Little Dragon

France @ Dockville (Hamburg) – 21.-23. August

France @ Dockville (Hamburg) – 21.-23. August

Das Kunst- und Musikfestival MS Dockville lockt einmal im Jahr in den Süden Wilhelmsburgs. Neben dem dreitägigen Musikfestival, in diesem Jahr vom 21. bis zum 23. August 2015, bietet es auch Raum für kleinere Musik- und Kunstfestivals wie dem MS Artville und dem Daughterville. 2015 stehen einige French Acts auf dem Programm…

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Selah Sue: Reason

Selah Sue: Reason

Vier Jahre nach ihrem Debütalbum und einer exzessiven Zeit des Tourens ist Selah Sue mit ihrem zweiten Album Reason zurück, welches am 27.03. auch in Deutschland erscheint. Gewohnt gefühlvoll und musikalisch gereift!

 

Reason
Selah Sue
VÖ: 27.03.15 (Because/ Warner)

Vor vier Jahren erschien ihr Debütalbum. Die Songs des neuen Albums Reason sind durchdrungen von Energie, Licht und Emotion: Überwältigende Stücke von einer Künstlerin, die eins ist mit ihrer Gitarre und sich selbst als emotional beschreibt. So erzählt sie erneut sowohl von den Sonnen- als auch von den Schattenseiten des Lebens:

Der Erfolg hat nicht meine Wunden geheilt, sagt sie. Nichts hat sich geändert. Es ist eine Reise, ein Kampf, der mein ganzes Leben andauern wird.

Auf Reason findet Selah Sue nun zu ihrem wahren, musikalischen Ich, zwischen wallendem Elektro-Soul, verträumtem Trip-Hop und vielschichtigen House-Beats. “Diese Formel hat viele Variablen”, sagt sie. Auf ihrer Suche nach der perfekten Balance, besuchte sie zahlreiche Aufnahmestudios in Belgien, in London, auf Jamaica und in Los Angeles. Dabei standen ihr stets zwei erfahrene Produzenten zur Seite, der Däne Robin Hannibal (Little Dragon, Kendrick Lamar) und der Schwede Ludwig Göransson, bekannt für seine Arbeit mit dem Pop-Trio HAIM und dem amerikanischen Rapper Childish Gambino. Mit Letzterem schrieb Selah Sue den Song “Together”, eine leuchtende Hip-Hop-Liebeserklärung, gebettet auf urbanen Drums und punktierten Synth-Akkorden.

Matt Schwartz, der in London lebende Songwriter und DJ, der auch an “Dissolved Girl” von Massive Attack mitschrieb, komponierte und produzierte den im Trip-Hop inspirierten Song “Fear Nothing“.

Die beiden Songs “I Won’t Go for More” und “Reason” sind ein Echo der Selah Sue, so wie wir sie kennen und lieben. In beiden Stücken fusionieren die  wunderschönen Melodien ihrer Taylor Akustik-Gitarre mit den Motown Background-Vocals, den Streicher-Arrangements und der zwischen Funk, Jazz und Bossa Nova gelegenen Tempi untermalten Stimme. Auf dem verträumten “Always Home“, einer Zusammenarbeit mit ihren zwei Produzenten, beeindruckt Selah Sue durch ihre stimmliche Virtuosität. Auf einzelnen Tönen ruhend, ruft der Song das süße ‘Girl aus Ipanema’ in Erinnerung, entfliegt dann jedoch plötzlich, dem Fall trotzend, in waghalsige, harmonische Höhen.

Hört man den, vom Disco Sound der 80er Jahre inspirierten, Song “Alone”, den sie 2012 in Los Angeles schrieb, in derselben Nacht als Whitney Houston starb, so kann man sich dazu bildlich Selah Sue auf der Bühne vorstellen, mit dem unendlichen Drang ihre Gefühle zu teilen, entschlossen und unverfälscht. Wie ein Spiegelbild ruft “Sadness“, geschrieben und produziert auf Jamaica von Troy Taylor (Whitney Houston, ArethaFranklin), die große Ära der Soul-Musik hervor, mit Marvin Gaye und Diana Ross als Schutzengel. Die sinnlich-schillernde Ballade, gesungen mit der kratzigen Stimme einer schwarzen Diva, wird durch einen unerwarteten, ergreifenden Ragamuffin-Break unterbrochen, ein Schmelztiegel der Epochen und Stile, im Zentrum der Macht von “Reason”.

Dank der architektonischen Sorgfalt der Kompositionen und dem nicht ganz greifbaren Gefühl, dass sie allesamt einer Late-Night Jam-Session entspringen, bildet dieses akustische Stückwerk eine außergewöhnliche Einheit.

Ich folge stets meinen Instinkten. Ich bin zwar kein Musik-Experte, doch wenn ich einmal einen Song höre, dann kann ich ihn mit all seinen Nuancen nachsingen, auch zwanzig Jahre später noch.

Selah Sue bleibt ihrem Publikum, ihrer Band, sich selbst und ihrem unstillbaren Durst nach Musik treu und schafft es ganz nebenbei, mit schillernden Texturen, ihr Gefühl fürLicht und Dunkelheit in uns allen zu wecken. Sie geht keine Kompromisse ein, ihr Herz splitternackt, beunruhigend, bezaubernd. Bei ihr haben selbst Blumen eine Schattenseite.

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Little Dragon Tour Anfang Dezember

Little Dragon Tour Anfang Dezember

Little Dragon’s Geschichte begann zwar nicht in Frankreich, aber das geniale neue Album “Nabuma Rubberband” ist beim franz. Indie Label Because Music und hierzulande via Warner Music erschienen. Das alleine ist schon toll, aber noch viel besser: Little Dragon sind ab Anfang Dezember wieder auf Tour…

TERMINE

Support: Nao
03.12.14 München – TonHalle
04.12.14 Köln – Live Music Hall
07.12.14 Hamburg – Grosse Freiheit 36
08.12.2014 Berlin – Astra Kulturhaus

Sie sind selten, aber es gibt sie, diese Sorte von Bands, bei denen scheinbar jede einzelne kreative Komponente ineinander passt, um in schier unerschöpfliche Originalität zu münden und schließlich eine Geschichte zu erzählen die stimmig ist, jedoch keineswegs monoton. Little Dragon sind eines dieser raren Exempel, die im Laufe der Zeit und mit der richtigen Portion Bauchgefühl Einzigartiges schaffen. Vier Freunde, die mit ihrer gemeinsamen Leidenschaft erfolgreich sind.

Ihre Geschichte beginnt Mitte der Neunziger. Frontfrau Yukimi Nagano, Drummer Erik Bodin und Bassist/Keyboarder Fred Wallin (den Big Boi von Outkast liebevoll ‘Freaky Fred’ nennt) lernen sich in der Schule kennen. Ihre ersten musikalischen Gehversuche blieben eben solche. Yumiki spielte langsam mit dem Gedanken eine Solokarriere anzustreben. Doch Anfang 2000 trafen die Drei auf den Synthie-verliebten Håkan Wirenstrand, die noch fehlende Zutat sozusagen. “Als Håkan dazu stieß gab er uns allen neue Impulse”, erzählt Yukimi. “Obwohl Erik, Fred und ich alle auch Hip Hop und R&B hörten, waren wir eher mit Jazz beschäftigt. Dann kam Håkan dazu und war voll auf diesem nerdigen Kraftwerk, Depeche Mode, Jean Michel Jarre Synthie-Trip. Dieser Zusammenprall hat uns ein wenig die Augen geöffnet.”

2007 folgte das Debütalbum Little Dragon mit der Durchbruch-Single “Twice”. Während der Erfolg in der Heimat erst einmal Ausblieb, führte der Song in den USA eine Art Eigenleben und brachte der Band ihre ersten eigenen Shows in Los Angeles ein. Als 2009 das elektronischer anmutende Folgealbum “Machine Dreams” erschien, lud Damon Albarn Little Dragon prompt als Tour-Support auf die Gorrilaz “Plastic Beach”-Tour ein. Mit “Ritual Union” etablierte sich das Quartett endgültig als Vorreiter experimenteller Popmusik.

Ihr neues Album Nabuma Rubberband, in Deutschland im Mai 2014 erschienen, entstand in einem wesentlich entspannteren, winterlichen Umfeld. Auf die Rastlosigkeit der vorangehenden Jahre folgte, zurück im eigenen Studio, die Rückbesinnung der Band auf sich selbst. Als Inspirationsquellen dienten obskure Prince-Tracks, Eindrücke aus der derzeitigen Club-Kultur und alte ‘Slow Jams’ von Janet Jackson. “Janets richtig langsamen Stücke versetzen dich in einen regelrechten Schwebezustand”, erklärt Yukimi.

Das hat mich sehr bewegt und ist wahrscheinlich der Grund, warum auf der Platte erstmals wieder so viele langsame Songs drauf sind. Seit dem Erfolg von ‘Twice’ waren wir, was langsame Songs angeht, etwas befangen.

Doch auch auf dem neuem Album gibt es noch die Momente zum mitwippen, wie etwa bei der ersten Single “Klapp Klapp”.

Wenn ich dieses Intro höre, die Bassline aus- und der Sound einsetzt, dann fühle ich mich jedes Mal wie Superwoman, sagt Yukimi.

Little Dragon vertrauen weiterhin auf ihr Bauchgefühl. Was anders klingt oder Unerwartetes zu Tage bringt hat weiterhin Vorrang. Somit erscheint die Band auch auf Nabuma Rubberland wieder in einem Licht, das mit ihren bisherigen Erscheinungen wie durch ein Prisma bricht, um schließlich doch wieder in neuem Glanz zu erstrahlen.

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France @ Melt ! Festival (18. – 20. Juli)

France @ Melt ! Festival (18. – 20. Juli)

Für die 17. Ausgabe findet das Melt! Festival bei Gräfenhainichen in der ‘Stadt aus Eisen’ Ferropolis statt. Mit der Vereiningung von elektronischer und Rock Musik präsentiert die Veranstaltung fast 160 verschiedenen Acts während 3 Festival Tagen, darunter auch die in Frankreich produzierten Metronomy, Daniel Avery, Brodinski, Gesaffelsetin und Little Dragon…

So wie bereits in den letzten Jahren reisen auch aus Frankreich viele Acts ins “Ferropolis” :


Gesaffelstein

Gesaffelstein

Gesaffelstein

Es gibt die typische French Electro- und Techno-Szene in Paris – und es gibt Gesaffelstein. Ein Künstlername, der selbst für deutsche Verhältnisse einen außergewöhnlichen Klang hat. Und mit dem Attribut außergewöhnlich lässt sich auch das Schaffen von Mike Levy alias Gesaffelstein beschreiben.

In einer Zeit, in der Techno und Dubstep in regelmäßigen Abständen auch in der französischen Electro-DJ-Szene für jede Menge Nachschub an immer neuen, beliebigen und letztendlich austauschbaren Kurzzeithelden sorgen, geht Gesaffelstein ganz bewusst einen anderen Weg. Seinen eigenen: Statt wie am Fließband eindimensionale Dancetracks zu produzieren, findet Gesaffelstein einen anderen musikalischen Ausdruck. So funktioniert seine einzigartige Hybridmischung aus treibendem Dark Techno und atmosphärischen Soundscapes sowohl ganz prächtig auf, als auch abseits des Dancefloors!


Metronomy_Phil Sharp

Metronomy_Phil Sharp

Metronomy

Schon ihr Debütalbum Pip Paine (Pay The £5000 You Owe), der bereits 1999 vom damals erst 16jährigen Joseph Mount gegründeten Metronomy, liess beim Erscheinen 2006 aufhorchen. Mit dem Nachfolger The Night stiegen Metronomy in die erste Liga auf und wurden in einem Atemzug mit Acts wie Hot Chip und Klaxons genannt. Mit Album Nummer drei, The English Riviera, schafften Metronomy dann auch den kommerziellen Durchbruch: ein grossartiges Werk voller lässiger, tanzbarer “sunset funky songs” mit den immer noch in auf jedem Dancefloor gerne gespielten Singles “She Wants”, “The Look” oder “The Bay”. Am 7. März 2014 ist das vierte Album Love Letters (Because Music/Warner Music)  erschienen.


Brodinski

Brodinski

Brodinski

Ever since Brodi was considered as the new kid on the block, championed at a tender age by such heavyweights as Busy P., 2 Many DJ’s, Tiga and Erol Alkan, he made it his mission to share a healthy obsession with quality dance music with as much people possible. Brodinski’s love for Hip Hop naturally drove him to collaborate with artists such as Danny Brown, Suicideyear or Kaytranada who all released some music on Bromance. His latest collaboration includes working on Theophilius London’s upcoming album. They also released a single together called “Gimme Back The Night” (Bromance #11).The family now gathers several solid personalities like Louisahhh!!!, Club Cheval, Panteros666 or Monsieur Monsieur, and has released 18 EPs.

After touring around the world, launching his own label, collaborating with Kanye West and Theophilius London, Brodinski is now working on his debut album, a big step in his young career. Catch him soon playing in a city near you!


Little Dragon - Marco van Rijt

Little Dragon – Marco van Rijt

Little Dragon

Ihr Debütalbum Little Dragon mit der Durchbruch-Single Twice führte zuerst in den USA eine Art Eigenleben und brachte der Band ihre ersten eigenen Shows in Los Angeles ein. Als 2009 das elektronischer anmutende Folgealbum Machine Dreams erschien, lud Damon Albarn Little Dragon prompt als Tour-Support auf die Gorrilaz “Plastic Beach”-Tour ein. “Stellt euch das einmal vor”, schwärmt Yukimi. “Bevor unsere eigenen Touren gut besucht waren, spielten wir schon als Support-Band der Gorrilaz in ausverkauften Stadien.” Von da an ging es für Little Dragon steil bergauf. Ständig unterwegs, entstand das dritte Album der Band auf Tour und zwischendurch. Mit “Ritual Union” etablierte sich das Quartett endgültig als Vorreiter experimenteller Popmusik. Ihr neues Album Nabuma Rubberband entstand in einem wesentlich entspannteren, winterlichen Umfeld. Auf die Rastlosigkeit der vorangehenden Jahre folgte zurück im eigenen Studio, die Rückbesinnung der Band auf sich selbst.


daniel avery

daniel avery

Daniel Avery

He has put out a myriad of releases under imprints such as Erol Alkan’s Phantasy, where he appears to fit in perfectly and pulls influence from almost everywhere but the dance floor. Avery spends countless hours in the studio, and proof of this lies in work such as his Water Jump EP [Phantasy], as well as a peak time Fabriclive 66 [Fabric] mix he released featuring high energy tracks that capture the 2 A.M. feeling you experience in a nightclub.

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