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Neue Tournee der Band Ginkgoa Anfang September

Neue Tournee der Band Ginkgoa Anfang September

Nachdem Nicolle im Internet auf Antoines Arbeiten stieß und sich sofort in seinen Sound verliebte, trafen sie sich 2010 eher zufällig in einem Pariser Club und Ginkgoa war geboren. Seitdem haben sie mehr als 200 Konzerte (in China, den USA und Europa) gespielt und konnten auf ihrem Weg bereits einige Preise einsammeln. Anfang September ist die Gruppe auf Tour in Deutschland.

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Französische Singer / Songwriterin Pollyanna auf Tour

Französische Singer / Songwriterin Pollyanna auf Tour

Ende Oktober ist Pollyanna, mit bürgerlichem Namen Isabelle Casier, die bislang schon mit dem Bandkollektiv Polly & The Fine Feathers (Country/Blues) erfolgreich war, für eine Tournee in Deutschland. Ein Geheimtipp, dessen Entdeckung sich lohnt!

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Caravan Palace – “Robot”

Caravan Palace – “Robot”

Frankreichs Electroswing-Pioniere sind mit drittem Studioalbum zurück! <I°_°I> – wird “Robot” ausgesprochen – besteht aus 11 Tracks im puren Stil von Caravan Palace: vintage und modern gleichzeitig, mit einer immer ansteckenden Partylaune. Im Februar 2016 wird die Band wieder live in Deutschland zu sehen sein… Da freuen sich Elektro-Swing Liebhaber! Als Vorfreude verlosen wir Exemplare des neuen Albums.

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Selah Sue auf Tour im Oktober – Freikarten für die Stadt deiner Wahl gewinnen!

Selah Sue auf Tour im Oktober – Freikarten für die Stadt deiner Wahl gewinnen!

Sie ist zurück! Die Live-Sensation tourt ab Oktober wieder in Deutschland. Um zu testen, ob ihr das neue Album Reason schon auswendig kennt oder nicht, solltet ihr einen Live-Auftritt von Selah Sue in eurer Nähe nicht verpassen: auf der Bühne ist die Sängerin immer eine wahre Explosion! Wir verlosen 6 Freikarten…

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Nina Attal auf Tour in Deutschland und in der Schweiz!

Nina Attal auf Tour in Deutschland und in der Schweiz!

 Mit mehr als 300 Konzerten und der unbedarften Frechheit ihrer 22 Jahre überwindet die Pariserin Nina Attal alle Grenzen. Das Ausnahmetalent ist heute ein funkelnder Stern am Soul Himmel. Ihr zweites Album „Wha“  bietet einen kraftvollen Mix aus B.B. King, Stevie Wonder, Albert King and Chaka Khan-Einflüssen, gebettet in geschmackvollen Rhodes-Sound, stylische Gitarren und schäumende Bläser-Riffs.

TERMINE

26.06 Rapperswil-Jona  – Blues´’n´’Jazz Festival
27.06 Nürnberg – St. Katharina Open Air
10.07 Kassel – Kulturzelt
11.07 Wadenswil – Arx-En-Ciel
14.07 Oestrich-Winkel – Rheingau Musik Festival
15.07 Oldenburg – Kultursommer (Eintritt frei)
16.07 Jena – Kulturarena
18.07 Luzern – Blue Balls Festival

Beim ersten Hören klingt Nina Attal wie eine üppige Blues-Diva aus Memphis oder dem Mississippidelta, doch dieser Eindruck könnte unzutreffender nicht sein. Die Kraft ihrer Stimme hat nichts mit ihrem Alter oder Gewicht zu tun. Die lebhafte, zierliche Pariserin, zelebriert ihren Blues in überragendem Rhythmus. Was wie ein Klischee klingt, ist bei Nina die Wahrheit, bestätigt vom Tattoo auf ihrem rechten Arm. Dort steht in großen Buchstaben: „GROOVE“.

Nina war grade 17 Jahre alt, als sie mit fünf Preisen vom angesehenen „Blues sur Seine Festival“ zurück kam. Ein paar Monate später nahm sie ihre erste EP mit dem Namen „Urgency“ auf. Kurze Zeit danach erhielt sie eine Einladung, um beim prestigeträchtigen „Montreal Jazz Festival“ zu spielen.

Mit 19, im Sog der Veröffentlichung ihres ersten, selbstproduzierten Albums „Yellow 6/17“, eroberte sie das Publikum im Sturm, als sie in Naguis Fernsehshow „Taratata“ auftrat. Der Erfolg für die inzwischen erfahrene Performerin stellte sich sofort ein und ihre Musik zeigte bereits Einflüsse von Funk und Soul.

Die unumstrittene Königin des französischen Rhythm & Blues hatte entschieden sich einen Namen zu machen, genau wie ihre Idole Stevie Wonder, Michael Jackson und Lenny Kravitz, mit explosiven Shows in vornehmer Abendgarderobe. Laut und hart zu spielen, mit einem vollen Sortiment Bläser, war ein natürlicher Weg, die Leute zum tanzen zu bringen. Mit ihrem kompromisslosen musikalischen Konzept tourte sie durch Europa und eröffnete dabei Shows für Jamie Cullum, Robben Ford, Avishai Cohen, Charlie Winston und den französischen Popstar ZAZ, die auf Ninas Unterstützung bei ihrer Deutschland-Tournee bestanden hatte.

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Moriarty neues Album und im Juni auf Tour in Deutschland – Freikarten gewinnen!

Moriarty neues Album und im Juni auf Tour in Deutschland – Freikarten gewinnen!

Die Französisch-amerikanische Band ist, deren Name auf die Figur des Dean Moriarty aus dem Roman “On The Road” des Schriftstellers Jack Kerouac zurück geht, braucht man langsam nicht mehr vorstellen. Mit dem vierten Album “Epitaph” kommen sie, nach einem ausverkauften Berlin-Konzert Ende Januar, im Juni auf Tour!

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Flavia Coelho mit Album “Mundo Neu” auf Tournee

Flavia Coelho mit Album “Mundo Neu” auf Tournee

Mit ihrem neuen Album Mundo Meu entfaltet die in Paris lebende Flavia Coelho ihr Gefühlsleben wie einen riesigen bunten Stadtplan und bietet ein musikalische Potpourri zwischen Funk, Afrobeat, Forró, Samba, Hip Hop Bolero und vielen weiteren Genres…

TERMINE

12.07. Köln – Funkhaus Europa SummerStage
13.07. Tuttlingen – Honberg-Sommer Festival
16.07. Lörrach – Stimmen Festival
23.07. Hannover – Masala Weltbeat Festival

Flavia wurde als Nomadin geboren. Den Durst nach Abenteuer hat sie von ihrer Mutter geerbt, die eine der ersten Kosmetikerinnen für Transvestiten des Viertels war.

Zu Hause hörte sie in voller Lautstärke Diana Ross, Nina Hagen und die populären brasilianischen Chanson-Diven Gal Costa und Maria Bethania, während ihr Vater Musikkassetten mit der traditionellen Musik des Nordostens sammelte. Als kleines Mädchen wurde Flavia von Forró und der brasilianischen Griot-Musik beeinflusst.

Flavia war 8 Jahre alt, als sie tanzend und singend mit einem Eimer auf dem Kopf durch das ganze Haus lief. Mit diesem künstlich geschaffenen Echo – einer Idee ihrer Mutter – begann Flavia allmählich ihre Stimme zu entdecken. Sie war erst 14 Jahre alt, als sie auf eine Zeitungsannonce antwortete, um einer Gruppe von Mädchen, den „As Solteirissimas“ („Die Singles“), beizutreten, die eine neue Sängerin suchten. Von nun an führte sie ein Doppelleben! Sie sang insgeheim in Bars und trainierte unermüdlich Stimme und Rhythmusgefühl für alle Stilrichtungen, von Grunge bis Punk, über Rock und Jazz, bis Rap und Pop.

Sie verließ Rio im Jahr 2006, als sie allmählich bekannt wurde, um in Paris, der Stadt ihrer Träume, einen Neuanfang zu machen. Das war die Zeit, als sie in der U-Bahn sang, in den Bars und Kabaretts Chapeau spielte, Kinder betreute, als Putzfrau arbeitete und mit Hunden Gassi ging.

Vom kamerunischen Gitarristen und Bassisten Pierre Bika Bika lernte sie die afrikanischen Stilrichtungen und Rhythmen und komponierte mit ihm ihr erstes Album Bossa Muffin, das von Attila Victor Vagh produziert und im Jahr 2011 veröffentlicht wurde. Von da an ging es munter auf und ab, woraufhin sie den ersten Preis als bester weiblicher Newcomer in Form einer Gold-Trophäe auf dem Festival Génération Réservoir gewann, vor Gilberto Gil auf den Nuits de Fourvière sang, vor ausverkauftem Haus im Nouveau Casino und La Cigale spielte, von Elisa Do Brazil, DJ Ordoeuvre und DJ Kayalik von Massilia Sound System geremixed wurde, die britische Presse vom Guardian bis hin zur Times verführte, im Duett mit Gari Greù die offizielle Hymne der Provinz Marseille sang und am 14. Juli während des Feuerwerks auf dem Champ de Mars gespielt wurde! Auch der bisherige Verlauf ihrer Karriere kann als wahres Feuerwerk bezeichnet werden. 120 Konzerte und 20.000 Schallplatten später hat Flavia Coelho die Welt endgültig verzaubert…

Seitdem sie in Paris lebt, findet Flavia, dass „alles brasilianisch klingt“. Genauso fühlt es sich auch an, wenn man Mundo Meu, ihr neues Album, hört, das von Victor Attila Vagh produziert und herausgegeben und von Tom Fire gemischt wurde. Darin entfaltet sie ihr inneres Gefühlsleben wie einen riesigen bunten Stadtplan. Ihr Flow klingt darin wie urbaner Baile Funk, ihr vom Vater geerbte Repente wird zum Afrobeat, der Forró und Samba erklingt in vielfältigen Tönen und der Hip-Hop knüpft an die Wurzeln der afrikanischen Musik im Milieu der Kanak an, der Bolero verbindet sich in einer Neuinterpretation mit dem Ragga, und die Musik Osteuropas geht in tropische Klänge über, um einen Bezug zur jamaikanischen Musik herzustellen.

Flavia erfindet neue Klangstrukturen, die auf der brasilianischen Musikkultur aufbauen. Stärker als ihr Debut-Album Bossa Muffin, knüpft Mundo Meu (Meine Welt) an ihre Wurzeln an, worin sie uns von ihrer Vergangenheit erzählt und uns in den Großstadtdschungel und den Dialekt ihrer Muttersprache entführt. „In Mundo Meu singe ich nicht über die Schönheit Brasiliens, sondern über die Gefahren, denen ich in meiner Jugend ausgesetzt war.“

Mit „Fora la Lei“ (gesetzesfrei) und ihrem Elektro-Beat, der aus Schlagzeug und Trommeln besteht, die uns in den Bann ziehen, gepaart mit den Bildern aus den Favelas von Rio, die nacheinander auftreten, stimmt Flavia eine Hymne zu Ehren aller Straßenkünstler und Straßenarbeiter an.

„Amar e Amar“ (Liebe Liebe) singt sie über die Solidarität zwischen den Entwurzelten der Mandinka in Begleitung von Gitarre und den Rhythmen Dub und Reggae.

In dem Song „Power of Money“, skandiert Flavia eine Satire auf die perversen Auswirkungen des Geldes und tanzt ironischerweise als Zigeuner-Priesterin zu Balkan-Ska.

Ihre Soulklänge, die leicht nach einer Saudade klingen, in Unterstützung einer Querflöte im Stil des Hip-Hops der siebziger Jahre in dem Lied „O Dom“ (Oh Herr) feat. Speech (Arrested Development), legen uns nahe, dass jeder von uns etwas Gutes in sich trägt, selbst der größte Verbrecher.

In „People Dansa“ feat. Tony Allen, berichtet sie vom dem Ende der Binnenmigration in Brasilien und der Möglichkeit, einen neuen Traum zu verwirklichen: Hier singt sie zu den Rhythmen von Maître de l’Afrobeat.

Das gemeinsame Duo, das sie zusammen mit Patrice in „Espero Voce“ (Ich warte auf Dich)bildet, erzählt die Geschichte von Mädchen, die sich, ein wenig zögerlich und unabsichtlich, in ihren besten Freund verlieben.

„Por Cima“ (Darüber hinweg), ruft der neu interpretierte Bolero, unter Einfluss der traditionellen brasilianischen Stilrichtung, nach einer Frau, die sich für ihren Mann geopfert hat.

„Hoje“ (Heute) mit Fixi und Ultra Bal bringt frischen Wind mit sich gegen den Masochismus, mit einem Hauch von Forró in Kombination mit Zouk und einem Java-Akkordeon, mit Scat-Gesang und einem psychedelischen Chor.Hoje bedeutet in der Gegenwart zu leben und weiterhin mit Blick auf die Welt die Augen offen zu halten.

Mit 18 durchquerte Flavia Rio völlig erschöpft, um in den Bars der Stadt bis ins Morgengrauen zu singen. Hätte sie sich damals je vorstellen können, dass eines Tages ihr Name in roten Lettern an der Front der riesengroßen Music Hall von Paris prangern würde?

Alle 13 brandneuen Stücke auf Mundo Meu machen schlagartig Lust, um mit ihr und seinen Freunden ein Fest zu feiern, beim Tanz zu Calypso auf einen Berg zu steigen, seinen Optimismus an die Wände zu sprühen und plötzlich davon überzeugt zu sein, dass die Natur des Menschen gut ist.

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Gregory Porter auf Festival-Tour

Gregory Porter auf Festival-Tour

Gregory Porter verleiht seiner Seele mit dem Album “Liquid Spirit” mit unverkennbarer Baritonstimme und jeder Menge Soul Ausdruck. Live kann man sich von seinen Qualitäten im Sommer überzeugen…

 

TERMINE

01.07 Elmau – Schloss Elmau
03.07 Rheingau – Rheingau Musik Festival
15.07 Stuttgart – Jazzopen
16.07 Freiburg – Zelt Musik Festival
19.07 Austria – Wiesen – The Nova Jazz & Blues Nights
14.08 Kassel – Kulturzelt Kassel
15.08 Jena – Kulturarena

Gregory Porter ist Underdog und Icarus, Schamane, Prediger und Desillusionist, Wahrer und Erneuerer des Souljazz in Personalunion. Und er hat sich nun mit Liquid Spirit ein herrlich unpoliertes Denkmal gesetzt, das auf einer Bühne zu erleben schon eher gierig als bloß neugierig macht.

Hätte sich Gregory Porter, einst großes Football Talent, damals nicht so ernsthaft an der Schulter verletzt, dass er fortan die Auswechselbank ständig drücken musste – wer weiß, ob er je mit dem professionellen Singen angefangen hätte? Nun aber hat er, und gleich sein erstes, mit 39 Jahren nicht eben aus jugendlichem Leichtsinn geborenes Album Water wurde sofort für den Grammy nominiert. Wundern muss das niemanden, denn Gregory Porter verfügt über einen kaminwarmen Bariton und außerdem die Fähigkeit, in notfalls nur einem einzigen Song an all die großen Stimmen zu erinnern, die den Jazz und seine Genre-Nachbarn vor allem in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts zur Stil bestimmenden Musik werden ließen. Es scheinen die Klangfarben von Bobby Womack und Gil Scott-Heron durch, ebenso wie die von Al Green und Donny Hathaway, manchmal schaut gar Frank Sinatra um die Ecke, nicht einmal die Balladen eines Ray Charles sind allzu weit. Dabei vermeidet Porter jeden Retro-Sound in seinen Produktionen und allerdings auch jeden Kniefall vor dem vermeintlich Zeitgeistigen.

Mit seinem jüngsten Album Liquid Spirit (welch ein wahrhaftiger Titel!) übertrifft Porter nochmals ohne jede hörbare Mühe die hohen, von ihm selbst gesetzten Standards. Plötzlich verschwinden die Vorbilder von der Szenerie und steht dort ein Mann, der inzwischen komplett für sich selbst und seine noch längst nicht ausgeloteten Talente steht. Seine Grooves sind heute unentrinnbar, die ruhigen Momente manchmal fast Rettungsinseln in stürmischer See, seine Stimme ignoriert mittlerweile alle Grenzen. Porter singt Stimmungsbilder aus seiner eigenen Enklave, er formuliert seelenvolle Sittengemälde und trägt dabei die Historie afroamerikanischer Musik fast lässig vor sich her.

Im wundervollen Video seines Songs “1960 What?” schreitet Gregory Porter unter seltsamer Ohrenklappenmütze durch die immer trauriger werdenden amerikanischen Ikonen dieser Tage: marode, ziemlich leere Kirchenschiffe, Boxarenen, fleißige Handwerksbetriebe, Vorgartenträume, Garagenflohmärkte, Pfandhäuser, verdreckte Kinderspielplätze. Dazu singt er – fast schon zum Auguren werdend – “Motorcity is burnin”, als habe er die Last Poets soeben beerbt. Und die Musik dazu, sie baut eine fast unerträgliche Spannung auf, fast so, als müsse die Explosion sich jeden Moment ereignen und als sei die Flucht längst keine Option mehr. Solch eine zwingende Verbindung erschütternder Lyrics und ermutigender Sounds & Beats hat man schon lange nicht mehr vernommen.

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