der Percussion und Lisa am Klavier lassen sie die Songs der westafrikanischen Yoruba-Kultur aufleben, der sie väterlicherseits tief verbunden sind. Dem Gesang haben sich beide verschrieben und dabei einen minimalistischen Sound kreiert, der ihre Herkunft sowie zeitgenössischen Einflüsse wie James Blake oder King Krule verschmelzen lässt. Im Februar veröffentlichen sie ihr gleichnamiges Debütalbum Ibeyi (KW 2015/07, XL / Beggars Group /Indigo ), die Tour folgt im April.

TERMINE

18.04. Köln – King George (AUSVERKAUFT)
19.04. Hamburg – Prinzenbar
20.04. Berlin – Grüner Salon (AUSVERKAUFT)
22.12. Zürich – Le Moods

Diese und noch mehr Playlists auf unserer CHIC SCHNACK APP

Emily Jane White auf Tour

Emily Jane White auf Tour

Mit ‘Blood/Lines’ hat Emily Jane White ein ambitioniertes Album zwischen fragilem Art-Pop und mystischen Balladen abgeliefert – wie immer schön reduziert und durch behutsame Arrangements perfekt in Szene gesetzt. Jetzt auf Tour!

TERMINE

01.02. Baden – One of a Million Festival
02.02. Freiburg – Café Atlantique 
03.02. Aachen – Musikbunker
04.02. Hamburg – Kampnagel 
07.02. Stuttgart – Laboratorium
08.02. Berlin – Monarch
10.02. Köln – Studio 672
11.02. Hannover – Caféglocksee

Ihre Musik mit Americana-Folk zu umschreiben, träfe nicht voll ins Schwarze. Aber dunkel darf es schon sein, schließlich ist ihre Musik und ihre einmalige Stimme inspiriert von einer dunklen Seite amerikanischer Kultur, wie dem “depression-era”-Blues oder den klassischen Literaturwerken von Toni Morrison (“Beloved”) oder Charlotte Perkins Gilmman (“The Yellow Wallpaper”). Nach drei Alben in drei Jahren begann Emily Jane White zwischen Januar 2011 und Oktober 2012 ihre ungefähr 100 Skizzen zu einem Album mit neun Songs zu formen. In der Abgeschiedenheit von Sonoma County und im Studio von Wain Hewlett gelang ihr das wunderschöne Album Blood / Lines“, welches im Herbst 2013 via Talitres/Rough Trade in Deutschland erschien. Fans von Cat Power über Julia Holter bis zu Mazzy Star sollten sich Blood/Lines nicht entgehen lassen!

Fredda : ‘le Chant Des Murmures’ Tour 2015

Fredda : ‘le Chant Des Murmures’ Tour 2015

Zwei Jahre nach ihrem wunderschönen Album “L’ancolie” beweist Fredda, dass man auch ein Meisterwerk noch einmal toppen kann. “Les chant des murmures” hat die poetische Stärke seines Vorgängers, ist aber vielfältiger, rhythmischer und raffinierter. Fredda brilliert dank ihres unerschöpflichen Ideenreichtums als Sängerin, als Songwriterin und als lyrische Texterin.

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The Dø im Februar in Hamburg und Berlin

The Dø im Februar in Hamburg und Berlin

Englisch lernen mit THE DØ: “Shake Shook Shaken” heißt das neueste und jüngst erschienene Album der französisch-finnischen Combo, bestehend aus Sängerin Olivia Merilahti und Produzent und Multiinstrumentalist Dan Levy, die im Februar nach Deutschland kommen.

TERMINE

18.02 -Zürich- Mascotte
21.02 -Hamburg- Mojo Club
22.02 -Berlin- Postbahnhof
29.02 -Bern- Bierhübeli

...JETZT GEWINNEN
Um an der Verlosung teilzunehmen, bitte folgendes Formular ausfüllen, auf ‘Senden’ klicken und mit etwas Glück 2×2 Freikarten für The Do in Hamburg und 1×2 für Berlin gewinnen!Einsendeschluss war am 05. Februar 2015

 

Die beiden waren zusammen mit ihren Begleitmusikern im Oktober bei uns auf Tour, um die selbstbewussten Songs ihrer neuen Platte live zu präsentieren. Darauf hat sich das Duo absichtlich gegen akustische Instrumente ausgesprochen, um den Fokus auf synthetische Dancesounds und Percussion legen zu können. Zu Beginn der Arbeit an den Songs, gingen sie nur mit Laptop und Keyboard zu Werke. Dieser Aufbau wurde schnell zu einer Obsession; diese Form von Minimalismus, bei dem der Verzicht auf Instrumente zu einem neuen Arbeitsethos führten. Auf Gitarren, die zuvor fast schon übermäßig eingesetzt wurden, wurde absichtlich verzichtet. Mit Shake, Shook, Shaken lag das Ziel darin, sich mehr auf eine Pop-Ästhetik zu einigen. Was zu verschnörkelt klang, wurde zu Kleinholz gemacht. Herausgekommen ist ein monumentales Album, mit Elementen von Heldentum, Comedy und Manga, mit Tracks wie Hymnen.

Ein Album mit Superhelden. Getreu ihres Rufs sind Olivia und Dan bei der Umsetzung der Platte erneut fast autark vorgegangen. Zusätzliche Unterstützung lieferte nur noch Tonmeister Fab Dupont. THE DO schaffen es, sowohl intellektuelle als auch intuitive Musik zu machen, und schlagen dabei Brücken zwischen Gegenwart und Zukunft. Mit dem vielseitigen Ansatz und einer generellen Kompromisslosigkeit zeugt die Platte von einer Experimentierfreude, die sich auf unerforschtes Terrain begibt.

Das gleiche gilt für das Live-Erlebnis: THE DØ lieferten jüngst große Konzerte ab und “begeisterten mit ihrem süßen Wahnsinn”, wie das Blog Oh Fancy schrieb. Jetzt bestätigte das Duo, dass es im kommenden Februar noch einmal wiederkommt, um zwei weitere exklusive Shows zu spielen: Hamburg, das im Oktober noch nicht zum Zug kam, darf sich auf die perfekt eingespielten Sounds von THE DØ freuen, und in Berlin spielen die beiden nach dem restlos ausverkauften Konzert eine Zusatzshow.

Das Album auf unserer CHIC SCHNACK APP hören!

ASA im Februar auf Tour mit Bed Of Stone

ASA im Februar auf Tour mit Bed Of Stone

Mit ihrem Vorgängeralbum war sie zwei Jahre lang unermüdlich auf Tour, bis sie vollkommen erschöpft pausieren musste. Die Pause hat sich gelohnt! Im August erchien Bed Of Stone in Deutschland. Die Tour folgt im Februar 2015!

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Selah Sue kommt endlich wieder auf Tour

Selah Sue kommt endlich wieder auf Tour

Selah Sue braucht man eigentlich nicht mehr vorzustellen. Mit ihrem selbst betitelten Debüt gelang es der 22-jährigen Sanne Putseys – wie Selah Sue mit bürgerlichem Namen heißt – beim ersten Anlauf, die belgischen und französischen Charts zu beflirten und sich auf Platz 1 niederzulassen. Ihr Comeback wird mit Spannung erwartet, seitdem ein zweites Album für Anfang März angekündigt wurde.

TERMINE

12.03. Germany – Leipzig – Täubchenthal
14.03. Germany – Berlin – Astra Kulturhaus
15.03. Germany – Hamburg – Grosse Freiheit 36
18.03. Germany – Köln – Live Music Hall
22.03. Switzerland – Zürich – Kaufleuten
29.03. Germany – Frankfurt – Batschkapp

...JETZT GEWINNEN
Die glücklichen Gewinner wurden von uns bereits benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch an: LEIPZIG : -Mario und -Carola // BERLIN : -Lisa und Fabie // HAMBURG : -Levke und -Thomas // KÖLN : -Jennifer und Lucas // FRANKFURT : -Claire und Mario. Einsendeschluss war am 26. Februar 2015

Die junge Selah Sue, die mit frechen Folk-Reggae-Pop-Bastarden wie “Raggamuffin” und “Crazy Vibes” die Charts eroberte, mag zwar bis jetzt erst ein Studioalbum und eine “Rarities”-Kollektion in ihrer Diskographie haben, aber allein die haben schon mehr Hits, als mancher Newcomer in einer ganzen Karriere hinbekommt. Ihren Ruf als eine der spannendsten Charaktere in der europäischen Poplandschaft hat sie sich aber vor allem durch ihre über 200 Club- und Festivalauftritte erspielt – die in den letzten Monaten in Deutschland etwas rar gesät waren.

selah sue 2014

Wird also Zeit, dass man ihre unglaubliche Energie, ihren wilden Haarschopf, ihre einzigartige Stimme und ihren mutigen Stilmix wieder live erleben darf. Im März 2015 hat man nun endlich wieder die Gelegenheit dazu – und Selah Sue wird dabei gleich ihr brandneues Album Reason vorstellen, das ebenfalls im März erscheinen wird. Der Vorbote – die 4-Song-EP “Alone” – wurde bereits am Anfang Dezember in Frankreich und Belgien veröffentlicht. Selah Sue selbst kündigte an, die neuen Songs seien “sad words in a groovy jacket: Extra powerful!”. Große Worte, die sie bei ihren Konzerten einlösen muss – und wird.

France @ Reeperbahn Festival 2014

France @ Reeperbahn Festival 2014

Bereits zum neunten Mal findet in diesem Jahr vom 17. bis zum 20. September das Reeperbahn Festival in Hamburg statt. Auf Initiative des bureauexport, mit Unterstützung vom Institut Français, werden auch dieses Jahr wieder zahlreiche in Frankreich produzierte Bands in Hamburg zu sehen sein. Hier alle bestätigten Acts.

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GUTS

Mittwoch, 17.09. @ Jazz Café, 22:20-23:20

“No guts, no glory”“ ist die heimliche Devise eines jeden Festivals. Denn ohne guts ist es nicht soulphisticated, ohne guts läuft es nicht glatt auf dem Parkett, ohne guts kein Spaß. Genau dafür ist der Pariser Musiker und Produzent da. Der kleinste gemeinsame Nenner seines Sounds ist HipHop, ihm ist er seit 25 Jahren verfallen, nicht anders als „Hip Hop After All“ darf sein Album heißen. Und doch ist das nur das Band, das ein ganzes Paket bunter Überraschungen bereithält. Soul, Jazz, Funk, Trip-Hop, Electronic und Reggae packt er in den Karton wie ein nach Feierabend gierender Aalhöker auf dem Hamburger Fischmarkt. Aber das wohlbedacht und nicht wahllos und willkürlich.

Analoglife by Guts / -> Freikarten für Guts in Berlin gewinnen

 

Ibeyi

IBEYI

Donnerstag, 18.09. @ Imperial Theater, 23:45-00:30

Ibeyi stammt aus der Sprache der Yoruba und heißt „Zwillinge“. Der Name passt genau auf das gleichnamige französisch-kubanische Duo, denn Lisa-Kaindé und Naomi Diaz sind Zwillinge. Die Yoruba sind ein westafrikanisches Volk, deren Mitglieder vor ein paar Jahrhunderten als Sklaven nach Kuba verschleppt worden sind. Bis heute ist die Santeria, eine Naturreligion, auf der Karibikinsel noch weit verbreitet, musikalisch sind viele der Rhythmen in die vielfältige kubanische Volksmusik eingegangen. Die Musik von Ibeyi enthält diese perkussiven Elemente, aber auch viel Seele. Die Schwestern hatten einen großen musikalischen Lehrmeister: Ihr Vater Anga Diaz wurde als Perkussionist durch das Zusammenspiel mit dem Buena Vista Social Club bekannt. Die Musik von Ibeyi enthält Elemente von Soul, Synthie-Pop und Afro-Cuban.

www.ibeyi.fr

Klo Pelgag

KLO PELGAG

Donnerstag, 18.09. @ Neidklub, 13:00-13:30

Die Website von Klô Pelgag erinnert an ein Märchenbuch. Eine vergilbte Seite mit altmodischen Zeichnungen, die, sobald man sie anklickt, eine andere Gestalt annehmen und erst dann die Kategorie freigeben, für die sie stehen. Aber auch dort scheint vor allem die Fantasie zu regieren. So steht unter „Biographie“, dass Klô Pelgag erst im Alter von 42 Jahren und als Mutter von neun Kindern (!) als Musikerin angefangen habe. Dabei sei sie ständig von ihrem Säufer-Vater und der Mutter, die nur die Flaschen wegbringen durfte, beargwöhnt worden. Hm. Die zierliche Klô Pelgag sieht aus wie 25 und hat offenbar eine blühende Fantasie. Die nutzt sie für gefühlvollen Pop, den sie mit klarer Stimme intoniert…

www.klopelgag.com

 

Skip The Use

SKIP THE USE

Donnerstag, den 18.09. @ Rock Café St. Pauli, 23:40-00:30

Kalt ist es in Ronchin bei Lille, Nord-Pas-de-Calais. Im Sommer geht es noch bei 0 Grad, aber im Winter sinkt die Temperatur tiefer und tiefer. Es ist schließlich der Norden! Um sich ein wenig aufzuwärmen, versammeln sich die Sh’tis, die Einwohner von Lille, bei den Konzerten von Skip The Use. Denn die sind derzeit so ziemlich das Heißeste, was Frankreichs Norden zu bieten hat und zwingen förmlich zu erhöhtem Bewegungsdrang. Wie ein Aerobicvideo aus den 80ern, nur mit besserem Sound. Indie, Rock, Electro, HipHop, und Funk sind fünf Wurzeln der fünf Kerle um Sänger Mat Bastard, und das erinnert durchaus an die britischen Kollegen von Bloc Party. Wobei bei Skip The Use die Betonung auf Party liegt, sowohl auf den drei Alben „Skip The Use“ (2009), „Can Be Late“ (2012) und „Little Armageddon“ (2014) als auch live auf der Bühne.

www.skiptheusemusic.com

 

Cats on Trees

CATS ON TREES

Freitag, den 19.09. @ Gruenspan, 20:55-22:00

Um als anständige Band zu gelten, braucht man manchmal nur zwei Leute. Das fanden auch Yohan und Nina aus Frankreich, als sie sich 2007 zusammentaten. Yohan konnte Schlagzeug spielen, Nina Klavier und außerdem hatte sie eine schöne Stimme. Die von Yohan eignete sich gut für den Background. Gemeinsam tüftelte man an einem unverwechselbaren Namen und kam auf die Idee, das Projekt Cats On Trees zu nennen. Das konnte sich jeder merken, weil schon jeder Mal Katzen auf Bäumen gesehen hatte und außerdem fragt man sich ständig, in welcher Beziehung dieser Name zu der Band und ihrer Musik steht. Die ist nämlich, wie die Single „Sirens Call“ beweist, leichter, eingängiger Pop, den man spätestens nach dem zweiten Mal mitsingen und mittanzen kann.

catsontrees.com // -> Unser Album des Monats gewinnen

 

JOE BEL

Freitag, den 19.09. @ Jazz Café, 23:20-00:20

Für die französische Sängerin und Songschreiberin Joe BeL begann die Karriere ungewöhnlich: Sie sang auf Klassenfahrt im WC und das derart gut, dass die Mitschüler aus allen Wolken fielen. Ähnlich verhält es sich mit den französischen Medien seit ihrer ersten EP „In The City“ (2012) und den Zuhörern ihrer Konzerte oder ihrer Auftritte im Vorprogramm von Asaf Avidan, Imany oder John Grant. Joe BeL ist eine Autodidaktin und schrieb im Alter von 12 Jahren ihre ersten Songs auf einem alten Synthesizer. Heimlich. Bis sie ihr Studium der Kunst- und Literaturgeschichte für die Musik schmiss, ahnten nicht einmal ihre Eltern etwas. Nun aber wird sich eine Sängerin mit viel Soul in der Stimme und warmherzigen, wahrhaftigen, von Stevie Wonder, Paul McCartney und Fela Kuti inspirierten Liedern herumsprechen: Joe BeL. La Belle.
joe-bel.com

 

Mélanie de Biasio

MELANIE DE BIASIO

Freitag, den 19.09. @ St. Pauli Kirche, 21:10-21:50

In die Jazz-Ecke möchte Melanie De Biasio nicht gesteckt werden. Obwohl ihr Album „No Deal“ doch ganz viel Jazz-Elemente enthält und ihre Stimme ein ähnliches Timbre wie Abbey Lincoln hat. Jazz sei auch in ihren Songs enthalten, aber genauso viel Chanson und Kammer-Pop. Die Sängerin hat eine Ausbildung am Brüsseler Konservatorium hinter sich und versteht es, meisterhafte Songs zu schreiben. Auf ihrem Album wird sie von Klavier, Bass und Schlagzeug begleitet, einer fast klassischen Jazz-Besetzung. Aber letztlich ist es einerlei, welche Genre-Schublade man für Melanie De Biasio aufzieht, ihre Stimme ist umwerfend.

melaniedebiasio.com

 

MUTINY ON THE BOUNTY

Freitag, den 19.09. @ Kaiserkeller, 22:30-23:10

Druck hatten Mutiny On The Bounty schon immer auf dem Kessel, wenn sie auf einer Bühne gestanden haben. Immerhin 15 Tourneen mit mehr als 500 Konzerten hat die 2004 gegründete Math-Rock-Band in ihrer Karriere schon gespielt. Um diese Wucht auch bei den Studioaufnahmen zu erreichen hat das Quartett Matt Bayles als Produzenten angeheuert. Bayles hat in der Vergangenheit bereits mit Pearl Jam und Mastodon gearbeitet und weiß, wie man die Energie von Studiosessions auf eine CD überträgt. Für die Aufnahmen ihres aktuellen Albums ist die Band nach Seattle geflogen und hat die zwölf neuen Tracks im Red Room Studio aufgenommen.

Mutiny on the Bounty Webseite

 

Natas Loves You

NATAS LOVES YOU

Freitag, den 19.09. @ Kaiserkeller, 20:30-21:10

Natas Loves You? Es gibt keine Gründe, diese Band nicht zu lieben. Die in Paris ansässige Band hat eine überbordende Phantasie bei ihrem Konzept des akustischen „Achten Kontinents“, auch wenn dieser Kontinent mit nur einer EP („Skip Stones“) noch etwas knapp umrissen ist. Aber Songs wie „Zeppelins“ oder „Go Or Linger“ versprechen schon sehr viel für die Zukunft von Natas Loves You. Indie und Electro-Pop, Psychedelic und Soul tanzen Hand in Hand über glitzernde Tanzflächen, luftig und leicht schwingen sich tolle Harmonien in immer neue Höhen auf und der Gesang wirkt so niedlich verschlafen wie ein guter Freund auf der Couch nach einer tollen Party.

Natas Loves You auf Facebook

 

Talisco_c_Ben_Wolf

Talisco

TALISCO

Freitag, den 19.09. @ Grosse Freiheit 36, 20:00-20:40

Wenn man nicht genau wüsste, dass Jeff Buckley am 29. Mai 1997 im Mississippi ertrunken ist, könnte man glauben, dass er unter anderem Namen mit einem französischen Pass Wiederauferstehung gefeiert hätte. Talisco heißt ein junger Sänger aus Bordeaux, der auf geradezu lächerliche Weise ähnlich klingt wie der talentierte, aber tote Amerikaner. Die USA scheinen ein Sehnsuchtsland für den jetzt in Paris lebenden Sänger und Gitarristen zu sein, denn im Video seines Hits „Your Wish“ joggt er von einer Strandpromenade direkt in die Häuserschluchten von Manhattan, auf seiner ersten EP heißt ein Track „Mustang Blood“.

www.taliscomusic.com / -> Freikarten für die Talsico Tour gewinnen

 

We Have Band

WE HAVE BAND

Freitag, den 19.09. @ Uebel&Gefährlich, 22:40-23:40

“Never fuck in the band” ist eines der ältesten und ehernsten Gesetze in der Popmusik. Das heißt: Die Bandmitglieder lassen gefälligst die Finger voneinander, sonst ist irgendwann Emo-Drama und Zoff vorprogrammiert. Aber Thomas Wegg-Prosser und seine Frau Dede Wegg-Prosser waren zum Glück schon verheiratet, bevor sie 2007 zusammen mit Darren Banroft das Trio We Have Band gründeten. Und wie fruchtbar die Beziehung geblieben ist, sieht man immer noch sieben verflixte Jahre später an den beiden Alben „WHB“ (2010), „Ternion“ (2012), an diversen Gigs und Remixen von Gorillaz bis Bloc Party und am unvergleichlichen Sound der Drei. Dance-Punk und Electro, Percussion-Sessions mit Krautrock-Bands, Indie, Synthie und Wave zwischen Hot Chip und Human League perlen in einer Tour aus den drei kreativen Köpfen.

www.wehaveband.com

 

Asa

ASA

Samstag, den 20.09. @ Grosse Freiheit 36, 22:40-23:50

Vor sieben Jahren kam ASA auf den Hamburger Kiez mit ihrem ersten Album „Aṣa“, das erste Ausrufezeichen eines unscheinbaren, hinter einer mächtigen Hornbrille versteckten Mädchens, das von Kindesbeinen an nichts anderes wollte als singen. Das tat sie schon, als sie das elterliche Haus hütete und die Finger über die wohlsortierte Plattensammlung ihres Vaters wandern ließ. Fela Kuti, Marvin Gaye, Bob Marley. Afrobeat, Soul, Reggae. Dazu Jazz und Folk. Das findet sich auch auf “Aṣa” und dem nicht weniger begeistert aufgenommenen Nachfolger “Beautiful Imperfection” (2010) wieder.

asa-official.com

 

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Isaac Delusion

ISAAC DELUSION

Samstag, den 20.09. @ Mojo, 20:00-20:40

Ihre musikalischen Interessen sind unterschiedlich, dennoch haben Loic Fleury und Jules Paco vor drei Jahren ihr Projekt Isaac Delusion gestartet. Fleury ist eigentlich ein Singer-Songwriter mit einem Faible für Indie-Folk, Paco ein Produzent, der vor allem HipHop und Electro liebt. 2012 veröffentlichten die beiden Pariser ihre erste EP „Midnight Sun“ und gaben auch die ersten Konzerte. Um den Livesound fetter zu machen, holten sie als dritten Musiker den Bassisten Nicolas Bourrigan mit ins Boot. Inzwischen haben sie mit dem Keyboarder Bastien Dodard einen vierten Mann hinzu geholt und ihr Line-Up komplettiert. In nur zwei Monaten haben die vier ihr Debütalbum aufgenommen, in dem Dream-Pop mit Electro verschmilzt und auf dem Loic Fleurys gehauchte Stimme über dem schwerelosen Sound schwebt.

www.isaacdelusion.com

 

Lilly Wood & The Prick

LILLY WOOD & THE PRICK

Samstag, den 20.09. @ Docks, 20:40-21:30

Ein Hit beim letzten Reeperbahn Festival war das französische Duo Lilly Wood & The Prick alias Nili Hadida und Benjamin Cotto im Imperial Theater, ein Abend des Neo-Chansons mit discoesquer Ausgelassenheit. Schon damals waren die beiden Künstler aus Paris in ihrer Heimat ein ziemliches großes Ding und ihre Alben „Invincible Friends“ (2010) und „The Fight“ (2012) in aller Munde. In aller Ohren hingegen ist seit Juni diesen Jahres die Single „Prayer In C“, ein Remix von Robin Schulz und ein echter, weil tanzbarer und eingängiger Sommerhit: Numero Uno in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

lillywoodandtheprick.com / -> Lilly Wood Tournee Freikarten gewinnen

 

Natas Loves You

NATAS LOVES YOU

Samstag, den 20.09. @ Grüner Jäger, 20:15-21:00

Natas Loves You? Es gibt keine Gründe, diese Band nicht zu lieben. Die in Paris ansässige Band hat eine überbordende Phantasie bei ihrem Konzept des akustischen „Achten Kontinents“, auch wenn dieser Kontinent mit nur einer EP („Skip Stones“) noch etwas knapp umrissen ist. Aber Songs wie „Zeppelins“ oder „Go Or Linger“ versprechen schon sehr viel für die Zukunft von Natas Loves You. Indie und Electro-Pop, Psychedelic und Soul tanzen Hand in Hand über glitzernde Tanzflächen, luftig und leicht schwingen sich tolle Harmonien in immer neue Höhen auf und der Gesang wirkt so niedlich verschlafen wie ein guter Freund auf der Couch nach einer tollen Party.

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The Do

THE DØ

Samstag, den 20.09. @ Grosse Freiheit 36, 21:00-22:00

“Zu Beginn fesselnder, auf Dauer aber überkonstruierter und immer konfuser werdender Actionthriller”, schreibt das “Lexikon des internationalen Films” 2005 über Chris Nahons Thriller “Das Imperium der Wölfe”. Auch der französische Filmkomponist Dan Levy und die finnische Sängerin und Songschreiberin Olivia Merilahti sind nicht wirklich begeistert von diesem wirren Reißer, trotz Jean Reno in der Hauptrolle. Aber Job ist Job, und der Soundtrack, zu dem Dan Levy und Olivia Merilahti ihren Teil beitragen, ist nicht nur hörenswert, sondern auch Keimzelle ihrer gemeinsamen Band The Dø. Das erste Album “A Mouthful” erreicht 2008 gleich den Spitzenplatz in den französischen Charts, das ist sehr ungewöhnlich für Franco-Pop mit englischen Texten.

thedomusic.com / -> Freikarten für die Tournee im Oktober gewinnen

 

yalta club

yalta club

YALTA CLUB

Samstag, den 20.09. @ Spielbude, 21:40-23:00

– Yalta Club aus Paris wirkt auf Konzertbesucher wie Fruchtgummi auf Achtjährige. Eine Band, die Mundwinkel nach oben zieht, die gute Laune versprüht wie eine Bierdusche nach einem Tor. Denn egal ob es die fünf Herren mit Dame wie Cake oder The Strokes schrammeln lassen, wie Katzenjammer den Folk rocken oder wie Calexico auf der Tex-Mex-Welle reiten, sie tun es immer mit schier sorgloser Fröhlichkeit. So gewinnt man schnell neue Freunde. Oder gar Bandmitglieder. Sängerin Corinna Krome joggte durch einen Park in Paris, als Yalta Club dort gerade aufspielte.
yaltaclub.fr / -> Freikarten für die gewinnen

Neben den hier genannten Künstlern, die in Frankreich unter Vertrag sind, können Sie auf dem, Reeperbahn Festival weitere französische Showcases sehen: DJEDJOTRONIC, BODYBEAT, LENA DELUXE und OKAY MONDAY.

Lilly Wood & The Prick im September auf Tour

Lilly Wood & The Prick im September auf Tour

LILLY WOOD AND THE PRICK stehen nun schon die zweite Woche an der Spitze der Charts. Das Indie-Pop-Duo hat den Star-Status erlankt, den es verdient hat. Fans können sich freuen, den im September kommen sie auf Tour nach Deutschland!

TERMINE

20.09. Hamburg – Reeperbahn Festival – Docks
21.09. Köln – Gebaüde 9
22.09. Stuttgart – Zwölfzehn
23.09. München – Strom
27.09. Berlin – Postbahnhof

Auch wenn das Stück so gar nicht typisch ist für das Duo: Dem “Prayer In C” im Remix von Robin Schulz kann sich im Moment keiner entziehen. Dieser Erfolg kam angeblich so überraschend, dass sich sogar die Bild-Zeitung bemüßigt fühlte, die französischen Chartstürmer zu erklären und ihnen einen großen Artikel widmete. Wer aber die Auftritte der Sängerin Nili Hadida, die bereits in England und Kalifornien gelebt hat, und ihrem Kompagnon an der Gitarre, Benjamin Cotto, im vergangenen Herbst und Winter gesehen hat – unter anderem bei einem überragenden Auftritt beim Reeperbahn Festival –, wusste auf der Stelle: Da wächst etwas ganz Großes heran. Inzwischen heißt es nicht mehr “Lilly Who and the What?” (so der Titel der ersten EP aus dem Jahr 2008), sondern jetzt hat das Indie-Pop-Duo den Star-Status, den es verdient hat. Den besitzen Hadida und Cotto in Frankreich schon seit ihrem Debüt-Album Invincible Friends aus dem Jahr 2010, das in ihrer Heimat längst mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde.

2011 erhielten sie den Victoire de la musique als beste französische Newcomer. Mit ihrem folkigen Pop spielten sich LILLY WOOD AND THE PRICK dann bei ihren umjubelten Live-Auftritten in kürzester Zeit in die Herzen der Fans weltweit und begeisterten mit ihrer melancholischen Widerborstigkeit. Die unwiderstehliche und leicht bluesige Stimme von Hadida verbindet sich mit den sanften, aber ungewöhnlichen Harmonien, die Cotto in die Stücke zaubert. Dazu kommen einige elektronische Extras, Melodien zum reinlegen und ein heiserer Vintage-Klang, der an die späten 60er gemahnt. Die Musik klingt dabei tatsächlich anders, feiner als der Hit, der sie jetzt an die Spitze der Hitparaden geführt hat, denn es ist eben ein Remix.

Live wirkt das alles direkter als auf Platte, nicht zuletzt, weil das Duo dann von drei weiteren Gastmusikern begleitet wird, die den Druck deutlich verstärken, ohne die nuancierten Feinheiten der Arrangements zu überlagern. Oder um es mit gästeliste.de deutlicher zu sagen: “Das Konzept von LILLY WOOD AND THE PRICK ist recht einfach zu verstehen: Es gibt einen saudummen Bandnamen und ansonsten Party Nonstop.” Im September begeistern uns Hadida, Cotto und ihre Band erneut mit ihren tollen Shows.

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France @ Elbjazz Festival 2014 – 23. & 24. Mai

France @ Elbjazz Festival 2014 – 23. & 24. Mai

Die diesjährige Ausgabe des Elbjazzs Festivals findet in Hamburg am 23. und 24. Mai statt. Dieses Jahr werden Frankreich und französische Produktionen durch folgende Künstler vertreten: Gregory Porter / Support : Ndidi, Andy Emler MegaOctet,  Anthony Joseph, Avishai Cohen, Jacques Schwarz-Bart, Baptiste Trotignon, Bibi Tanga und Raphael Gualazzi.

Rund 50 Konzerte im Hamburger Hafen, außergewöhnliche Schauplätze vom Stückgutfrachter bis zum Werftgelände, gewaltige Kräne, große Docks und Barkassenfahrten von Bühne zu Bühne. Diese Idee der beiden ELBJAZZ-Gründerinnen Tina Heine und Nina Sauer charakterisierte der Konzertveranstalter Karsten Jahnke im Interview mit Kultur-Port.de als “eine herrliche Mischung aus Naivität, Professionalität und Leidenschaft.”

2010 aus der Taufe gehoben, erobert das internationale Festival am jeweils letzten Maiwochenende neue Räume für alle Spielarten des Jazz: ob klassisch, sperrig, tanzbar, beschwingt, überraschend, berührend oder groovig. Das Konzept der ungewöhnlichen Spielorte im Hamburger Hafen ist gleichermaßen einzigartig, brillant, vielleicht größenwahnsinnig – aber offensichtlich den Nerv des Publikums treffend. Der Begriff ‘Jazz’ wird an der Elbe mit viel Know-how bewusst ausgeweitet – und spricht nicht nur eingeschworene Jazzliebhaber an, sondern begeistert auch junge Musikfans. Abgerundet wird das zweitägige Festival im Hamburger Hafen von einem vielfältigen Rahmenprogramm bestehend aus Workshops, Kinderprogramm, Filmen und Ausstellungen. Heraus kommt eine einmalige Atmosphäre, die in den letzten Jahren Zehntausende von Besuchern begeistern konnte.

Nach der erfolgreichen Premiere 2010 titelte das Hamburger Abendblatt dann auch prompt:

“Klingende Leuchtspur über dem Hafen“ und prognostizierte: “So ein Festival hat die Stadt noch nicht gehabt, und sie wird es fortan nicht mehr missen wollen.”

Nach der zweiten Auflage und einem erneuten Besucherzuwachs räumte die WELT Ende Mai 2011 mit dem alten Klischee des ‘verstaubten“ Jazz auf:

Ein Pfeifenraucher – 15 000 Partygänger“. Und weiter: „Das Elbjazz Festival ist von einer großen Hoffnung zum großen Erfolg geworden – für alle, die sich als Entdecker verstanden, und erstaunlicherweise für viele begeisterte junge Leute.

Eine Umfrage beim Festival 2012 ergab, dass 48% der Zuschauer zum ersten Mal bei einem Jazz Festival waren. Somit ist ELBJAZZ seinem Ziel, einem neuen Publikum diese besondere Musik zu erschließen, ein ganzes Stück nähergekommen.

Dieses Jahr werden Frankreich und französische Produktionen durch folgende Künstler vertreten :

Gregory Porter / Support : Ndidi

Es gibt momentan keinen besseren Jazzsänger – und keinen erfolgreicheren. 2011 feierte der Hüne von einem Bariton bei ELBJAZZ seine Deutschland-Premiere, etwa mit einem spektakulären Gastauftritt bei Klaus Doldinger. Inzwischen fest im hiesigen Feuilleton (und in den Charts!) verankert, bringt der “Seelentröster” (Die Welt) seine energischen Soul-Jazz-Songs 2014 noch einmal in den Hafen. Ein Duett mit Dianne Reeves ist angefragt. Und auch sonst: Hingabe und Überraschungen garantiert.

Ndidi in eine einzige musikalische Kategorie einzuordnen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Auf ihren ersten drei Alben zeigte die junge ihre Vielseitigkeit mit einer stilistischen Melange aus Pop, Folk, Jazz, Country, Soul und Gospel. Natürlich prägt sie auch das Flair ihrer neuen Heimat Paris, in der sie sich nach etlichen Jahren ruhelosen Herumreisens niederließ und – so ihre eigenen Worte – “endlich zu mir selbst fand”. Dort führte sie ihre Kunst und Technik zur Perfektion.

Gregory Porter
Ndidi

Andy Emler MegaOctet

Pianist Andy Emler bringt acht der besten Jazzsolisten Frankreichs mit und ein neues Programm (sein Oktett besteht in wechselnden Besetzungen seit 1990!), das die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation mit geballter Horn-Power und viel Humor auslotet. Schwebende Grooves, Percussion-Veitstänze – eine kleine Bigband, die musikalisch die griechische Vorsilbe für GROSS allemal verdient.

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Anthony Joseph

Einmalig ist untertrieben: Anthony Joseph ist Poet und Performer, Griot und Spoken-Word-Gigant. Mit seiner Spasm Band, deren treibende Rhythmen Funk, Afrobeat und Soca kombinieren, schwingt er sich Reime skandierend zu ekstatischen Höhen auf – wirkt wie Gil Scott-Heron mit den JBs in Fela Kutis “Shrine”. Bei ELBJAZZ präsentiert “einer der talentiertesten und mitreißendsten Musiker unserer Zeit” (Mojo) sein neues Album Time, produziert von Meshell Ndegeocello.

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Avishai Cohen

2013 gab es im schönen ELBJAZZ-Monat Mai ein Hamburger Konzert des Bassisten und Sängers, bei dem ein Streichquartett eine wichtige Rolle spielte. Nach dieser Begegnung mit der Klassik kehrt Avishai nun zu hymnischem Folkjazz zurück mit Einflüssen von Lateinamerika bis Osteuropa. Ein Klaviertrio mit viel Bass vom Boss, einem Virtuosen mit Charisma: “Cohen ist ein Erlebnis” (Hamburger Abendblatt).

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Jacques Schwarz-Bart

Voodoo ist mehr als Stecknadelpuppen und schwarze Magie. Mit Jazz Racine Haiti setzt der Saxophonist Jacques Schwarz-Bart die rituellen Melodien der karibischen Kulturreligion authentisch in einen Jazz-Kontext. Der Literatensohn wuchs mit Voodoo auf und sammelte später an der Seite von Roy Hargrove, John Scofield oder Danilo Perez Jazz-Erfahrungen. Mit zwei Voodoo-Priestern und seiner Jazz-Band wird ‘Brother Jacques’ das ELBJAZZ-Publikum in magische Schwingungen versetzen.

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Baptiste Trotignon

Er ist neben Bojan Z. (ELBJAZZ 2011) und Jacky Terrasson (ELBJAZZ 2015?) Frankreichs wichtigster Jazzpianist, bemerkenswert gerade auch als Solokünstler und durchaus in der Lage, nur vom argentinischen Percussionisten Minino Garay unterstützt seine jüngste Platte mit ins Repertoire zu nehmen. Sie heißt Song Song Song, feiert nicht zuletzt den Gesang, aber Melody Gardot hat eigene Tourpläne. Liedhaftes und Innovation finden bei diesem ungewöhnlichen Duo hochgradig attraktiv zusammen.

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Bibi Tanga

Bibi Tanga reist aus Paris an. Der charmante Sänger und Bassist hat mit seiner Mischung aus Soul und Reggae, Disco und Funk schon bei der ersten ELBJAZZ-Runde das Stage Kehrwieder Theater zum Toben gebracht.

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Raphael Gualazzi

Vermutlich gibt es nur einen Musiker, der in San Remo, beim Eurovision Song Contest, im Hamburger Mojo Club und bei ELBJAZZ gern gesehen ist. Der Crooner und Pianist schafft das mit unwiderstehlicher Bühnenpräsenz à la Jamie Cullum und einem lustvollen Mix aus Jazz von Ragtime bis funky oder soulgefärbt, Pop und Chanson …

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GREGORY PORTER

NDIDI

ANDY EMLER MEGAOCTET

ANTHONY JOSEPH

AVISHAI COHEN

JACQUES SCHWARZ-BART

BAPTISTE TROTIGNON

BIBI TANGA

RAPHAEL GUALAZZI

Yasmine Hamdan Anfang Mai auf Tournee

Yasmine Hamdan Anfang Mai auf Tournee

Nach zwei ausverkauften Konzerten im November 2013 in Berlin und Köln, nach mehreren Interviews im Stern und im Spiegel u.a. und nach einigen Fernsehauftritten wie im Ersten, kommt Yasmine Hamdan nun erneut nach Deutschland um ihr Publikum zu verführen!

TERMINE

01.05 – Darmstadt– Centralstation
02.05 – Hamburg– Nochtspeicher
03.05 – Dresden – Jazzclub Tonne
06.05 – München – Ampere

Es ist schwer Yasmine Hamdans Musik in wenige Worte zusammenzufassen. Die charismatische Sängerin lässt, ebenso wie ihre arabische Tradition, auch Klänge aus Elektro-Folk-Pop und Soul in ihre Musik einfließen. Mit einer Akustik Gitarre, Vintage Synths und ganz viel Atmosphäre verzaubert sie ihr Publikum vom ersten Moment an und nimmt es mit auf eine Reise in das orientalische Persien und in die Moderne.

Die heute in Paris lebende Künstlerin ließ sich von den großen arabischen Sängerinnen früherer Jahrzehnte inspirieren – jene Frauen, die beseelte Sangeskunst mit selbstbewusstem Auftreten verbanden und an die Freiheits- und Emanzipations- Periode in Westasien erinnern ließen.

Ihr Debut Solo Album Ya Nass  – (VÖ: April 2013/Kwaidan/Crammed Disc) produziert und geschrieben mit Marc Collin (Nouvelle Vague) – verbindet genau diesen Mix aus Soul, Oriental-Pop, Elektro Ambiente, Blues und Singer Songwriter. Während ihre Stimme definitiv an die arabische Tradition erinnert – Yasmine Hamdan singt in verschiedenen Dialekten – so spiegelt es aber auch die Einflüsse der Musik zu der Yasmine Hamdan als Teenager lauschte, wie z.B. Kate Nash, PJ Harvey, Nick Cave u.a.

Nach ihrer Ankunft in Paris arbeitete sie zusammen mit Coco Rosie und Mirwais Ahmadzaï (Produzent zweier Alben von Madonna). Aus der Zusammenarbeit mit Mirwais ist ein gemeinsames Projekt entstanden – das Album Arabology (2009/westeuropäische Produktionen mit arabischen Einflüssen) – und wurde unter dem Namen Y.A.S. veröffentlicht.

Yasmine Hamdan genießt bis heute einen geradezu kultischen Ruf in vielen Städten der arabischen Welt, seitdem sie mit dem Duo “Soapkill” – wohl die erste Elektro-Indie Band aus ihrer Heimat – den Soundtrack der nach dem Bürgerkrieg entstandenen lebhaften und jungen Künstlerszene bestimmte. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass sie im Jim Jarmusch Film Only Lovers Left Alive (2013) sich selbst spielt und einen Song zum Soundtrack beisteuerte. Im Film sagt die von Tom Hiddleston gespielte Hauptfigur zu seiner Freundin (Tilda Swinton): “Ihr Name ist Yasmine, sie wird bald berühmt sein”.

Das können wir auch im wahren Leben bestätigen, denn nach zwei ausverkauften Konzerten im November 2013 in Berlin und Köln, nach mehreren Interviews im Stern und im Spiegel u.a. und nach einigen Fernsehauftritten wie im Ersten, kommt Yasmine Hamdan nun erneut nach Deutschland um ihr Publikum zu verführen!

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Einsendeschluss war am 29. April 2014

BRNS solo auf Tour in Deutschland

BRNS solo auf Tour in Deutschland

Nachdem BRNS schon im letzten Jahr auf Festivals wie der Fusion oder dem Appletree spielten und während der gemeinsamen Tour mit Girls In Hawaii auf den hiesigen Bühnen überzeugten, kommen sie im Mai noch einmal solo nach Deutschland…

TERMINE

19.05. Frankfurt – Ponyhof
20.05. Düsseldorf – FFT
21.05. Köln – Tsunami
22.05. Osnabrück – Kleine Freiheit
23.05. Hamburg – Kleiner Donner
24.05. Berlin – Comet Club
25.05. München – Ampere

Die Jungs von BRNS haben sich musikalisch bereits im letzten Jahr auf ihrem Mini-Album “Wounded” ausgetobt und mit komplexer, athmospherisch-mystischer Verspieltheit, organisch eingängigen Melodien und zerrissen-melodischem und kontrastreichem Indie Rock experimentiert.

Auf das reguläre Debütalbum der Belgier, das im August erscheinen wird, kann man da nur gespannt sein! “Void” ist der erste Song daraus, den BRNS jetzt mit einem äußerst spannenden 7-minütigen Kurzfilm präsentieren.

Und nachdem sie schon im letzten Jahr auf Festivals wie der Fusion oder dem Appletree spielten und während der gemeinsamen Tour mit Girls In Hawaii auf den hiesigen Bühnen überzeugten, kommen BRNS im Mai noch einmal solo nach Deutschland.

Keziah Jones als Superheld mit Album Captain Rugged auf Tour

Keziah Jones als Superheld mit Album Captain Rugged auf Tour

Mit seinem Konzeptalbum Captain Rugged ist Keziah Jones als Superheld mit Punk-Funk Attitüde in Deutschland auf Tour…

 

TERMINE

01.04 Köln – Luxor
02.04 Hamburg – Knust
03.04 Berlin – Frannz
04.04 München – Freiheiz

Fünf Jahre nach Nigerian Wood, das sich auf Platz 4 der französischen Charts spielte und sich satte 43 Wochen in den Top-100 hielt, ist Keziah Jones mit seinem achten Studioalbum zurückgekehrt. Captain Rugged (KW 2013/46, Because / Warner) ist allerdings mehr als nur ein gewöhnliches Album, sondern vielmehr ein politisches und persönliches Projekt, für das Keziah Jones in einen Superhelden verwandelt, der sein ureigenes, sozial streitbares Alterego verkörpert.

“Here I come, an Afro Superhero, Captain Rugged”, so ruft Keziah Jones es seinen Freunden und Feinden zu, und der Afro-New-Wave auf dem Album Captain Rugged ist Ausdruck seiner Rebellion. Ein Konzeptalbum in Form eines Manifests: “Ich habe gut zehn Jahre an diesem Charakter gefeilt. Sein Superheldendasein ist eine Satire auf Macht und politische Systeme. Captain Rugged erzählt die Geschichte von Flüchtlingen, Einwanderern und Exilanten”, sagt Keziah Jones über das Album. “Ich wollte alle diese Menschen als unverwüstlich und robust porträtieren. Sie sind Überlebenskünstler und Superhelden – […]. Das war mein gedanklicher Ansatz für dieses Album”.

Im Kern bleibt die Musik von Keziah Jones immer noch der von ihm geprägte Blufunk, jetzt jedoch umhüllt von einer sehr eigenen Punk-Funk-Attitüde und gekreuzt mit aufreibenden Yoruba-Rhythmen. Und so aufregend all das schon geschrieben auf dem Papier klingt, so aufregend wird es die Musik des neuen Superhelden live zu erleben. Vergesst Captain America, hier kommt Captain Rugged!”

Ayo mit Album Ticket to the World auf Tour in Deutschland

Ayo mit Album Ticket to the World auf Tour in Deutschland

Soul-Pop Liebhaber aufgepasst: Ayo ist wieder da und hat mit Ticket To The World  ein neues Album mitgebracht. Grund genug um auch in Deutschland für einige Konzerte Stopp zu machen…

TERMINE

22.05. Köln – Kulturkirche AUSVERKAUFT
24.05. Hamburg – Mojo Club – Tickets
25.05. München – Freiheiz – Tickets
26.05. Berlin – Lido AUSVERKAUFT
16.07.2014 Darmstadt – Merck Sommerperlen – Centralstation

Im März 2014 veröffentlicht AYO. ihr inzwischen viertes Album Ticket to the world in Deutschland. Das gelungene Gänsehaut-Cover von Bobby Hebbs Soul-Klassiker “Sunny” verschaffte schon einen Eindruck dessen, was uns auf dem inzwischen vierten Ayo Album erwartet. Während das Album ihre Zuhörer direkt in AYO.s eigene kleine Soul-Welt einlädt, wird mit ihrer ersten Singleauskopplung “Who” eine Mischung aus treibendem Reggae und eingängigen Countryelmenten präsentiert. AYO.  ist das yorubaische Wort für “Freude”.

Im Vergleich zu ihrem Debüt “Joyful“, dem Zweitling “Gravity At Last” aus 2008 und dem nach ihrem Kind benannten “Billie-Eve“, haben sich die Themen von Ayos Songs verändert. In ihrer Welt hat sich seit der Veröffentlichung ihres letzten Albums in 2011 nämlich viel verändert. Ihre außergewöhnliche, berührende Stimme ist aber dieselbe geblieben.

Der Name ihres aktuellen Longplayers kommt nicht von ungefähr, denn AYO. ist eine Weltenbummlerin und Soul-Nomadin, die sowohl privat bereits in mehreren deutschen Städten, Frankreich und den USA wohnte, als auch ihr Album in Europa, den USA, Afrika und der Karibik schrieb.

Vorerst tourt die Künstlerin, die bereits 2002 im Vorprogramm für die Soul-Legende Omar spielte und 2007 eine Tour durch Deutschland und die USA spielte, für vier Termine durch Deutschland, bevor es sie wieder weiter in die Welt verschlägt.

Das sagt Ayo selbst über ihre Musik

“Es geht bei mir nur um Seele, um Soul”, erklärt Ayo. “Mit Musik lässt sich nicht nur unterhalten – man kann sie auch als Waffe gegen Ungerechtigkeiten verwenden. Musik kann ganze Revolutionen auslösen, wenn sie richtig eingesetzt wird.” Kurz gesagt: Ayo möchte die Welt mit ihrer Musik etwas schöner, etwas lebenswerter zu gestalten. “Meine Songs sind meine Therapie. Für mich selbst und auch für andere. Musik kann heilen, gibt einem Kraft und einen Glauben.”

Woodkid im März wieder auf Tour – Jetzt Freikarten für die Tournee gewinnen!

Woodkid im März wieder auf Tour – Jetzt Freikarten für die Tournee gewinnen!

Vergesst alle alten Helden. Es gibt einen neuen: Woodkid. Mit der beseelten Leidenschaft, mit der er antritt, geht es nicht um temporäres Heldentum. Nein, The Golden Age ist ein Album für die Ewigkeit.

TERMINE

6.03. Hamburg – O2 World
7.03. Oberhausen – Turbinenhalle
8.03. Köln – Palladium
10.03. Mainz – Phoenix Halle
11.03. München – Zenith

Wir haben an unsere Facebook-Fans 2×2 Freikarten für alle Konzerte der Tournee mit Ausnahme von Oberhausen verlost. Wer die glücklichen Gewinner sind, erfahrt Ihr hier:

Vielen Dank an unsere Freunde von Selective Artists für die Kooperation.

Musik und bewegtes Bild in einer kreativen Utopie zu vereinigen, das ist ganz große Kunst. Dazu werden in der Regel große Teams benötigt. Oder aber ein einziger genialer Visionär! Einer, der Musikvideos für Künstler wie Yelle, The Shoes oder Moby dreht. Einer, der die bestens bekannten Videos zu Katy Perrys “Teenage Dream” und Lana Del Reys Welt-Hit “Born To Die” produziert. Einer, der Werbespots, beispielsweise für das Modehaus Dior in Szene setzt und dafür in Cannes mit Preisen überhäuft wird.

Einer, mit dem kreativen Auge, wie Woodkid es nun mal hat, der lässt nicht einfach ein Video produzieren, der muss selber eines drehen. Kaum mehr als sechs Monate im Netz, haben sich mehr als 25 Millionen Zuschauer von der EP “Iron” faszinieren lassen. Ein Ende dieser Faszination ist nicht abzusehen. Auch, weil das weltweit führende Game-Studio Ubisoft seine Kampagne zum Launch vom Kassenschlager “Assassin‘s Creed: Revelation” im Herbst 2011 weltweit mit den Klangbildern von “Iron” unterlegt. Das spornt an. Im Mai 2012 legte Woodkid die zweite Single mit dem Titel “Run Boy Run” nach. Das zugehörige Video schließt nahtlos an die Sequenzen zu “Iron” an. So nahtlos, dass die gerade weltweit angelaufene, neue “Assassin‘s Creed 3″-Kampagne erneut darauf zurückgreift. Doch der professionelle Fankreis von “Run Boy Run” wächst. Nike entscheidet sich dafür, die momentane englische Kampagne nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Kino und Online mit Woodkids Tönen zu gestalten. Besser könnte der Beweis von Woodkids Aussage “schließlich erschafft Musik neue, andere Welten” nicht angetreten werden.

Woodkid lässt die Töne endgültig und mit radikaler Unverblümtheit von der Leinwand springen. Das mit Macht. Dabei geht er eine heftige Affäre mit den Livebühnen ein. So heftig, dass er dafür erstmalig mit einem 30-köpfigen Orchester und vor knapp 3.000 Zuhörern das traditionsreiche Pariser Theater “Le Grand Rex”, im vergangenen September in einen Hort des Rauschs verwandelt. “Musik spielte auch, als ich selbst noch keine machte, in meinen Clips eine große Rolle”, gibt Woodkid zu Protokoll, “als ich dann eigene Musik machte, sollte sie hochhausgroß sein. Bilder können das. Ein großes Orchester kann das auch und ist meine Antwort auf diese Fragestellung.” Es ist genau die richtige; denn gäbe es eine bessere Möglichkeit, die Vielzahl der Gefühle, die sich in einem Menschen Bahn brechen, auszudrücken, indem sie den vielfältigen Instrumenten eines Orchesters zugeordnet werden. Dies hat durchaus Tradition. Erinnert sei nur an das musikalische Märchen “Peter und der Wolf” von Sergei Prokofjew. Dabei wird jeder Figur in der Geschichte einem bestimmten Instrument zugeordnet. Ähnlich geht Woodkid vor. Er packt sich die Gefühle und ordnet sie Instrumenten zu. “[…] Die Klänge turnen durch meinen Kopf und instrumentieren jedes der Stück ganz exakt. Ich höre dabei jedes einzelne Instrument. So sind die Streicher die harmonische Basis der Stücke, sie sind nicht irgendwelche Begleitinstrumente, sie agieren im Zentrum. Dann höre ich die Bläser, die den Melodiebögen eine unglaubliche Kraft verliehen und die Kesselpauken, die das Stück vorantreiben.” Und dieses Klangbild hat er nun auch auf einer kompletten Platte, auf The Golden Age in voller Pracht und Größe erschaffen.

Es sind nicht irgendwelche Gefühle, deren sich Woodkid annimmt. Es geht um den Sturm und Drang der Gefühle. “Es geht um die Zeit des Übergangs vom Jugendalter hinüber ins Erwachsenensein, in die verwirrende Hyperrealität”, konstatiert Woodkid, “ich erzähle von der spürbaren Veränderung des Körpers, von der ersten Sexualität, vom Nichtsoseinwollen, wie es die Norm verlangt, so lautet etwa eine Textzeile in “Run Boy Run”, “Run Boy Run!/This world is not made for you’.” Es geht um Liebe, Leben und Tod. Das Streben nach eigener Identität. Um die grundsätzlichen Krisen der Adoleszenz. “Dabei nehme ich stets die Rolle des teilnehmenden Beobachters ein”, darauf verweist Woodkid, “nie die des ärgerlichen oder wütenden Beobachters, des kritischen vielleicht.” Woodkids Texte sind Ausdruck einer Krisenerfahrung und zugleich der Strategie zur Krisenbewältigung. Woodkids Poetik folgt dabei Rainer Maria Rilke und seiner vielschichtigen Logik, die Verluste als Gewinne, Niederlagen als Siege und Beschädigungen als Auszeichnungen verbuchen kann.

Balkan-Blues Brothers Bratsch mit Album Brut de Bratsch auf Tour

Balkan-Blues Brothers Bratsch mit Album Brut de Bratsch auf Tour

Die bereits als Balkan-Blues Brothers betitelten Herren von Bratsch brachten vergangenen November eine Anthologie mit den besten Titeln ihrer 40 jährigen Bandgeschichte heraus. Ihre “imaginäre Folklore” können Fans in Deutschland ab März live erleben…

TERMINE

16.03 Austria – Wien – Akkordeonfestival
25.03 Helmbrechts – Oberfränkisches Textilmuseum
26.03 Regensburg – Alte Mälzerei
27.03 Frankfurt – Brotfabrik
28.03 Reutligen – Franz K
29.03 Leipzig – Nato
30.03 Berlin – Grüner Salon
31.03 Dresden – Dreikönigskirche
01.04 Hamburg – Fabrik
02.04 Worpswede – Music Hall
03.04 Düsseldorf – Zakk

40 Jahre – was für eine einmalige Reise! Wie wenige Bands können auf vier Jahrzehnte Bandgeschichte zurückblicken wie die französischen Superstars, diese

“ausgefuchsten Akustiker” (FAZ), die “Balkan Blues Brothers” (SZ).

Anlässlich ihres sage und schreibe 40 jährigen Band-Jubiläums erschien im November 2013 eine fantastische Anthologie mit dem schönen und sehr französischen Titel Brut de Bratsch (Harmonia Mundi) – es ist eben wie bei alten Weinen und Jahrgangs-Champagnern: je älter, desto toller, und genauso treiben es auch Bratsch.

“Nie wieder Einfalt!”, titelte Wiglaf Droste mal über ein Konzert von Bratsch.

Bratsch laut nicht weniger Stimmen eine der besten Bands, die überhaupt live zu sehen sind, was sie zuletzt auch bei großen Festivals (wie beim Berliner Jubiläumsfestival zusammen mit Patti Smith und Calexico, die sich als große Fans der Band outeten, oder beim Frankfurter Palmengarten Open Air vor gut 1.000 zahlenden Zuschauern, oder beim Montreal Jazz Festival vor Zentausenden…) nachdrücklich bewiesen.

Die Kritiker der “FAZ” haben Bratsch über die zwei Jahrzehnte, die die Band nun in Deutschland spielt*, aufmerksam begleitet. Im Sommer 2013 brachte Norbert Krampf in der “FAZ” das Phänomen Bratsch restlos begeistert auf den Punkt:

Das Quintett der Individualisten scheint Synonym für Kontinuität, vermittelt zeigt aber auch stilistische Offenheit und einen wachen Geist. Von je her schlägt das Herz der Bratsch-Mitglieder für musikalische Nomaden, insbesondere die Leidenschaft der Sinti und Roma. Traditionen aus Osteuropa oder Armenien und die Freiheitsliebe des Jazz inspirieren ebenfalls die von Bratsch meist selbst komponierten Stücke. So kreiert das Quintett eine sehr persönliche, imaginäre Folklore, die im besten Sinne Weltmusik ist: grenzenlos und integrativ, gleichzeitig respektvoll gegenüber den jeweiligen Wurzeln. […] Mit ihrem Geschichtsbewusstsein, ihrer Aufgeschlossenheit und Aufmerksamkeit gegenüber dem Lauf der Welt sind Bratsch ebenso zeitlos wie aktuell.”

Bratsch sind geradezu ein Synonym für Musiker auf der Wanderschaft. Und zwar im realen Sinn wie im geistig-kulturellen: was sie seit jeher mit ihren Brüdern im Geiste, den “Tsiganes”, teilen ist das Interesse an neuen Kulturen, daran, die Musiken, die sie auf ihren Reisen kennenlernen, aufzugreifen und zu ihrer eigenen Musik zu machen. Bratsch sind eine der prägenden Bands, für die vor fast zwei Jahrzehnten in Frankreich der schöne Begriff der “imaginären Folklore” erfunden wurde.

Im November 2013 erschien das neue Album von Bratsch – eine große Anthologie aus vierzig Jahren Bandgeschichte, aus Altem und Neuem und Wiedergehörtem und “Unerhörtem” – “Brut De Bratsch 1976 -> 2013”. Drei CDs, eine DVD und ein 142seitiges (!) Booklet mit vielen Schätzen und Fundstücken aus dem Bandarchiv. Das Jubiläumsprogramm hat im Februar 2014 im Rahmen einer einwöchigen Residenz im Pariser Theater l’Européen Premiere; im März/April 2014 stellen Bratsch das Programm auch live in D-A-CH vor.

Tinariwen mit neuem Album Emmaar ab Februar auf Tour

Tinariwen mit neuem Album Emmaar ab Februar auf Tour

Die neue Platte Emmaar der Tuareg Rocker Tinariwen ist gerade beim französischen Label Wedge erschienen. Ab Ende Februar werden sie das Album auch in Deutschland live präsentieren.

TERMINE

27.02 Hamburg – Fabrik
28.02 Berlin – Bi Nuu
08.03 Köln – Stadtgarten
10.03 München – Ampere

Tinariwens Geschichte ist eng verknüpft mit der Geschichte der Tuareg und der politischen Entwicklung im Nordafrika der letzten 30 Jahre. 1982 gegründet bestand die Band zunächst aus Mitgliedern, die in Libyen in Ghadafis Rebellencamps ausgebildet worden waren und selbst auch in Kampfhandlungen verwickelt waren.

Nach den demokratischen Reformen und der Verfassungsgebung Anfang der 90er in Mali kehrten die Musiker zurück in ihre Heimat und widmeten sich nach Ende der Aufstände ganz ihrer Musik. Diese persönlichen Erfahrungen spiegeln sich auch in den Texten wider, die einerseits politisch sind und sich mit dem Erwachen der Südsahara, der Unterdrückung und der Freiheit beschäftigen, andererseits aber auch traditionelle Themen aufnehmen. Insbesondere der Klang der Sahara – die Stille – steht immer wieder im Kern. Nicht umsonst heißt das Tamaschek-Wort Tinariwen “leerer Ort” oder “Wüste”. Das Kollektiv kommt aus der traditionellen Musikkultur Malis, geht aber ganz neue Wege. So gilt Tinariwen als erste Tuareg-Band, die mit elektrischen Gitarren experimentierte – wie auch des Bandbegründers Ag Alhabibs erste Gitarre ein besonderes Exemplar war: er baute es sich als Kind aus einer Blechdose, einem Stock und einem Fahrrad-Bremszug. Inzwischen gilt die Band als eine der innovativsten und besten der Weltmusik, beeinflusst von Jimmy Hendrix oder auch Led Zeppelin, Carlos Santana und TV On The Radio (mit denen sie schon zusammen spielten), aber auch vom Rai und traditioneller Berber-Musik.

Dieses vielfältige Spektrum, die Touren durch die westliche Welt und die wohlwollende Aufnahme brachten ihnen den Best-World-Music-Grammy für ihre letztes Album Tassili ein. Ihre neue Platte Emmaar ist gerade beim französischen Label Wedge erschienen, die sie ab Ende Februar auch in Deutschland live präsentieren werden.

Ndidi mit Album Dark Swing auf Deutschland-Tour

Ndidi mit Album Dark Swing auf Deutschland-Tour

Mit ihrem neuen Album “Dark Swing” präsentiert Ndidi eine Mixtur aus Tom Waits und Radiohead. Das Album erscheint am 25.02. bei Emarcy / UMI / Universal). Im Februar für vier live Auftritte in Deutschland…

 

TERMINE

08.02 Darmstadt – Central Station
09.02 Stuttgart – Club Cann
11.02 Hamburg – Fabrik
12.02 Hannover – Pavillon

Ndidi in eine einzige musikalische Kategorie einzuordnen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Auf ihren ersten drei Alben zeigte die junge ihre Vielseitigkeit mit einer stilistischen Melange aus Pop, Folk, Jazz, Country, Soul und Gospel. Natürlich prägt sie auch das Flair ihrer neuen Heimat Paris, in der sie sich nach etlichen Jahren ruhelosen Herumreisens niederließ und – so ihre eigenen Worte – “endlich zu mir selbst fand”. Dort führte sie ihre Kunst und Technik zur Perfektion.

Mein letztes Album The Escape hatte von einer Trennung gehandelt”, erzählt Ndidi. “Ich machte eine schwierige Zeit durch, und die Leute von meinem Label meinten, dass ich, um auf andere Gedanken zu kommen, einmal etwas ganz anderes versuchen sollte. Aber die bloße Vorstellung, allein und ohne Inspiration zu arbeiten, war mir ein Horror. Ich sagte: ‘Okay, ich bin einverstanden, etwas Neues zu machen, aber ich brauche jemanden, mit dem ich dabei zusammenarbeiten kann’.

Und so wurde für das neue Album Dark Swing der Produzent, Gitarrist und Songwriter Joel Shearer an Bord geholt, der u.a. mit Nelly Furtado, Michael Bublé und Alanis Morissette gespielt hatte.

Das gemeinsame Schreiben klappte prima. Die Kollaboration mit Joel machte Spaß, und ich lernte durch ihn neue Leute kennen, mit denen es ebenfalls ein Vergnügen war zusammenzuarbeiten. Es war eine gute, wirklich neue Erfahrung für mich.

Die Musik erinnert klanglich an “eine Mixtur aus Tom Waits und Radiohead“. Wobei Ndidi mit ihrer einzigartigen Stimme, in der immer etwas von der ungeschliffenen Melancholie Billie Holidays mitschwingt, den Songs ihre ganz persönliche Note verleiht.

Der Blues ist meine Seele. Dort habe ich meine musikalischen Ursprünge. Aber ich war nie eine selbsternannte Blueskünstlerin. Wenn ich mir die Musik anhöre, die ich heute mache, dann ist es organische Musik, die sich stilistisch nicht eingrenzen lässt, sagt die Sängerin Ndidi Onukwulu.

Auf ihrem sehr persönlichen neuen Album Dark Swing (VÖ: Herbst 2013) erzählt die charismatische Sängerin von einer Beziehung, die nur ein Jahr lang hielt. Ein Jahr, in dem ihr Herz gebrochen wurde. Das Album ist ein üppiger Klangteppich, der durch eine unglaubliche Stimme zusammen gehalten wird. Zum Abschluss der von Fraport ermöglichten Reihe “Weltenbummler” ist Ndidi am Samstag, dem 8. Februar, in der Central Station zu Gast. (RED)
Besetzung: Ndidi Onukwulu (voc), Vincent Martinez (g), Antonella Mazza (b), Steve Arguyles (dr)

Yalta Club im Januar wieder auf Deutschland-Tour!

Yalta Club im Januar wieder auf Deutschland-Tour!

Yalta Club in Deutschland für eine Tour ab Mitte Januar zurück ! Die Band Yalta Club, die das deutsche Publikum mit ihrer Frische und Spontaneität bereits mehrfach begeisterte, kommt erneut auf Tournee.

TOURTERMINE

16.01. München– Strom
17.01. Nürnberg– Club Stereo
18.01. Stuttgart– Zwölfzehn
21.01. Hamburg– Prinzenbar
22.01. Bremen– Tower [Konzert abgesagt]
23.01. Münster– Gleis 22
24.01. Berlin– Bi Nuu
25.01. Weinheim– Café Central
27.01. Köln – Studio 672
28.01. Wiesbaden– Räucherkammer im Schlachthof
29.01. Tübingen– Sudhaus
31.01. Konstanz– Kulturladen

Jalta sei der ideale Urlaubsort, so heißt es gerne über den Kurort auf der Krim, um unter Freunden die Welt aufzuteilen.
In diesem Scherzwort über die Schwarzmeerstadt, in der im Februar 1945 die Siegermächte die deutsche und die Machtteilung in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg zementierten, kommt auch ein Gutteil des leichtfüßigen politischen Sarkasmus zum Ausdruck, der den Yalta Club charakterisiert. Das Sextett aus Paris versteht sich musikalisch als Melting Pot etlicher Stilarten von kalifornischem Pop über lebhaften Folk zu perkussiver, polyrhythmischer und harmonischer Vielfalt. Dazu passt, dass während einer Show rund 20 unterschiedliche Instrumente gespielt werden, das heißt neben Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard beispielsweise auch noch Melodica, Mundharmonika, Ukulele, Trompete, Tuba, Xylophon oder Body-Percussion. Ähnlich umfassend ist auch das Repertoire des Yalta Club. Keyboarderin Corinna Krome – eine gebürtige Lüneburgerin, die ihre Mitstreiter beim Musizieren im Park in Paris getroffen und einfach angesprochen hat – und ihre Jungs überraschen mit einer riesigen Bandbreite, die von Country-Anklängen über Surf-Musik bis hin zum Mariachi reicht und vor Coverversionen von David Bowie oder Bob Dylan keinesfalls zurückschreckt. Eklektizismus nennt man so etwas wohl, aber das ist eigentlich ziemlich egal, wenn es so gut kling wie beim Yalta Club. Nach der Debüt-EP „Highly Branded“ – die Band singt, zumindest überwiegend, auf Englisch – erschien im Juni das Debütalbum. Allerdings bislang nur in Frankreich. Das wird sich bald ändern, wenn der Yalta Club im Januar durch Deutschland reist und mit leichter Hand und wunderbarer Show die Zuhörer mitreißt. Dann heißt es: Adieu Schwermut, willkommen im Club! Präsentiert wird die Tour vom FastForward Magazine.

BRNS als Support von Girls in Hawaii auf Tour mit neuem Album “Wounded”

BRNS als Support von Girls in Hawaii auf Tour mit neuem Album “Wounded”

…komplexe & athmospherisch-mystische Verspieltheit gepaart mit organisch eingängigen Melodien und zerrissen-melodischem & kontrastreichem Indie Rock. Nach ihrer super Hit-Single präsentieren BRNS als Support auf Tour mit dem Album Wounded

TOURTERMINE

Support für Girls in Hawaii

23.01. Köln– Gebäude 9
24.01. München– Strøm
25.01. Dresden– Beatpol
26.01. Hamburg– Knust
27.01. Berlin– Lido
28.01. Frankfurt– Zoom

BRNS (sprich Brains) stammen aus jenen vernebelten Ecken und Gassen, die Brüssels mittelalterliche Prunkgebäude mit den hektischen Adern der Postmoderne verbinden. Dieses fragile aber mutige Gleichgewicht zwischen Streben nach neuen Horizonten und nostalgischer Romantik kennzeichnet den hypnotischen, experimentierfreundigen Sound der jungen Band.
BRNS musizieren seit knapp drei Jahren zusammen – genügend Zeit, um reichlich Gesprächsstoff zu provozieren. “Mexico”, der Track, der sofort zum Belpop Insiderhit wurde, entstand noch in einem Keller im Arbeiterviertel Anderlecht. Schon bald darauf spielten sie als Opener von Indiegrößen wie Suuns, Django Django, Cloud Nothings und Gonjasufi. Das ganze Land horchte auf, es folgten Auftritte in den angesagtesten Clubs Belgiens und auf den Sommerfestivals Dour und Les Ardentes. Schließlich adelte sie sogar der NME als eine der “most exciting new bands in 2013”. BRNS erreichten in kürzester Zeit, wovon andere Bands nur träumen – und das ohne professionelle Aufnahme. Mit dem Mini Album Wounded wird nun auch diese letzte Lücke geschlossen.

Girls in Hawaii mit neuem Album “Everest” im Januar auf Tour

Girls in Hawaii mit neuem Album “Everest” im Januar auf Tour

Ursprünglich als Abenteuer gedacht, entwickelte sich das Projekt Girls in Hawaii zu einer wahren Reise. Diese führt über Island und China auch nach Deutschland… Ein willkommener Reisepartner ist das im September erschienene Album Everest. Abenteuer geglückt!

TOURTERMINE

Support: BRNS

23.01. Köln– Gebäude 9
24.01. München– Strøm
25.01. Dresden– Beatpol
26.01. Hamburg– Knust
27.01. Berlin– Lido
28.01. Frankfurt– Zoom

Girls In Hawaii sind aus den Tagträumen der Freunde Lionel Vancauwenberge und Antoine Wielemans entstanden, als die beiden Teenager aus dem Provinzkaff Braine-L’Alleud versuchten, der schrecklichen Langeweile ihres Dorfes zu entkommen. Sie fingen an Songs zu schreiben, einen passenden Bandnamen zu finden und sich eine eigene Welt aufzubauen. Und ganz selbstverständlich fragten sie ihre kleinen Brüder Brice und Denis, ob sie Lust hätten, in ihrer Band mitzuspielen – schließlich kannte man sich ja schon ein ganzes Leben.
2004 veröffentlichten Girls In Hawaii ein Album mit dem passenden Titel From Here To There, das zunächst in Europa und dann in den USA und Japan zu einem Erfolg wurde. Vier Jahre später folgte Plan Your Escape und eine 150-tägige Tour.

Antoine und Lionel sind mittlerweile über 30. Zwei neue Gesichter ergänzen jetzt das Line-up der Band: François Gustin an Keyboard und Gitarre sowie Boris Gronemburger am Schlagzeug. Das Album Everest besteht aus elf Songs, elf Variationen derselben Themen: Abwesenheit, ewiger Verlust, das Danach, der Wille zu leben und die Suche nach Katharsis. Ein majestätisches Album mit zwei herausstechen Liedern: “Switzerland” lädt mit seinem Robert-Palmer-artigen Beat zur Besinnung auf langen Autofahrten ein; “Mallory’s Heights” ist die ergreifende Geschichte zweier britischer Bergsteiger, die das letzte Mal lebend im Juni 1924 knapp 300 Meter unterhalb des Gipfels des Mount Everest gesehen wurden und bis auf ewig eine Frage unbeantwortet ließen: “Haben sie es geschafft?”. Ein bewegendes Portrait, das einem denselben Schauer über den Rücken jagt, wie all jenen Männern, die sich seit Anbeginn der Zeit dazu inspirieren lassen, sich selbst zu überwinden.

Herman Dune Deutschland-Tour im September 2011 mit Album Strange Moosic

Einsendeschluss war am 13. September 2011!

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