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Alle Artikel mit Deutschland Tourneen- Bezug

Faada Freddy im Sommer auf Deutschlandtour!

Faada Freddy im Sommer auf Deutschlandtour!

A cappella, nur unter Einsatz seiner Stimmbänder, fliegt der senegalesische HipHop-Dandy, Leader der legendären Senerap-Gruppe Daara J, zusammen mit einer fünfköpfigen Vokalband auf den Flügeln des Gospel hoch hinauf in spirituelle Höhen. Seine Rapflows kommen aus dem Jazz und verbinden sich weich und melodiös mit der schwarzen Musik der Afroamerikaner, ohne ihren westafrikanischen Ursprung zu verleugnen. Schon gar nicht in den politisch engagierten Texten. Gänsehaut ist garantiert – ob man nun Soul oder Folk liebt, Reggae, Jazz oder Rap!

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Pink Martini auf Tour im Oktober

Pink Martini auf Tour im Oktober

Das von Thomas M. Lauderdale geführte 12-köpfige Orchester tourt im Oktober 2015 durch ganz Deutschland. Pink Martini ist eine große musikalische Herausforderung, vor allem live – und vor allem für das Publikum. Allerdings eine der angenehmsten und kurzweiligsten Sorte!

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Guts Anfang Mai in Deutschland

Guts Anfang Mai in Deutschland

Im Mai 2015 bringt GUTS mit kompletter Live-Band die Leidenschaft zur HipHop Musik auf die Bühne und seine Fans dürfen sich auf einen echten Profi freuen. Für Gesang und Trompete sorgt der begnadete Musiker Leeron Thomas aus New York, der bereits mit Künstlern wie Lauryn Hill oder Mos Def zusammen gearbeitet hat!

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Manu Chao im Sommer live in Deutschland

Manu Chao im Sommer live in Deutschland

Die Welt hat José-Manuel Thomas Arthur Chao viel zu verdanken. Muss man mal so festhalten. Und wer sich jetzt fragt “Jose-Manuel wer?”, dem sei der Künstlername des Franzosen an die Hand gegeben: Manu Chao.

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The Avener – The Wanderings Of The Avener

The Avener – The Wanderings Of The Avener

Mit “Fade Out Lines” lieferte The Avener den Überraschungshit des Sommers ab, der sich sofort auf Platz #1 der Charts in Deutschland positionierte. Inzwischen erreichte die Single hierzulande Goldstatus. Sein Debütalbum The Wanderings Of The Avener erschien am 20.02.2015 via Universal.

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Rone und seine “Creatures” auf Tour

Rone und seine “Creatures” auf Tour

Mit Creatures bestätigt Rone einmal mehr sein musikalisches Talent. Das Album reflektiert ein neues Verlangen nach ruhigen, freien Weiten, Sonne und Schatten, elektronischem Funkenschlag und akustischer Schönheit.

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Chinese Man im April auf Tour

Chinese Man im April auf Tour

Nachdem 2014 das Jahr des zehnjährigen Label-Jubiläums und das Jahr der Veröffentlichung der dritten Groove Session war, heißt es nun in 2015 endlich mal wieder Touren für Chinese Man…und Feiern für die Fans!

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Ibeyi auf Tour in Deutschland

Ibeyi auf Tour in Deutschland

Ibeyi sind langsam kein Geheimtipp mehr. Inzwischen laufen sie in so mancher Radioplaylist hierzulande und die Musik-Presse wie Intro, Rollingstone und Musikexpress, aber auch renommierte Zeitschriften wie Zeit- und Spiegel Online sind ganz begeistert von den beiden in Paris lebenden Schwestern und ihrem gleichnamigen Debüt-Album Ibeyi.

Ibeyi, das sind die 19-jährigen Zwillingsschwestern Naomi und Lisa-Kainde Diaz. Mit Naomi an der Percussion und Lisa am Klavier lassen sie die Songs der westafrikanischen Yoruba-Kultur aufleben, der sie väterlicherseits tief verbunden sind. Dem Gesang haben sich beide verschrieben und dabei einen minimalistischen Sound kreiert, der ihre Herkunft sowie zeitgenössischen Einflüsse wie James Blake oder King Krule verschmelzen lässt. Im Februar veröffentlichen sie ihr gleichnamiges Debütalbum Ibeyi (KW 2015/07, XL / Beggars Group /Indigo ), die Tour folgt im April.

TERMINE

18.04. Köln – King George (AUSVERKAUFT)
19.04. Hamburg – Prinzenbar
20.04. Berlin – Grüner Salon (AUSVERKAUFT)
22.12. Zürich – Le Moods

Diese und noch mehr Playlists auf unserer CHIC SCHNACK APP

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Fredda : ‘le Chant Des Murmures’ Tour 2015

Fredda : ‘le Chant Des Murmures’ Tour 2015

Zwei Jahre nach ihrem wunderschönen Album “L’ancolie” beweist Fredda, dass man auch ein Meisterwerk noch einmal toppen kann. “Les chant des murmures” hat die poetische Stärke seines Vorgängers, ist aber vielfältiger, rhythmischer und raffinierter. Fredda brilliert dank ihres unerschöpflichen Ideenreichtums als Sängerin, als Songwriterin und als lyrische Texterin.

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The Dandy Warhols Konzerte März

The Dandy Warhols Konzerte März

Wären sie noch 2014 auf Tour gegangen, sie hätten ihr 20-jähriges Bandjubiläum feiern können. Nun allerdings können The Dandy Warhols jene 20 wilden Jahre feiern, die seit ihrem ersten Album staunenswerterweise schon ins Land gegangen sind.

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Natas Loves You – März Konzerte

Natas Loves You – März Konzerte

Passend zum anstehenden Release ihres Albums ‘The 8th Continent’ kommen Natas Loves You am 04. Februar nach Berlin, wo sie bei Dussmann das Kulturkaufhaus ein Instore Showcase spielen werden. Im März spielen sie weitere Konzerte…

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Bratsch – Abschiedstournee : erneut Freikarten gewinnen!

Bratsch – Abschiedstournee : erneut Freikarten gewinnen!

40 Jahre – was war das für eine einmalige Reise! Nur wenige Bands können auf vier Jahrzehnte Bandgeschichte zurückblicken wie die französischen Superstars, diese“ausgefuchsten Akustiker” (FAZ), die “Balkan Blues Brothers” (SZ).

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The Avener – das Gesicht hinter dem Hit ‘Fade Out Lines’ – live in Deutschland erleben !

The Avener – das Gesicht hinter dem Hit ‘Fade Out Lines’ – live in Deutschland erleben !

Es heißt nicht ohne Grund: das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Warum muss auch immer alles über eine Person, einen Künstler und seine Musik transparent sein. Das eigentliche Mysterium an der Kunst ist doch das Sichtbare, nicht das Unsichtbare. Auch beim französischen Künstler The Avener soll einzig und allein die Musik im Vordergrund stehen.

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ASA im Februar auf Tour mit Bed Of Stone

ASA im Februar auf Tour mit Bed Of Stone

Mit ihrem Vorgängeralbum war sie zwei Jahre lang unermüdlich auf Tour, bis sie vollkommen erschöpft pausieren musste. Die Pause hat sich gelohnt! Im August erchien Bed Of Stone in Deutschland. Die Tour folgt im Februar 2015!

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Selah Sue kommt endlich wieder auf Tour

Selah Sue kommt endlich wieder auf Tour

Selah Sue braucht man eigentlich nicht mehr vorzustellen. Mit ihrem selbst betitelten Debüt gelang es der 22-jährigen Sanne Putseys – wie Selah Sue mit bürgerlichem Namen heißt – beim ersten Anlauf, die belgischen und französischen Charts zu beflirten und sich auf Platz 1 niederzulassen. Ihr Comeback wird mit Spannung erwartet, seitdem ein zweites Album für Anfang März angekündigt wurde.

TERMINE

12.03. Germany – Leipzig – Täubchenthal
14.03. Germany – Berlin – Astra Kulturhaus
15.03. Germany – Hamburg – Grosse Freiheit 36
18.03. Germany – Köln – Live Music Hall
22.03. Switzerland – Zürich – Kaufleuten
29.03. Germany – Frankfurt – Batschkapp

...JETZT GEWINNEN
Die glücklichen Gewinner wurden von uns bereits benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch an: LEIPZIG : -Mario und -Carola // BERLIN : -Lisa und Fabie // HAMBURG : -Levke und -Thomas // KÖLN : -Jennifer und Lucas // FRANKFURT : -Claire und Mario. Einsendeschluss war am 26. Februar 2015

Die junge Selah Sue, die mit frechen Folk-Reggae-Pop-Bastarden wie “Raggamuffin” und “Crazy Vibes” die Charts eroberte, mag zwar bis jetzt erst ein Studioalbum und eine “Rarities”-Kollektion in ihrer Diskographie haben, aber allein die haben schon mehr Hits, als mancher Newcomer in einer ganzen Karriere hinbekommt. Ihren Ruf als eine der spannendsten Charaktere in der europäischen Poplandschaft hat sie sich aber vor allem durch ihre über 200 Club- und Festivalauftritte erspielt – die in den letzten Monaten in Deutschland etwas rar gesät waren.

selah sue 2014

Wird also Zeit, dass man ihre unglaubliche Energie, ihren wilden Haarschopf, ihre einzigartige Stimme und ihren mutigen Stilmix wieder live erleben darf. Im März 2015 hat man nun endlich wieder die Gelegenheit dazu – und Selah Sue wird dabei gleich ihr brandneues Album Reason vorstellen, das ebenfalls im März erscheinen wird. Der Vorbote – die 4-Song-EP “Alone” – wurde bereits am Anfang Dezember in Frankreich und Belgien veröffentlicht. Selah Sue selbst kündigte an, die neuen Songs seien “sad words in a groovy jacket: Extra powerful!”. Große Worte, die sie bei ihren Konzerten einlösen muss – und wird.

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Asaf Avidan & Band: The Gold Shadow Tour im März in Deutschland

Asaf Avidan & Band: The Gold Shadow Tour im März in Deutschland

Der “heisere Engel” (‚Die Zeit‘) kommt zurück nach Deutschland um nach seinem ersten Soloalbum Different Pulses sein anstehendes Album The Gold Shadow vorzustellen.

TERMINE

07.03.2015 -Frankfurt – Gibson
09.03.2015 – Köln – Kantine
10.03.2015 – Hannover – Capitol
12.03.2015 – Berlin – Kesselhaus

Seit über 18 Monaten tourt Asaf Avidan ohne Unterlass um die Welt und verzaubert seine Fans allabendlich mit einem individuellen Ethos in Songwriting, Klangästhetik und konzertanter Dramaturgie. Im März 2015 kommt er erneut zu uns und wird bei seinen vier Shows in Frankfurt, Köln, Hannover und Berlin sicher auch erste Einblicke in die Songs seines nächsten Albums gewähren. Einen Vorgeschmack darauf gibt es im Januar mit der neuen Single “Over My Head”.

Nach ersten Solo-Auftritten versammelte er eine Gruppe Musiker um sich, die 2007 schließlich seine offizielle Band werden sollte : Mit der Unterstützung von Ran Nir (Bass), Yoni Sheleg (Schlagzeug), Roi Peled (Gitarre) und Hadas Kleinman (Cello) gründete er Asaf Avidan & The Mojos. Trotz des ungebrochenen Aufstiegs beschloss Asaf Avidan 2011, die Band auf Eis zu legen. Nachdem ihm 2012 mit dem Wankelmut-Remix seines Tracks “One Day / The Reckoning Song” in Deutschland der endgültige Durchbruch inklusive Platz 1 der Singlecharts gelungen war, veröffentlichte er sein Solodebüt Different Pulses. Er konnte sich erstmals musikalisch komplett
ausleben: Den Folkrock ließ er größtenteils beiseite, Keyboards und elektronische Klänge kamen zum spielerisch experimentellen Einsatz – und über allem schwebte seine unbeschreibliche Stimme, fragil und kraftvoll zugleich. Sie bescherte ihm wiederholt Vergleiche mit Musikgrößen wie Janis Joplin, Robert Plant oder Jeff Buckley.

Nachdem er zuletzt in großen Hallen und auf Festivals vor zehntausenden von Fans gespielt hatte, entschied er sich ganz bewusst für eine Veränderung: In intimem Rahmen möchte Asaf Avidan bei den kommenden Konzerten zum Herzstück seiner Songs zurückzukehren und so erneut unter Beweis stellen, dass er zu den spannendsten und aufrichtigsten Künstlern unserer Zeit zählt.

Das neue Album Gold Shadow erschien gerade erst in Deutschland (KW 2015/04 , Telmavar / Polydor / UMI / Universal.

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Over my Head

Different Pulses

Flavia Coelho mit Album “Mundo Neu” auf Tournee

Flavia Coelho mit Album “Mundo Neu” auf Tournee

Mit ihrem neuen Album Mundo Meu entfaltet die in Paris lebende Flavia Coelho ihr Gefühlsleben wie einen riesigen bunten Stadtplan und bietet ein musikalische Potpourri zwischen Funk, Afrobeat, Forró, Samba, Hip Hop Bolero und vielen weiteren Genres…

TERMINE

12.07. Köln – Funkhaus Europa SummerStage
13.07. Tuttlingen – Honberg-Sommer Festival
16.07. Lörrach – Stimmen Festival
23.07. Hannover – Masala Weltbeat Festival

Flavia wurde als Nomadin geboren. Den Durst nach Abenteuer hat sie von ihrer Mutter geerbt, die eine der ersten Kosmetikerinnen für Transvestiten des Viertels war.

Zu Hause hörte sie in voller Lautstärke Diana Ross, Nina Hagen und die populären brasilianischen Chanson-Diven Gal Costa und Maria Bethania, während ihr Vater Musikkassetten mit der traditionellen Musik des Nordostens sammelte. Als kleines Mädchen wurde Flavia von Forró und der brasilianischen Griot-Musik beeinflusst.

Flavia war 8 Jahre alt, als sie tanzend und singend mit einem Eimer auf dem Kopf durch das ganze Haus lief. Mit diesem künstlich geschaffenen Echo – einer Idee ihrer Mutter – begann Flavia allmählich ihre Stimme zu entdecken. Sie war erst 14 Jahre alt, als sie auf eine Zeitungsannonce antwortete, um einer Gruppe von Mädchen, den „As Solteirissimas“ („Die Singles“), beizutreten, die eine neue Sängerin suchten. Von nun an führte sie ein Doppelleben! Sie sang insgeheim in Bars und trainierte unermüdlich Stimme und Rhythmusgefühl für alle Stilrichtungen, von Grunge bis Punk, über Rock und Jazz, bis Rap und Pop.

Sie verließ Rio im Jahr 2006, als sie allmählich bekannt wurde, um in Paris, der Stadt ihrer Träume, einen Neuanfang zu machen. Das war die Zeit, als sie in der U-Bahn sang, in den Bars und Kabaretts Chapeau spielte, Kinder betreute, als Putzfrau arbeitete und mit Hunden Gassi ging.

Vom kamerunischen Gitarristen und Bassisten Pierre Bika Bika lernte sie die afrikanischen Stilrichtungen und Rhythmen und komponierte mit ihm ihr erstes Album Bossa Muffin, das von Attila Victor Vagh produziert und im Jahr 2011 veröffentlicht wurde. Von da an ging es munter auf und ab, woraufhin sie den ersten Preis als bester weiblicher Newcomer in Form einer Gold-Trophäe auf dem Festival Génération Réservoir gewann, vor Gilberto Gil auf den Nuits de Fourvière sang, vor ausverkauftem Haus im Nouveau Casino und La Cigale spielte, von Elisa Do Brazil, DJ Ordoeuvre und DJ Kayalik von Massilia Sound System geremixed wurde, die britische Presse vom Guardian bis hin zur Times verführte, im Duett mit Gari Greù die offizielle Hymne der Provinz Marseille sang und am 14. Juli während des Feuerwerks auf dem Champ de Mars gespielt wurde! Auch der bisherige Verlauf ihrer Karriere kann als wahres Feuerwerk bezeichnet werden. 120 Konzerte und 20.000 Schallplatten später hat Flavia Coelho die Welt endgültig verzaubert…

Seitdem sie in Paris lebt, findet Flavia, dass „alles brasilianisch klingt“. Genauso fühlt es sich auch an, wenn man Mundo Meu, ihr neues Album, hört, das von Victor Attila Vagh produziert und herausgegeben und von Tom Fire gemischt wurde. Darin entfaltet sie ihr inneres Gefühlsleben wie einen riesigen bunten Stadtplan. Ihr Flow klingt darin wie urbaner Baile Funk, ihr vom Vater geerbte Repente wird zum Afrobeat, der Forró und Samba erklingt in vielfältigen Tönen und der Hip-Hop knüpft an die Wurzeln der afrikanischen Musik im Milieu der Kanak an, der Bolero verbindet sich in einer Neuinterpretation mit dem Ragga, und die Musik Osteuropas geht in tropische Klänge über, um einen Bezug zur jamaikanischen Musik herzustellen.

Flavia erfindet neue Klangstrukturen, die auf der brasilianischen Musikkultur aufbauen. Stärker als ihr Debut-Album Bossa Muffin, knüpft Mundo Meu (Meine Welt) an ihre Wurzeln an, worin sie uns von ihrer Vergangenheit erzählt und uns in den Großstadtdschungel und den Dialekt ihrer Muttersprache entführt. „In Mundo Meu singe ich nicht über die Schönheit Brasiliens, sondern über die Gefahren, denen ich in meiner Jugend ausgesetzt war.“

Mit „Fora la Lei“ (gesetzesfrei) und ihrem Elektro-Beat, der aus Schlagzeug und Trommeln besteht, die uns in den Bann ziehen, gepaart mit den Bildern aus den Favelas von Rio, die nacheinander auftreten, stimmt Flavia eine Hymne zu Ehren aller Straßenkünstler und Straßenarbeiter an.

„Amar e Amar“ (Liebe Liebe) singt sie über die Solidarität zwischen den Entwurzelten der Mandinka in Begleitung von Gitarre und den Rhythmen Dub und Reggae.

In dem Song „Power of Money“, skandiert Flavia eine Satire auf die perversen Auswirkungen des Geldes und tanzt ironischerweise als Zigeuner-Priesterin zu Balkan-Ska.

Ihre Soulklänge, die leicht nach einer Saudade klingen, in Unterstützung einer Querflöte im Stil des Hip-Hops der siebziger Jahre in dem Lied „O Dom“ (Oh Herr) feat. Speech (Arrested Development), legen uns nahe, dass jeder von uns etwas Gutes in sich trägt, selbst der größte Verbrecher.

In „People Dansa“ feat. Tony Allen, berichtet sie vom dem Ende der Binnenmigration in Brasilien und der Möglichkeit, einen neuen Traum zu verwirklichen: Hier singt sie zu den Rhythmen von Maître de l’Afrobeat.

Das gemeinsame Duo, das sie zusammen mit Patrice in „Espero Voce“ (Ich warte auf Dich)bildet, erzählt die Geschichte von Mädchen, die sich, ein wenig zögerlich und unabsichtlich, in ihren besten Freund verlieben.

„Por Cima“ (Darüber hinweg), ruft der neu interpretierte Bolero, unter Einfluss der traditionellen brasilianischen Stilrichtung, nach einer Frau, die sich für ihren Mann geopfert hat.

„Hoje“ (Heute) mit Fixi und Ultra Bal bringt frischen Wind mit sich gegen den Masochismus, mit einem Hauch von Forró in Kombination mit Zouk und einem Java-Akkordeon, mit Scat-Gesang und einem psychedelischen Chor.Hoje bedeutet in der Gegenwart zu leben und weiterhin mit Blick auf die Welt die Augen offen zu halten.

Mit 18 durchquerte Flavia Rio völlig erschöpft, um in den Bars der Stadt bis ins Morgengrauen zu singen. Hätte sie sich damals je vorstellen können, dass eines Tages ihr Name in roten Lettern an der Front der riesengroßen Music Hall von Paris prangern würde?

Alle 13 brandneuen Stücke auf Mundo Meu machen schlagartig Lust, um mit ihr und seinen Freunden ein Fest zu feiern, beim Tanz zu Calypso auf einen Berg zu steigen, seinen Optimismus an die Wände zu sprühen und plötzlich davon überzeugt zu sein, dass die Natur des Menschen gut ist.

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Gregory Porter auf Festival-Tour

Gregory Porter auf Festival-Tour

Gregory Porter verleiht seiner Seele mit dem Album “Liquid Spirit” mit unverkennbarer Baritonstimme und jeder Menge Soul Ausdruck. Live kann man sich von seinen Qualitäten im Sommer überzeugen…

 

TERMINE

01.07 Elmau – Schloss Elmau
03.07 Rheingau – Rheingau Musik Festival
15.07 Stuttgart – Jazzopen
16.07 Freiburg – Zelt Musik Festival
19.07 Austria – Wiesen – The Nova Jazz & Blues Nights
14.08 Kassel – Kulturzelt Kassel
15.08 Jena – Kulturarena

Gregory Porter ist Underdog und Icarus, Schamane, Prediger und Desillusionist, Wahrer und Erneuerer des Souljazz in Personalunion. Und er hat sich nun mit Liquid Spirit ein herrlich unpoliertes Denkmal gesetzt, das auf einer Bühne zu erleben schon eher gierig als bloß neugierig macht.

Hätte sich Gregory Porter, einst großes Football Talent, damals nicht so ernsthaft an der Schulter verletzt, dass er fortan die Auswechselbank ständig drücken musste – wer weiß, ob er je mit dem professionellen Singen angefangen hätte? Nun aber hat er, und gleich sein erstes, mit 39 Jahren nicht eben aus jugendlichem Leichtsinn geborenes Album Water wurde sofort für den Grammy nominiert. Wundern muss das niemanden, denn Gregory Porter verfügt über einen kaminwarmen Bariton und außerdem die Fähigkeit, in notfalls nur einem einzigen Song an all die großen Stimmen zu erinnern, die den Jazz und seine Genre-Nachbarn vor allem in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts zur Stil bestimmenden Musik werden ließen. Es scheinen die Klangfarben von Bobby Womack und Gil Scott-Heron durch, ebenso wie die von Al Green und Donny Hathaway, manchmal schaut gar Frank Sinatra um die Ecke, nicht einmal die Balladen eines Ray Charles sind allzu weit. Dabei vermeidet Porter jeden Retro-Sound in seinen Produktionen und allerdings auch jeden Kniefall vor dem vermeintlich Zeitgeistigen.

Mit seinem jüngsten Album Liquid Spirit (welch ein wahrhaftiger Titel!) übertrifft Porter nochmals ohne jede hörbare Mühe die hohen, von ihm selbst gesetzten Standards. Plötzlich verschwinden die Vorbilder von der Szenerie und steht dort ein Mann, der inzwischen komplett für sich selbst und seine noch längst nicht ausgeloteten Talente steht. Seine Grooves sind heute unentrinnbar, die ruhigen Momente manchmal fast Rettungsinseln in stürmischer See, seine Stimme ignoriert mittlerweile alle Grenzen. Porter singt Stimmungsbilder aus seiner eigenen Enklave, er formuliert seelenvolle Sittengemälde und trägt dabei die Historie afroamerikanischer Musik fast lässig vor sich her.

Im wundervollen Video seines Songs “1960 What?” schreitet Gregory Porter unter seltsamer Ohrenklappenmütze durch die immer trauriger werdenden amerikanischen Ikonen dieser Tage: marode, ziemlich leere Kirchenschiffe, Boxarenen, fleißige Handwerksbetriebe, Vorgartenträume, Garagenflohmärkte, Pfandhäuser, verdreckte Kinderspielplätze. Dazu singt er – fast schon zum Auguren werdend – “Motorcity is burnin”, als habe er die Last Poets soeben beerbt. Und die Musik dazu, sie baut eine fast unerträgliche Spannung auf, fast so, als müsse die Explosion sich jeden Moment ereignen und als sei die Flucht längst keine Option mehr. Solch eine zwingende Verbindung erschütternder Lyrics und ermutigender Sounds & Beats hat man schon lange nicht mehr vernommen.

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ZAZ pünktlich zum Frühjahr wieder auf Tour & Festivalsommer

ZAZ pünktlich zum Frühjahr wieder auf Tour & Festivalsommer

Die Rekordbrecherin und unangefochtene Königin der Herzen ZAZ ist ab Anfang Mai wieder auf Deutschland-Tour um Euch mit wie gewohnt unbändiger Energie und dem altbekannten Timbre à la Edith Piaf zu bezaubern…

TERMINE

07.05. Frankfurt– Women of the World – Festival/Festhalle Frankfurt
08.05. Leipzig – Haus Auensee
10.05. Bremen – Pier 2
11.05. Fürth – Stadthalle

Sommer-Festivals:
22.06.2014 Duisburg – Traumzeit Festival
19.07.2014 Braunschweig – Volksbank BraWo Bühne
26.07.2014 München – Tollwood Festival
27.07.2014 Karlsruhe – Das Fest
29.07.2014 Freiburg – Zelt Musik Festival
09.08.2014 Rottenburg – Sommer Open Air

ZAZ ist ein Ausnahmetalent, deren internationale Erfolge für sich sprechen. Besonders in Deutschland erfreut sich ZAZ eines breiten Publikums und einer treuen und riesigen Fangemeinde. Ihr 2010 veröffentlichtes Debut ZAZ erreichte hierzulande # 3 der Media-Control-Charts, # 7 der Media – Control -JAHRESCHARTS 2012 und erhielt mit über 400.000 Alben Doppel-Platin.

Am 06.05.2013 veröffentlichte ZAZ ihr heiß ersehntes zweites Studioalbum Recto Verso (Playon / Sony Music International / Sony Music). Das Album stieg in Deutschland direkt auf N.2 in die Album Charts ein, in Österreich belegte es Rang 4. Es wurde in mehr als 50 Ländern verkauft und die dazugehörige Tournee führte ZAZ durch die ganze Welt.

Die Songs von ZAZ changieren mit einer verblüffenden Leichtigkeit zwischen Jazz und Soul, Blues, Chanson und Pop. Eine feine Prise Gipsy-Swing verleiht ihnen eine absolute Einzigartigkeit. Die unbändige Lebensfreude der jungen Ausnahme-Sängerin sowie ihre außergewöhnliche, heisere Stimme ziehen Kritiker und Zuhörer gleichermaßen in ihren Bann.

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Dub Inc.: zwei Live-Shows mit neuem Album Paradise

Dub Inc.: zwei Live-Shows mit neuem Album Paradise

Im Mai werden Dub Inc mit neuem Album “Paradise” im Gepäck und gewohnter Reggae-Manier für zwei Termine nach Deutschland kommen und ihre energiegeladene und mitreißende Show präsentieren…

TERMINE

02.05. München– Ampere
03.05. Berlin – Lido

Dub Inc stehen für erfolgreichen Reggae – und das nicht nur in ihrem Heimatland Frankreich, sondern weit über die Grenzen hinaus. Bereits seit 17 Jahren treffen in Dub Inc mehrere Kulturen aufeinander und erzeugen dadurch einen einzigartigen und internationalen Sound aus Reggae, Hip Hop, Rap, Pop und Jazz. Innerhalb dieser Zeit bereiste die Combo beinahe den halben Globus – von Portugal über die Vereinigten Staaten von Amerika nach Indien, Kolumbien, Senegal bis nach Deutschland.

2012 wurde den Franzosen in Form einer Dokumentation unter dem Name “Rude Boy Story” ein audiovisuelles Denkmal gesetzt, zu dessen Veröffentlichung die Band durch hunderte Kinosäle tourte. Im Anschluss daran und nach zwei Jahren intensivem Songrwriting veröffentlichten Dub Inc im Herbst 2013 ihren inzwischen achten Longplayer Paradise (KW 2013/43,  Naive / Indigo). In gewohnter Manier setzt sich die Band auf Paradise mit politischen und gesellschaftlichen Themen auseinander, präsentiert sich jedoch auch in einem neuem Gewand: in englischer Sprache und stärker zwischen Reggae, Dancehall und Weltmusik bewegend.

Im Mai werden Dub Inc mit neuem Album im Gepäck für zwei Termine nach Deutschland kommen und ihre energiegeladene und mitreißende Show präsentieren.

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BRNS solo auf Tour in Deutschland

BRNS solo auf Tour in Deutschland

Nachdem BRNS schon im letzten Jahr auf Festivals wie der Fusion oder dem Appletree spielten und während der gemeinsamen Tour mit Girls In Hawaii auf den hiesigen Bühnen überzeugten, kommen sie im Mai noch einmal solo nach Deutschland…

TERMINE

19.05. Frankfurt – Ponyhof
20.05. Düsseldorf – FFT
21.05. Köln – Tsunami
22.05. Osnabrück – Kleine Freiheit
23.05. Hamburg – Kleiner Donner
24.05. Berlin – Comet Club
25.05. München – Ampere

Die Jungs von BRNS haben sich musikalisch bereits im letzten Jahr auf ihrem Mini-Album “Wounded” ausgetobt und mit komplexer, athmospherisch-mystischer Verspieltheit, organisch eingängigen Melodien und zerrissen-melodischem und kontrastreichem Indie Rock experimentiert.

Auf das reguläre Debütalbum der Belgier, das im August erscheinen wird, kann man da nur gespannt sein! “Void” ist der erste Song daraus, den BRNS jetzt mit einem äußerst spannenden 7-minütigen Kurzfilm präsentieren.

Und nachdem sie schon im letzten Jahr auf Festivals wie der Fusion oder dem Appletree spielten und während der gemeinsamen Tour mit Girls In Hawaii auf den hiesigen Bühnen überzeugten, kommen BRNS im Mai noch einmal solo nach Deutschland.

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We Have Band: Movements

We Have Band: Movements

Das neue Album “Movements” von We Have Band ist Musik direkt aus den verschwitzten Herzen der Mitglieder. Eiserne Regel bei der Songauswahl fürs Album: Wenn ein Song die Band beim ersten Hören nicht zum Tanzen bewegte, wurde er aussortiert…

We Have Band, die drei Freunde Darren Bancroft und das verheiratete Duo Thomas und Dede Wegg-Prosser, lernten sich durch ihre gemeinsame Arbeit bei einem Plattenlabel kennen, gründeten eine Band, spielten Glastonbury und haben mit “WHB” ein von Kritikern wie NME oder Dazed & Confused gefeiertes Album veröffentlicht, das sie auf Tour um die halbe Welt brachte.

Soweit die Entstehungsgeschichte. Denn We Have Band kehren in diesem Jahr mit ihrem dritten Album Movements (KW 2014/18, Naive, Indigo) zurück, das sie in ihrem East Londoner Studiokeller selbst aufgenommen haben. 11 Songs mit einer einfachen Regel: Wenn ein Song die Band beim ersten Hören nicht zum Tanzen bewegte, schaffte er es auch nicht auf’s Album. Denn die Tanzfläche war schließlich von Beginn an der Ort, der sie zum gemeinsamen Musizieren inspiriert hat. Das Resultat ist eine equisite Auswahl voller energetischer Goldstücke, von Thomas Wegg-Prosser selbst produziert und verfeinert und poliert durch die magischen Hände von Tim Goldsworthy (DFA Records, LCD Soundsystem, Unkle, Mo’ Wax, The Rapture, Hercules & Love Affair, Cut Copy). Movements ist Musik direkt aus den verschwitzten Herzen der Mitglieder. Es feiert die heilige Einheit von Beat und Text, von Puls und Gefühl, von Moogsynthies und Darrens “You Only” und von der Bassdrum und Dedes “Burning On My Lips”. Es ist dieses wiederholende, kraftvolle Mantra, das “Movements” zu einer Platte macht, die unmöglich nicht zu fühlen ist und unmöglich nicht bewegt. Eine Platte, die die Band immer machen wollte.

Die neue Single “Someone” erschien am 17. März 2014 und ist das erste veröffentlichte Stück des Albums. Nach 65.000 Soundcloud-Streams in zwei Tagen und einer Top-Ten-Platzierung auf dem Portal Hype Machine kann man wohl sagen,
dass das Album sehnlichst erwartet wird.

VERGANGENE TERMINE

26.05.14 Hamburg – Übel & Gefährlich
27.05.14 Berlin – Berghain/Panorama Bar
28.05.14 Jena – Kassablanca Gleis 1
29.05.14 München – The Atomic Café
30.05.14 Frankfurt – Das Bett
31.05.14 Köln – Gebäude 9
04.06.14 Switzerland – Zürich – Exil
05.06.14 Switzerland – Basel – Hinterhof

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Charles Aznavour nach über einem Jahrzehnt wieder in Deutschland

Charles Aznavour nach über einem Jahrzehnt wieder in Deutschland

Nach über einem Jahrzehnt kommt Charles Aznavour zurück nach Deutschland. Seinen 90. Geburtstag wird der legendäre Sänger und Schauspieler am Tag seines Konzerts in der Berliner o2 World auf der Bühne feiern.

TERMINE

22.05 Berlin – O2 World
24.05 Frankfurt – Festhalle

Charles Aznavour, der legendäre Schauspieler, Songschreiber, Sänger und die Verkörperung des französischen Chansons par excellence, gibt nach über einem Jahrzehnt zwei ausgewählte Konzerte in Deutschland. Ende Mai tritt der solitäre Künstler in Berlin und Frankfurt auf.

Charles Aznavours Karriere umspannt einen kaum fassbaren Zeitraum von 70 Jahren. Innerhalb dessen hat er mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft, 1.200 Songs geschrieben und in 80 Filmen mitgewirkt. Mit 89 Jahren zählt er noch immer zur ersten Garde der Stars, die ihr Publikum nach wie vor in den bedeutendsten internationalen Konzertauditorien in sieben Sprachen begeistern.

Welthits wie “La Bohème”, “Je m’voyais déjà”, “Hier encore” oder “La Mamma” stammen ebenso aus seiner Feder wie “She” aus dem Blockbuster „Notting Hill“, “The old fashioned way” und “Yesterday when I was young”. In Deutschland hat er stets besondere Anerkennung gefunden. Sein “Du lässt dich geh‘n” avancierte zur Hymne.

Das Chanson ist nur eine große Leidenschaft des Charles Aznavour, der Film seine zweite. So stand er für weltbekannte Regisseure wie Claude Chabrol, François Truffaut und Volker Schlöndorff vor der Kamera. Unvergesslich seine Darstellung des heruntergekommenen Barpianisten Charlie Kohler, der Pech in der Liebe und im Spiel hat, in “Schießen Sie auf den Pianisten“.

Unter den zahllosen Ehrungen und Anerkennungen ragt seine Aufnahme in die “American Songwriters Hall of Fame” heraus ebenso wie die aufsehenerregende Auszeichnung als “Entertainer des Jahrhunderts” durch das amerikanische Nachrichtenmagazin Time und den US-News-Sender CNN. Aber nicht nur als Künstler hat Charles Aznavour Weltruhm erlangt. Er engagierte sich stets auch  sozial und politisch.

Die Songs von Charles Aznavour sind von zahlreichen Stars interpretiert worden, darunter Elton John, Edith Piaf, Fred Astaire, Ray Charles, Sammy Davis jr., Placido Domingo und Bing Crosby, um nur einige zu nennen. Er selbst kann auf Duettpartner wie Paul Anka, Celine Dion, Sting, Dean Martin, Frank Sinatra und Liza Minelli zurückblicken. Sein Platinum-Album Duo enthält sogar eine deutschsprachige Aufnahme mit Herbert Grönemeyer.

In Deutschland wird Charles Aznavour seinen 90. Geburtstag feiern. Und an diesem Tag steht er in der Berliner o2 World auf der Bühne!

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Gasandji kommt mit einer geballten Ladung Power, Liebe und Hoffnung auf Tour

Gasandji kommt mit einer geballten Ladung Power, Liebe und Hoffnung auf Tour

Gasandji: Der Name der jungen Soul-Sängerin bedeutet so viel wie “Die, die Bewusstsein schafft”. Schaut selbst, ob Ihr Euch der Faszination Gasandji entziehen und ihrer geballten “Liebe” entkommen könnt…

TERMINE

03.04 – Köln – Stadtgarten
08.04 – Freiburg – Jazzhaus
10.04 – Karlsruhe – Tempel
25.04 – Kassel – Weltmusikfestival / Schlachthof
10.05 – Dortmund – Afro-Ruhr-Festival
29.05 – Würzburg – Afrikafestival
09.08 – Friedrichshafen – Kulturufer
15.10 – Helmbrechts – Textilmuseum

Als sie gefragt wurde, warum sie singt, sprach sie ‘nur’ über Liebe und Hoffnung. So ist sie, Gasandji.
Ihre Seele habe sie so geformt, dass sie nur mit Leidenschaft und Wünschen antwortet – wohl wissend um ihre komplett verschiedenen Lebenswelten aus dem Kongo und Frankreich. Sie versucht musikalisch die Moderne in der Tradition zu finden. “Afrika wird größer in kultureller Hinsicht”, sagte sie mit Ihrem bezaubernden Lächeln und einer Stimme, die Einflüsse aus Jazz, Soul und Reggae in sich trägt. Wenn sie singt, verändern die Zuhörer ihr Bewusstsein. Kein Wunder, dass man mehr von Ihr wissen möchte, ihrem Charme verfällt und sich automatisch auf die Suche nach den Roots macht, ihren Wünschen nach Liebe und Hoffnung. So profan das in manchen Ohren klingen mag – Gasandji singt, um Seelen zu berühren und sie glaubt an die Menschheit. Auf der Bühne ist die Stimme und die bewegende Power, die sie ausstrahlt, ihre “große Liebe”.

In Frankreich hat die Künstlerin schon eine bewegende Fanbase geschaffen, die von ihrer Präsenz fasziniert ist. Man kann nicht anders als ihr fassungslos zusehen, zuhören.
Gasandji bedeutet buchstäblich: “Die, die Bewusstsein schafft” und geheime positive Botschaften versprüht. Sie verteidigt ganz bewusst Ihre Herkunft, aber alles stets unter der Prämisse der Menschlichkeit. Bekannt wurde Sie als Tänzerin, als sie auf Tour bei MC Solar oder bei Princesse Erika ihre Tanz-Choregraphie vorstellte. Kurze Zeit später hatte sie während der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Akts wie Lokua, KJ Nneka oder Imany Erfolge feiern können und gastierte auf Festivals in Europa, darunter in La Rochelle, Le Womad oder dem Festival de la Cité in der Schweiz.
Eigene Shows brachten sie auf Tour in Frankreich und China. Nun tourt sie im Herbst wieder in Frankreich sowie auf einem Festival in der Schweiz und kommt in 2014 auch nach Deutschland.

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Ndidi O als Support von Gregory Porter auf Tour

Ndidi O als Support von Gregory Porter auf Tour

Mit ihrem neuen Album “Dark Swing”, welches am 25.02. bei Emarcy / UMI / Universal erschien, ist Ndidi im April ist auf Tour als Support von Gregory Porter

 

TERMINE

08.04 – Münster – Halle Münsterland/Congress Saal
09.04 – Wien – Konzerthaus
11.04 – Essen – Philharmonie
12.04 – Leipzig – Theaterfabrik
13.04 – Berlin – Philharmonie
14.04 – Berlin – Philharmonie
25.05 – Hamburg – Elbjazz Festival

Ndidi in eine einzige musikalische Kategorie einzuordnen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Auf ihren ersten drei Alben zeigte die junge ihre Vielseitigkeit mit einer stilistischen Melange aus Pop, Folk, Jazz, Country, Soul und Gospel. Natürlich prägt sie auch das Flair ihrer neuen Heimat Paris, in der sie sich nach etlichen Jahren ruhelosen Herumreisens niederließ und – so ihre eigenen Worte – “endlich zu mir selbst fand”. Dort führte sie ihre Kunst und Technik zur Perfektion.

Mein letztes Album The Escape hatte von einer Trennung gehandelt”, erzählt Ndidi. “Ich machte eine schwierige Zeit durch, und die Leute von meinem Label meinten, dass ich, um auf andere Gedanken zu kommen, einmal etwas ganz anderes versuchen sollte. Aber die bloße Vorstellung, allein und ohne Inspiration zu arbeiten, war mir ein Horror. Ich sagte: ‘Okay, ich bin einverstanden, etwas Neues zu machen, aber ich brauche jemanden, mit dem ich dabei zusammenarbeiten kann’.

Und so wurde für das neue Album Dark Swing der Produzent, Gitarrist und Songwriter Joel Shearer an Bord geholt, der u.a. mit Nelly Furtado, Michael Bublé und Alanis Morissette gespielt hatte.

Das gemeinsame Schreiben klappte prima. Die Kollaboration mit Joel machte Spaß, und ich lernte durch ihn neue Leute kennen, mit denen es ebenfalls ein Vergnügen war zusammenzuarbeiten. Es war eine gute, wirklich neue Erfahrung für mich.

Die Musik erinnert klanglich an “eine Mixtur aus Tom Waits und Radiohead“. Wobei Ndidi mit ihrer einzigartigen Stimme, in der immer etwas von der ungeschliffenen Melancholie Billie Holidays mitschwingt, den Songs ihre ganz persönliche Note verleiht.

Der Blues ist meine Seele. Dort habe ich meine musikalischen Ursprünge. Aber ich war nie eine selbsternannte Blueskünstlerin. Wenn ich mir die Musik anhöre, die ich heute mache, dann ist es organische Musik, die sich stilistisch nicht eingrenzen lässt, sagt die Sängerin Ndidi Onukwulu.

Auf ihrem sehr persönlichen neuen Album Dark Swing (VÖ: Herbst 2013) erzählt die charismatische Sängerin von einer Beziehung, die nur ein Jahr lang hielt. Ein Jahr, in dem ihr Herz gebrochen wurde. Das Album ist ein üppiger Klangteppich, der durch eine unglaubliche Stimme zusammen gehalten wird.

Ndidi ist ab dem 8. April als Tour-Support bei Gregory Porter unterwegs. Besetzung: Ndidi Onukwulu (voc), Vincent Martinez (g), Antonella Mazza (b), Steve Arguyles (dr)

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Jamaica: Ventura

Jamaica: Ventura

Jamaica sind zurück. Mit ihrem zweiten Album Ventura, welches mit Laurent d’Herbécout produziert wurde (auch verantwortlich für das Phoenix Album Bankrupt!) verbreiten sie sonnigen Indie-Pop. Im Mai für zwei Clubshows in Köln und Berlin…

 

“No Problem” betitelten Jamaica ihr Debütalbum und genauso problemlos starteten sie durch: Befeuert durch den Erfolg ihrer Single “I Think I Like U 2”, spielten sie über 150 Shows rund um den Globus. Nun steht endlich die Veröffentlichung ihres zweiten Albums bevor. Am 21. März erscheint Ventura (PIAS/Rough Trade), das Jamaica anschließend auch ihren Fans in Deutschland live präsentieren möchten. Mitte Mai stehen Clubshows in Köln und Berlin auf dem Tourplan.

Antoine Hilaire (Gesang, Gitarre) und Florent Lyonnet (Bass), die mit David Aknin (Schlagzeug) Jamaica bilden, gingen motiviert und ohne jeden Erfolgsdruck ans Werk, als es darum ging, ihr zweites Album in Angriff zu nehmen. Sie beschlossen einfach, “ihr zweites erstes Album” zu schreiben. Aufgenommen haben sie die neuen Songs gemeinsam mit Peter Franco in Los Angeles, der sich durch seine Zusammenarbeit mit Daft Punk einen Namen gemacht hatte. Während der Recording-Session hatten sie Besuch von zahlreichen Gästen wie Tunde Adebimpe (TV On The Radio), Chris Caswell und DVNO, die sich mit ihren Feature-Beiträgen auf Ventura verewigten.

Der Unterschied zu ihrem Debüt liegt für die Musiker auf der Hand:

“Während ‘No Problem’ die Club-zentrierte, Nacht-bezogene Seite der Band zeigt, stellt für uns ‘Ventura’ das Tageslicht-Album von Jamaica dar.”

Mit der Unterstützung von Laurent d’Herbécout, der auch für die Produktion von PhoenixBankrupt! verantwortlich zeichnet, entstand ein neuartiger Sound, der die elektronischen Gewohnheiten mit einer fast magischen Herangehensweise an analoge Spielereien vereint. Das Ergebnis ist sonniger Indie-Pop, der so manches Geheimnis offenbart, wenn man sich auf die Reise in die Welt von Jamaica einlässt.

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Electric Electric: Noise-Rock mit (Album) Discipline im April auf Tour

Electric Electric: Noise-Rock mit (Album) Discipline im April auf Tour

Electric Electric sind angenehm un-mainstreamig und haben neben dem klassischen Noise-Rock noch jede Menge andere Einflüsse in ihrer Gitarre verzerrten und Synthies sägenden Musik vereint. Mit Album Discipline im April auf Tour …

TERMINE

17.04. Dresden – Sektor Evolution
18.04. Hamburg – Hafenklang
19.04. Berlin – Jägerklause
20.04. Nürnberg – K4

 Electric Electric sind mehr als eine weitere französische Noise Rock Band. Denn die drei Franzosen sind sowohl vom Post-Punk als auch von elektronischer Musik geprägt und verbinden diese Einflüsse mit minimal Electro und futuristischen R’n’B Sounds, sowie rituellen Klängen. Das Ergebnis ist eine Pop-Musik mit komplexer Struktur, eine Art neue Vision der Dance Musik mit Voodoo-Charme, die es nicht nur live sondern auch auf dem aktuellen Album Discipline (KW 2012/44, Africantape – Murailles Music – Herzfeld – Kithybong / Cargo) zu entdecken gilt. 5 Deutschland Konzerte im April geben Anlass die Band live zu erleben. 

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Einsendeschluss war am 07. April 2014

Vanessa Paradis mit Album Love Songs im Juni in Berlin

Vanessa Paradis mit Album Love Songs im Juni in Berlin

Das Album Love Songs erzählt von der Liebe ohne dabei Klischees zu bedienen und ist außerdem auch noch musikalisch ein echtes Juwel zwischen Pop und Streichern, die an französische Klassiker erinnern…

TERMINE

18.06. Berlin – Admiralspalast – KONZERT ABGESAGT – 

Wann auch immer Vanessa Paradis etwas machte, sie machte es immer mit vollem Einsatz und aus tiefstem Herzen. So ist es auch auf ihrem neuen Album Love Songs (Mai 2013, Universal/Universal) zu hören, auf welchem sie mit Produzent Benjamin Biolay zusammen arbeitete.

Zwanzig Lieder in verschiedenen Genres und Sprachen zeigen abermals eine neue Seite Paradis. Sie präsentiert eine Mischung aus zeitlosem Pop, gepaart mit Streichern die an die besten Zeiten französischer Musik erinnern und angenehm darauf verzichtet, kommerziell gefällig sein zu wollen. Und grade das macht das sechste Studioalbum der Französin zu einem wahren Juwel. Bereits jetzt ist zu erkennen, dass es sich bei den Liedern auf Love Song nicht nur um kurzfristige Hits sondern um zeitlose Klassiker handeln wird. Die Lieder die Benjamin Biolay zusammen mit begnadeten Musikern in Brüssel aufnahm erzählen ehrliche Geschichten über die Liebe und gehen dabei spielerisch mit sanfter Melancholie und warmherzigen Emotionen um. Es sind Lieder, die fernab von Klischees die Wahrheit auszudrücken vermögen und direkt aus dem Herzen kommen.

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Keziah Jones als Superheld mit Album Captain Rugged auf Tour

Keziah Jones als Superheld mit Album Captain Rugged auf Tour

Mit seinem Konzeptalbum Captain Rugged ist Keziah Jones als Superheld mit Punk-Funk Attitüde in Deutschland auf Tour…

 

TERMINE

01.04 Köln – Luxor
02.04 Hamburg – Knust
03.04 Berlin – Frannz
04.04 München – Freiheiz

Fünf Jahre nach Nigerian Wood, das sich auf Platz 4 der französischen Charts spielte und sich satte 43 Wochen in den Top-100 hielt, ist Keziah Jones mit seinem achten Studioalbum zurückgekehrt. Captain Rugged (KW 2013/46, Because / Warner) ist allerdings mehr als nur ein gewöhnliches Album, sondern vielmehr ein politisches und persönliches Projekt, für das Keziah Jones in einen Superhelden verwandelt, der sein ureigenes, sozial streitbares Alterego verkörpert.

“Here I come, an Afro Superhero, Captain Rugged”, so ruft Keziah Jones es seinen Freunden und Feinden zu, und der Afro-New-Wave auf dem Album Captain Rugged ist Ausdruck seiner Rebellion. Ein Konzeptalbum in Form eines Manifests: “Ich habe gut zehn Jahre an diesem Charakter gefeilt. Sein Superheldendasein ist eine Satire auf Macht und politische Systeme. Captain Rugged erzählt die Geschichte von Flüchtlingen, Einwanderern und Exilanten”, sagt Keziah Jones über das Album. “Ich wollte alle diese Menschen als unverwüstlich und robust porträtieren. Sie sind Überlebenskünstler und Superhelden – […]. Das war mein gedanklicher Ansatz für dieses Album”.

Im Kern bleibt die Musik von Keziah Jones immer noch der von ihm geprägte Blufunk, jetzt jedoch umhüllt von einer sehr eigenen Punk-Funk-Attitüde und gekreuzt mit aufreibenden Yoruba-Rhythmen. Und so aufregend all das schon geschrieben auf dem Papier klingt, so aufregend wird es die Musik des neuen Superhelden live zu erleben. Vergesst Captain America, hier kommt Captain Rugged!”

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Ayo mit Album Ticket to the World auf Tour in Deutschland

Ayo mit Album Ticket to the World auf Tour in Deutschland

Soul-Pop Liebhaber aufgepasst: Ayo ist wieder da und hat mit Ticket To The World  ein neues Album mitgebracht. Grund genug um auch in Deutschland für einige Konzerte Stopp zu machen…

TERMINE

22.05. Köln – Kulturkirche AUSVERKAUFT
24.05. Hamburg – Mojo Club – Tickets
25.05. München – Freiheiz – Tickets
26.05. Berlin – Lido AUSVERKAUFT
16.07.2014 Darmstadt – Merck Sommerperlen – Centralstation

Im März 2014 veröffentlicht AYO. ihr inzwischen viertes Album Ticket to the world in Deutschland. Das gelungene Gänsehaut-Cover von Bobby Hebbs Soul-Klassiker “Sunny” verschaffte schon einen Eindruck dessen, was uns auf dem inzwischen vierten Ayo Album erwartet. Während das Album ihre Zuhörer direkt in AYO.s eigene kleine Soul-Welt einlädt, wird mit ihrer ersten Singleauskopplung “Who” eine Mischung aus treibendem Reggae und eingängigen Countryelmenten präsentiert. AYO.  ist das yorubaische Wort für “Freude”.

Im Vergleich zu ihrem Debüt “Joyful“, dem Zweitling “Gravity At Last” aus 2008 und dem nach ihrem Kind benannten “Billie-Eve“, haben sich die Themen von Ayos Songs verändert. In ihrer Welt hat sich seit der Veröffentlichung ihres letzten Albums in 2011 nämlich viel verändert. Ihre außergewöhnliche, berührende Stimme ist aber dieselbe geblieben.

Der Name ihres aktuellen Longplayers kommt nicht von ungefähr, denn AYO. ist eine Weltenbummlerin und Soul-Nomadin, die sowohl privat bereits in mehreren deutschen Städten, Frankreich und den USA wohnte, als auch ihr Album in Europa, den USA, Afrika und der Karibik schrieb.

Vorerst tourt die Künstlerin, die bereits 2002 im Vorprogramm für die Soul-Legende Omar spielte und 2007 eine Tour durch Deutschland und die USA spielte, für vier Termine durch Deutschland, bevor es sie wieder weiter in die Welt verschlägt.

Das sagt Ayo selbst über ihre Musik

“Es geht bei mir nur um Seele, um Soul”, erklärt Ayo. “Mit Musik lässt sich nicht nur unterhalten – man kann sie auch als Waffe gegen Ungerechtigkeiten verwenden. Musik kann ganze Revolutionen auslösen, wenn sie richtig eingesetzt wird.” Kurz gesagt: Ayo möchte die Welt mit ihrer Musik etwas schöner, etwas lebenswerter zu gestalten. “Meine Songs sind meine Therapie. Für mich selbst und auch für andere. Musik kann heilen, gibt einem Kraft und einen Glauben.”

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Balkan-Blues Brothers Bratsch mit Album Brut de Bratsch auf Tour

Balkan-Blues Brothers Bratsch mit Album Brut de Bratsch auf Tour

Die bereits als Balkan-Blues Brothers betitelten Herren von Bratsch brachten vergangenen November eine Anthologie mit den besten Titeln ihrer 40 jährigen Bandgeschichte heraus. Ihre “imaginäre Folklore” können Fans in Deutschland ab März live erleben…

TERMINE

16.03 Austria – Wien – Akkordeonfestival
25.03 Helmbrechts – Oberfränkisches Textilmuseum
26.03 Regensburg – Alte Mälzerei
27.03 Frankfurt – Brotfabrik
28.03 Reutligen – Franz K
29.03 Leipzig – Nato
30.03 Berlin – Grüner Salon
31.03 Dresden – Dreikönigskirche
01.04 Hamburg – Fabrik
02.04 Worpswede – Music Hall
03.04 Düsseldorf – Zakk

40 Jahre – was für eine einmalige Reise! Wie wenige Bands können auf vier Jahrzehnte Bandgeschichte zurückblicken wie die französischen Superstars, diese

“ausgefuchsten Akustiker” (FAZ), die “Balkan Blues Brothers” (SZ).

Anlässlich ihres sage und schreibe 40 jährigen Band-Jubiläums erschien im November 2013 eine fantastische Anthologie mit dem schönen und sehr französischen Titel Brut de Bratsch (Harmonia Mundi) – es ist eben wie bei alten Weinen und Jahrgangs-Champagnern: je älter, desto toller, und genauso treiben es auch Bratsch.

“Nie wieder Einfalt!”, titelte Wiglaf Droste mal über ein Konzert von Bratsch.

Bratsch laut nicht weniger Stimmen eine der besten Bands, die überhaupt live zu sehen sind, was sie zuletzt auch bei großen Festivals (wie beim Berliner Jubiläumsfestival zusammen mit Patti Smith und Calexico, die sich als große Fans der Band outeten, oder beim Frankfurter Palmengarten Open Air vor gut 1.000 zahlenden Zuschauern, oder beim Montreal Jazz Festival vor Zentausenden…) nachdrücklich bewiesen.

Die Kritiker der “FAZ” haben Bratsch über die zwei Jahrzehnte, die die Band nun in Deutschland spielt*, aufmerksam begleitet. Im Sommer 2013 brachte Norbert Krampf in der “FAZ” das Phänomen Bratsch restlos begeistert auf den Punkt:

Das Quintett der Individualisten scheint Synonym für Kontinuität, vermittelt zeigt aber auch stilistische Offenheit und einen wachen Geist. Von je her schlägt das Herz der Bratsch-Mitglieder für musikalische Nomaden, insbesondere die Leidenschaft der Sinti und Roma. Traditionen aus Osteuropa oder Armenien und die Freiheitsliebe des Jazz inspirieren ebenfalls die von Bratsch meist selbst komponierten Stücke. So kreiert das Quintett eine sehr persönliche, imaginäre Folklore, die im besten Sinne Weltmusik ist: grenzenlos und integrativ, gleichzeitig respektvoll gegenüber den jeweiligen Wurzeln. […] Mit ihrem Geschichtsbewusstsein, ihrer Aufgeschlossenheit und Aufmerksamkeit gegenüber dem Lauf der Welt sind Bratsch ebenso zeitlos wie aktuell.”

Bratsch sind geradezu ein Synonym für Musiker auf der Wanderschaft. Und zwar im realen Sinn wie im geistig-kulturellen: was sie seit jeher mit ihren Brüdern im Geiste, den “Tsiganes”, teilen ist das Interesse an neuen Kulturen, daran, die Musiken, die sie auf ihren Reisen kennenlernen, aufzugreifen und zu ihrer eigenen Musik zu machen. Bratsch sind eine der prägenden Bands, für die vor fast zwei Jahrzehnten in Frankreich der schöne Begriff der “imaginären Folklore” erfunden wurde.

Im November 2013 erschien das neue Album von Bratsch – eine große Anthologie aus vierzig Jahren Bandgeschichte, aus Altem und Neuem und Wiedergehörtem und “Unerhörtem” – “Brut De Bratsch 1976 -> 2013”. Drei CDs, eine DVD und ein 142seitiges (!) Booklet mit vielen Schätzen und Fundstücken aus dem Bandarchiv. Das Jubiläumsprogramm hat im Februar 2014 im Rahmen einer einwöchigen Residenz im Pariser Theater l’Européen Premiere; im März/April 2014 stellen Bratsch das Programm auch live in D-A-CH vor.

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Gregory Porter mit Album Liquid Spirit im April auf Tour

Gregory Porter mit Album Liquid Spirit im April auf Tour

Gregory Porter verleiht seiner Seele mit dem Album “Liquid Spirit” mit unverkennbarer Baritonstimme und jeder Menge Soul Ausdruck. Live kann man sich von seinen Qualitäten im April überzeugen…

TERMINE

08.04 Münster – Congress-Saal
09.04 Austria – Wien – Konzerthaus
11.04 Essen – Philarmonie
12.04 Leipzig – Theater Fabrik
13.04 Berlin – Philarmonie
14.04 Berlin – Philarmonie
02.05 Wendelstein – Jazz & Blue Open/Eventhalle
23.05 Wolfsburg – Movimentos Arts Festival/Zeithaus
24.05 Hamburg – Elbjazz Festival

Gregory Porter ist Underdog und Icarus, Schamane, Prediger und Desillusionist, Wahrer und Erneuerer des Souljazz in Personalunion. Und er hat sich nun mit Liquid Spirit ein herrlich unpoliertes Denkmal gesetzt, das auf einer Bühne zu erleben schon eher gierig als bloß neugierig macht.

Hätte sich Gregory Porter, einst großes Football Talent, damals nicht so ernsthaft an der Schulter verletzt, dass er fortan die Auswechselbank ständig drücken musste – wer weiß, ob er je mit dem professionellen Singen angefangen hätte? Nun aber hat er, und gleich sein erstes, mit 39 Jahren nicht eben aus jugendlichem Leichtsinn geborenes Album Water wurde sofort für den Grammy nominiert. Wundern muss das niemanden, denn Gregory Porter verfügt über einen kaminwarmen Bariton und außerdem die Fähigkeit, in notfalls nur einem einzigen Song an all die großen Stimmen zu erinnern, die den Jazz und seine Genre-Nachbarn vor allem in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts zur Stil bestimmenden Musik werden ließen. Es scheinen die Klangfarben von Bobby Womack und Gil Scott-Heron durch, ebenso wie die von Al Green und Donny Hathaway, manchmal schaut gar Frank Sinatra um die Ecke, nicht einmal die Balladen eines Ray Charles sind allzu weit. Dabei vermeidet Porter jeden Retro-Sound in seinen Produktionen und allerdings auch jeden Kniefall vor dem vermeintlich Zeitgeistigen.

Mit seinem jüngsten Album Liquid Spirit (welch ein wahrhaftiger Titel!) übertrifft Porter nochmals ohne jede hörbare Mühe die hohen, von ihm selbst gesetzten Standards. Plötzlich verschwinden die Vorbilder von der Szenerie und steht dort ein Mann, der inzwischen komplett für sich selbst und seine noch längst nicht ausgeloteten Talente steht. Seine Grooves sind heute unentrinnbar, die ruhigen Momente manchmal fast Rettungsinseln in stürmischer See, seine Stimme ignoriert mittlerweile alle Grenzen. Porter singt Stimmungsbilder aus seiner eigenen Enklave, er formuliert seelenvolle Sittengemälde und trägt dabei die Historie afroamerikanischer Musik fast lässig vor sich her.

Im wundervollen Video seines Songs “1960 What?” schreitet Gregory Porter unter seltsamer Ohrenklappenmütze durch die immer trauriger werdenden amerikanischen Ikonen dieser Tage: marode, ziemlich leere Kirchenschiffe, Boxarenen, fleißige Handwerksbetriebe, Vorgartenträume, Garagenflohmärkte, Pfandhäuser, verdreckte Kinderspielplätze. Dazu singt er – fast schon zum Auguren werdend – “Motorcity is burnin”, als habe er die Last Poets soeben beerbt. Und die Musik dazu, sie baut eine fast unerträgliche Spannung auf, fast so, als müsse die Explosion sich jeden Moment ereignen und als sei die Flucht längst keine Option mehr. Solch eine zwingende Verbindung erschütternder Lyrics und ermutigender Sounds & Beats hat man schon lange nicht mehr vernommen.

Als Support wird die Künstlerin Ndidi O die Tour begleiten

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Tuareg Rocker Tamikrest mit Album Chatma auf ausgedehnter Tour

Tuareg Rocker Tamikrest mit Album Chatma auf ausgedehnter Tour

…einst in die Fußstapfen von Tinariwen getreten, sind Tamikrest mit ihrem inzwischen dritten Album “CHATMA” längst aus dem Schatten ihrer Tuareg Brüder herausgetreten… Ab Ende Februar auf Tour!

TERMINE

23.02 Köln – Philharmonie
24.02 Heidelberg – Karlstorbahnhof
05.03 Husum – Speicher Husum
18.03 Koblenz – Café Hahn
25.03 Dortmund – Konzerthaus
27.03 Wolfsburg – Hallenbad
28.03 Münster – Gleis 22
02.04 Reutlingen – Franz K
03.04 Lörrach – Burghof

Tamikrests intensiven, beinahe hypnotischen Melodien verbinden Gitarrenrock mit der Tradition des Tamasheq Blues. Tamasheq ist die Sprache der Tuareg, ein nomadisches Volk, das die Sahara über mehrere Landesgrenzen hinweg bewohnt; darunter Niger, Algerien, Libyen und Mali. Der Name Tamikrest ist Tamasheq für Bündnis/Verbindung/Knoten. Die sieben Mitglieder von Tamikrest, die aus Mali, Niger und Algerien kommen, trafen sich in Kidal und begannen über den Ishumar Rock (die Musik der Tuareg-Rebellen) ihre gemeinsame Identität zu finden. Heute sagen sie über sich:

“Eine Wüste beherbergt uns, eine Sprache vereint uns, eine Kultur verbindet uns.”

Mit ihrem Debütalbum Adagh trat die Tuareg Band Tamikrest 2008 in die Fußstapfen von Tinariwen. Seither ist viel passiert. Der Erfolg ihrer zweiten Platte, begeisterte Publika auf unzähligen Festivals wie Dunya, Roskilde, Fusion, Flow Festival u.v.m. und Clubtourneen durch Deutschland und Europa dank

“einer faszinierenden Symbiose aus afrikanischer und westlicher Musik, für die Tamikrest am Ende gebührend gefeiert werden.” (Süddeutsche Zeitung 06|2013)

Am 13. September 2013 wurde das dritte Album CHATMA auf Glitterbeat veröffentlicht. “Chatma” bedeutet “Schwester” und ist den Tuareg-Frauen gewidmet, die in der sich zuspitzenden Krise Malis das Überleben ihrer Kinder und die Moral ihrer Familien sicherten. Zwischen Dub, Desert Blues, Psychedelic, Funk und Art-Rock birgt die Platte große Poesie über Leid und Verlust, Melancholie und Hoffnung mit Raum für Sing-Along-Rock und einer Hommage an die frühen Pink Floyd.

“Ihr Konzert beginnt mit einem tiefen Raunen und der gezupften E-Gitarre Ag Mossas. Kurz darauf setzen die Handtrommeln ein, Rhythmusgitarre und E-Bass fließen dazu, im Publikum wippen die ersten Köpfe und Beine mit. <…> Die charismatische Sängerin Wonou Walet Sidati klatscht in die Hände und tanzt von einem Musiker zum anderen. Das Publikum geht bei jedem Song mehr mit, wird immer tiefer in den Sound hineingezogen und fordert am Ende noch Zugabe. In seiner zurückhaltenden Art bedankt sich Ag Mossa und zeigt erneut sein Können an der Gitarre.” Spiegel Online 06|2013

Album: ‘Chatma’ (Glitterbeat / Indigo 09.2013)

„Ihr neues Werk, ,,Chatma” (Glitterbeat/ Indigo), spiegelt diesen bitteren Zustand, das Warten zwischen den Ländern textlich wieder. Leader Ousmane Ag Mossa hat sich nun erstmals die Sängerin Wonou Walet Sidati zur Seite gestellt, und der vielfältige Sound hat sich soweit vom herkömmlichen Desert Blues abgeseilt wie kein einziges Tuaregalbum zuvor. Treibender Rock wechselt mit sehr knopfleresker Gitarrentextur ab, dann geht es komplett in den psychedelischen Hörfilm ä la Pink Floyd, ein wenig indisches Lagerfeuer-Hippieflair lodert mit rein.“ – Jazzthing, 09|13

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